Teufel rüstet mit diesem Partybox-Schwergewicht richtig auf. Der 42 Kilogramm schwere Speaker Rockster 2 soll laut Hersteller jeden noch so großen Raum in eine Disco verwandeln. Dabei spricht die Leistung für sich: Im knapp einen Meter hohen Gehäuse sind ein 35-mm-Hochtöner und ein 380-mm-Tieftöner verbaut – letzterer erreicht angeblich 36 Hz. Insgesamt kann das 1.200 Euro teure Monstrum stolze 440 Watt Verstärkerleistung abrufen.
Das bekommen nicht nur unsere Ohren zu spüren, bringt doch der „Elevator Operator“ der Electric Callboys unseren gesamten Hörraum zum Beben. Aber auch die Höhen und Mitten sind fein abgestimmt, gut nachvollziehbar bei „Burning Heart“ von Dragonforce. Hier kommen Marc Hudsons Gesang und Alissa White-Gluz’ Growling gut zur Geltung. Dabei ist das Klangfeld breiter als erwartet, trotz der ausschließlich nach vorne gerichteten Treiber. Beide werden von einem hochwertigen Metallgitter geschützt und die Kunstoffverkleidung bewahrt das elektronische Innenleben vor Staub und Spritzwasser.
Beachtlich ausgestattet
Auf der Rückseite versteckt sich zwischen dem Bassreflektor und dem gut bestückten Anschlussfeld die Klappe für den Akku. Dieser hat eine mittlere Laufzeit von knapp 15 Stunden und kann zur Not auch während des Betriebes geladen werden – dem mitgelieferten Stromkabel sei Dank.



Ebenfalls im Paket enthalten sind vier Industrierollen, wovon zwei mit Bremsen ausgestattet sind. Diese sind auch bitter nötig, um den wuchtigen Partykumpanen alleine zu transportieren. Das Herumwuchten mit den seitlichen Tragegriffen benötigt dagegen zwei Mann. Weitere Kabel für die zehn Anschlüsse liegen nicht bei.
Schade, denn das Steckerfeld auf der Rückseite hat es in sich. Hier sind Eingänge für Cinch, Aux, XLR (für Mikrofon sowie linker und rechter Kanal), 6,3mm-Klinke sowie Ausgänge für Kopfhörer, XLR und DMX vorhanden. Auch einen USB-C-Anschluss zum Aufladen externer Geräte können wir ausmachen. Der obere Abschnitt des rückseitigen Anschluss-Panels ist mit weiteren Bedienelementen ausgestattet. Für die Kopfhörer sind zwei Drehregler für Lautstärke und den passenden Kanal vorhanden. Der Auto-Power-Kippschalter ändert die Laufzeit bis zum Standby-Modus. Mit den Druckknöpfen lassen sich die Batterieanzeige, der Energiesparmodus, Zugriff auf externe DMX-Geräte, eine Tastensperre und das Party-Link-System aktivieren. So können mehrere Teufel-Boxen verbunden werden: Mit einem weiteren Rockster 2 auch zu einer Stereo-Anlage. Eine Fernbedienung liegt nicht bei, dafür lässt sich der Rockster 2 per App steuern.

Der Testbericht Teufel Rockster 2 (Gesamtwertung: Sehr gut, Preis/UVP: 1.200 Euro) ist in audiovision Ausgabe 5-2026 erschienen.
Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.
AV-Fazit
Der Teufel Rockster 2 hat ein klares Einsatzgebiet: Partybeschallung für große Räume. Für den stolzen Preis bekommt man ein exzellentes Sounderlebnis und einige Komfort-Features.
Thomas Stuchlik

