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    Sharp LC-40 LE 632 (Test)

    1. März 20123 Minuten Lesezeit

    Sharp LC-40 LE 632 – LED-TV für 900 €Euro

    Sharp LC-40 LE 632 - LED-TV für 900 € Der Einsteiger-TV von Sharp kostet bei günstigen Händlern rund 800 Euro, laut Liste sind es 900. Die Ausstattung mit Universaltuner und Multimedia-Extras ist solide, doch 3D fehlt.


    Ausstattung und Bedienung

    Mit dem USB-Recorder kann man digital ausgestrahltes Fernsehen anhalten und zwischenspeichern (Time Shift), archivieren ist nicht möglich. Es gibt nur eine USB-Buchse, weshalb Time-Shift und drahtloser Netzwerkzugang per WLAN-Dongle wie beim Philips ohne USB-Hub nicht gleichzeitig klappen. HbbTV ist vorhanden, funktionierte im Test aber nicht, was jedoch nicht sonderlich stört, da das Internet-Portal des Fernsehers die Mediatheken von ARD, ZDF und Arte bereitstellt. Zudem bietet es Apps wie Staukarten, Internet-Radio und einen Web-Browser. YouTube-Videos gibt es, jedoch nicht in HD. Der USB/-Netzwerk-Mediaplayer spielt die wichtigsten Videoformate ab, zeigt Fotos via Netzwerk aber nur in Vorschauqualität. Bei der Bedienung stören das verschachtelte Menü (erinnert an den Philips) und die unbequeme Sendernavigation. Die Stationsliste verdeckt das Bild, lässt sich nur langsam durchsuchen und bietet lediglich die alphabetische Sortierung an. Das enge Steuerkreuz der Fernbedienung mit horizontaler Programmwippe ist mühsam zu handhaben.

    Sharp LC-40 LE 632 - LED-TV für 900 €
    Kompakt: Die Sharp-Fernbedienung
    liegt gut in der Hand, doch die enge
    Tastenanordnung stört.

     

    Bildqualität Fernsehen

    Der halbmatte Bildschirm des Sharp könnte besser entspiegelt sein, positiv wirkt sich in heller Umgebung das bei Bedarf extrem lichtstarke Bild aus. Bei reduzierter Hintergrundbeleuchtung zieht der Sharp nur rund 70 Watt. Im von uns empfohlenen Bildmodus Kino sind Rauschfilter und Effektschaltungen inaktiv. Die Feinzeichnung lässt sich mit dem Bildränder-Regler (auf 0) und reduzierter Schärfe verbessern. Das TV-Bild erfreut mit guter Feinzeichnung; die Bewegungsschärfe bei aktiver 100-Hertz-Schaltung liegt höher als beim Philips, wobei schnelle Sportaufnahmen trotzdem leicht verwischen. Bei Zuspielung via HDMI (576i) entsteht ein ordentliches Bild, auch wenn bei kritischen Kameraschwenks wie im fünften Kapitel der DVD "Sechs Tage, sieben Nächte" die Liegestühle leicht flimmern. Für hochskalierte 4:3-Signale fehlt ein passendes Format. Die Klangqualität geht in Ordnung: Dank Basstreiber auf der Rückseite klingt der Brustton auch bei gehobener Zimmerlautstärke sonor, Mitten und Höhen verfärben nur leicht.

    Sharp LC-40 LE 632 - LED-TV für 900 €

     

    Nur ein USB-Eingang: Wie beim Philips ist WLAN und zugleich
    Time-Shift ohne USB-Hub nicht möglich.

     

     

     

    Bildqualität Blu-ray

    Knackig gemasterte Blu-rays wie "Casino Royale" zeigt der Sharp mit guter Feinzeichnung in Totalen. Nicht optimal ist die Bewegungsdarstellung bei 24p-Material: Im computeranimierten Intro des 007-Streifens verwischen die Fächer des Roulette-Kessels und zeigen aus der Nähe leichte Kammstrukturen. Zudem stottert das Bild stärker als im 24p-Original. Alternativ bügelt die Glättungsschaltung das Filmruckeln glatt. Grautöne und Weiß erscheinen mit Farbton "Warm" wegen der zu niedrigen Farbtemperatur von 5.800 Kelvin gelblich, was sich aber per "personalisiertem Farbton" verbessern lässt. Hauttöne sehen glaubwürdig aus, gesättigtes Grün wirkt wegen des leicht erweiterten Farbumfangs zu intensiv. In dunklen Szenen wie im dritten Kapitel von "Krabat" schlägt sich der Sharp gut: Hoher Kontrast und sattes Schwarz verleihen dem Bild Tiefe. Weniger gut gelingen jedoch Durchzeichnung und Homogenität: Ähnlich wie beim Philips zeigen sich bei ordnungsgemäßer Helligkeitseinstellung Rauschstrukturen im Bild, die seitlichen Bildränder sind aufgehellt.

    Sharp LC-40 LE 632 - LED-TV für 900 €

    900 Euro: Mit Hochglanzrahmen und abgerundeten Formen
    bietet der Sharp eine gefällige Optik.

     

    Sharp LC-40 LE 632 - LED-TV für 900 €

     

     

    Fazit:

    Der Sharp ist ein ordentlicher Einsteiger-Fernseher mit sauberem TV-Bild, viel Kontrast und höchster Energie-Effizienz. Schwächen sind die unbequeme Bedienung, die mäßige Ausstattung, der Farbstich und die suboptimale 24p-Signalverarbeitung.


    Sharp LC-40 LE 632 - LED-TV für 900 €

    Sharp LC-40 LE 632 - LED-TV für 900 €

    Technische Ausstattung und Bewertung 

    Sharp LC-40 LE 632 - LED-TV für 900 €

     

     

    Der Testbericht Sharp LC-40 LE 632 (Gesamtwertung: 64, Preis/UVP: 900 Euro) ist in audiovision Ausgabe 3-2012 erschienen.

    Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

    • LG 42 LW 650, Panasonic TX-P42ST33, PEAQ PTV42 1100, Philips 40 PFL 5806, Samsung UE 40 D6500, Sharp LC-40 LE 632, Sony KDL-40EX 725, Toshiba 42 VL863 (audiovision 3/2012)In den Warenkorb

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