Der dänische Hersteller Bang & Olufsen war noch nie für günstige Preise bekannt. Daher verwundert es nicht, dass der nur 13 x 4 Zentimeter große Beosound A1 mit 350 Euro zu Buche schlägt. Doch für sein Geld bekommt man auch einiges geboten. Denn zusätzlich zum 30-Watt-Hochtöner hat die mittlerweile dritte Generation des A1 einen genauso starken Tieftöner verbaut. Das sorgt für ein herausragendes Hörerlebnis bei der gerade mal 0,5 Kilo leichten Box. Höhen, Tiefen und Mitten klingen toll, hier sind kaum Schwachpunkte festzumachen.
Die Klangprogramme „Ambient“, „Party“, „Speech“, „Favorite“ und „Optimal“ stehen zur Tonjustierung parat, allerdings ausschließlich in der kostenlosen App. Ebenfalls nur in der App findet sich ein stufenloser Equalizer.
Edle Scheibe
Beim Material haben wir ebenfalls nichts zu beanstanden. Die gelochte Oberseite wurde aus hochwertigem Aluminium gefertigt, gummiert kommt dagegen die Unterseite daher, in der dezent die eindrückbaren Tasten aufgereiht sind. Rundherum finden sich Knöpfe zum Pausieren, Ausschalten, Stummschalten, Lautstärke und Bluetoothverbindung. Letztere ist zusammen mit dem USB-C-Anschluss die einzige Verbindungsmöglichkeit.
Der Beosound A1 ist in seiner dritten Generation für den mobilen Gebrauch konzipiert. Dafür spricht nicht nur die Schlaufe aus Leder, sondern auch der Staub- und Wasserschutz nach IP67-Standard. Aller dings ist keine Tasche im Lieferumfang enthalten. Etwas schade, da der Speaker ansonsten auf Langlebigkeit setzt und der Akku austauschbar ist. Für Partybeschallung kann der Beosound mit weiteren Speakern des Herstellers und der Vor-Generation verbunden werden.

Der Testbericht Bang & Olufsen Beosound A1 (Gesamtwertung: Sehr gut, Preis/UVP: 350 Euro) ist in audiovision Ausgabe 11-2025 erschienen.
Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.
AV-Fazit
Der Beosound A1 der dritten Generation besticht durch tollen Klang und hohe Mobilität. Beim Zubehör knausert der Hersteller allerdings.
Thomas Stuchlik

