Im Gegensatz zu nahezu allen anderen namhaften Videospielreihen, bei denen sich Kämpfer gegenüberstehen und verdreschen, hat „Mortal Kombat“ seinen Ursprung nicht in Japan, sondern den Vereinigten Staaten. 1992 feierte die rabiate Prügelei ihr Debüt als Spielhallenautomat und sorgte umgehend für Aufsehen – allerdings mehr durch ihre explizite Inszenierung statt der spielerischen Qualitäten.
Denn zum Angriffsrepertoire der Charaktere gehören nicht zuletzt „Fatality“-Attacken, mit denen dem Widersacher auf zuvor ungesehen brutale und blutrünstige Art und Weise das Lebenslicht ausgeblasen wird. Kontroverse Diskussionen über die exzessive Gewalt und auch Verbote – in Deutschland landen fast alle Spiele der Serie auf dem Jugendschutz-Index – tun der Popularität keinen Abbruch.
Das macht „Mortal Kombat” auch für anderen Mediensparten interessant: Mehrere Kinofilme sowie Zeichentrick- und Real-TV-Serien sind die Folge. Die Fortsetzung des Spielfilms von 2021 (Test hier) startet im Oktober in den Kinos, diesmal mit Karl Urban als Johnny Cage (Bild).
