Zum ersten Mal in seiner 63-jährigen Geschichte hat Audio-Technica Kameras in seine Zentrale in Machida, Japan, eingeladen, um einen Tag im Leben einer Kopfhörer-Ingenieurin festzuhalten.
Shiwaku Nonomi arbeitet seit 10 Jahren als Kopfhörerentwicklerin bei Audio-Technica. In dieser Dokumentation gewährt sie den Zuschauern einen Blick hinter die Kulissen, während sie die neuen offenen Kopfhörer der R-Serie entwickelt. Über ihren Beruf sagt Nonomi: „Wenn ich jemanden zum ersten Mal treffe und erklären muss, was ich mache, sage ich einfach etwas Einfaches wie: Ich mache guten Klang – wie in Kopfhörern.“
Bei Audio-Technica sind die leitenden Ingenieure in jede Phase des Produktentwicklungsprozesses involviert – vom Prototyp bis zum endgültigen Design –, sodass Shiwaku sicherstellen kann, dass jedes Detail der Kopfhörer den Produktvorgaben entspricht. Für die neu erschienene R-Serie war das Fachwissen im Bereich der Wandlertechnologie besonders nützlich, da offene Kopfhörer der Umgebung ausgesetzt sind, im Gegensatz zu geschlossenen Kopfhörern, bei denen der Luftstrom kontrolliert werden kann. Daher mussten die Membranen präzise konstruiert und gefertigt werden, um eine exakte Audiowiedergabe in einer offenen Umgebung zu gewährleisten.
Durch diesen intensiven Prozess fühlt sich Shiwaku besonders mit den von ihr entwickelten Produkten verbunden. Die Ingenieure bei Audio-Technica bringen ihr Fachwissen in jeden Kopfhörer ein und sorgen so dafür, dass das Hörerlebnis von Menschen für Menschen geschaffen wird. Shiwaku spricht in der Dokumentation über diese tiefe Verbindung zu den Produkten, an deren Entwicklung sie beteiligt ist: „Der Gedanke, dass dies in die Welt hinausgeht, ist ein sehr freudiges Gefühl. Auf einem Kopfhörer-Festival unterhielt ich mich mit einem Kunden und als ich erwähnte, dass ich an der Entwicklung dieser Serie mitgewirkt habe, sagte er „Ah!“ und begann zu weinen. Das war wirklich bewegend.“
Der Dokumentarfilm beleuchtet auch die berufsbedingten Risiken der Arbeit in der Audioindustrie, wie Shiwaku erklärt: „Musik hören ist für mich zur Arbeit geworden. Das ist in letzter Zeit eine persönliche Herausforderung für mich. Immer wenn ich Musik höre, kann ich nicht anders, als sie zu analysieren.“ Wie die Zuschauer jedoch feststellen werden, gibt es immer noch bestimmte Songs, die einen sentimentalen Platz in unserem Leben einnehmen.
Neben Shiwakus Alltag erhalten die Zuschauer einen Einblick in die japanische Arbeitskultur, mit Gemeinschaftskantinen, die Tagesgerichte servieren, und schummrig beleuchteten Musikbars, die den Soundtrack für „Lemon Sour“-Cocktails nach Feierabend liefern.
