Die xboom „Buds Lite“ für 110 Euro sind das Einstiegsmodell in LGs xboom-Reihe von In-Ear-Hörern. Preislich bedingt muss man ein paar Abstriche zum Spitzenmodel „Buds Plus“ machen, auch wenn sich beide optisch nicht voneinander unterscheiden – entsprechend ist der Tragekomfort identisch. Für die individuelle Anpassung an die Ohren gehören drei Paar Silikonpassstücke (S, M, L) sowie zwei Paar Silikonringe (M, L) zum Lieferumfang. Dank IPX4 sind die Hörer vor Schweiß und Feuchtigkeit geschützt.
Leider fehlt die nützliche „Adaptive EQ“-Technik zur Analyse des optimalen Sitzes inklusive Klangoptimierung. Verzichten muss man auch auf die „UVNano“-Selbstreinigung, die Musikausgabe via Klinke, AuraCast und das kabellose Laden per Lade-Pads; zudem glänzt ein USB-Ladekabel hier durch Abwesenheit.
Geblieben sind Funktionen wie die vier Equalizer-Presets und zwei „Custom“-Plätze für individuelle Frequenzgänge via 8-Band-Regler – alles nutzbar via App. An den Hörern selbst lassen sich Grundfunktionen steuern. Das Active Noise Cancelling (ANC), das hier nur mit 2 statt 6 Mikros arbeitet, klappte im Test trotzdem recht gut. Gut ist auch die Akkulaufzeit von 11,5 Stunden ohne und 8,5 mit ANC; mit Lade-Case sind 36 Stunden möglich.
Ausgewogener Klang
Sitzen die Hörer erst einmal richtig im Ohr, ergibt sich ein angenehmer Sound, der wie bei den Buds Plus zu stressfreiem Hören einlädt. Bässe spielen bei Popmusik („Bang Bang“ von IVE) konturiert und mit gutem Druck, Stimmen kamen uns aber etwas dünn vor. Gitarren bei Metal-Mucke von Within Temptation („Bleed Out“) ziepen nicht in den Ohren, mit der Höhen-Auflösung nehmen es die Buds Lite hingegen nicht so genau.

Der Testbericht LG xboom Buds Lite (Gesamtwertung: Gut, Preis/UVP: 110 Euro) ist in audiovision Ausgabe 5-2026 erschienen.
Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.
AV-Fazit
Die xboom Buds Lite verlieren zwar bei der Ausstattung gegenüber dem Spitzenmodell, Klang und Akku-Laufzeit können aber überzeugen.
Andreas Oswald

