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    News

    Apple stellt neue Funktionen für Kindersicherheit vor

    10. Juni 20267 Minuten Lesezeit

    Apple hat eine Reihe neuer leistungsstarker, intuitiver und benutzerfreundlicher Tools vorgestellt, mit denen Eltern einfacher verwalten können, welche Inhalte ihre Kinder sehen, mit wem sie kommunizieren und wann sie ihre Apps nutzen können. Diesen Herbst erhalten Eltern durch Softwareupdates Zugang zu neuen Features für die Kindersicherheit. Dazu gehören eine einfachere Einrichtung mit einer empfohlenen Reihe grundlegender Apps, die Funktion „Ask to Browse“, Zeitlimits und eine überarbeitete Bildschirmzeit. Diese Updates machen die branchen­führenden Funktionen zur Kindersicherung von Apple noch besser und unterstreichen das Engagement des Unternehmens, eine sichere und vertrauenswürdige Plattform für Kinder zu schaffen.

    „Unser Ziel bei Apple ist schon immer die Entwicklung von Technologien gewesen, die Menschen neue Möglichkeiten eröffnen, ihr Leben bereichern und gleichzeitig für ihre Sicherheit sorgen“, sagt Sumbul Desai, Ärztin und Vice President of Health and Fitness bei Apple. „Wir möchten Familien dabei unterstützen, sicherere digitale Erlebnisse zu ermöglichen. Dieser Ansatz basiert auf der Überzeugung, dass jedes Kind einzigartig ist. Deshalb entwickeln wir einfache und intuitive Tools, die auf Erkenntnissen von Expert:innen basieren und mit denen Eltern die digitale Entdeckungsreise ihrer Kinder anpassen können. Heute stellen wir wichtige Neuerungen vor, die Familien dabei unterstützen sollen, altersgerechte Funktionen zur Kindersicherung einzurichten und gesunde digitale Nutzungsgewohnheiten zu entwickeln.“

    Einfacher Einstieg mit einem Kinderaccount
    Der erste und wichtigste Schritt, den Eltern machen können, um für alters­gerechte Erlebnisse für ihr Kind zu sorgen, ist die Einrichtung eines Kinder­accounts. Dies ermöglicht system­weite Schutzmaßnahmen, die auf das Alter des Kindes abgestimmt sind. Zum Beispiel werden Webseiten für Erwachsene eingeschränkt, nur alters­gerechte Medien zugelassen, und im App Store werden alters­basierte Beschränkungen festgelegt. Eltern werden durch die Erstellung eines Kinderaccounts geführt, wenn sie ein neues Gerät für ihr Kind einrichten. Ein Kinderaccount ist für Kinder unter 13 Jahren erforderlich und für Kinder bis 18 Jahre verfügbar.

    Festlegen, welche Inhalte Kinder sehen können
    Sobald ein Kinder­account eingerichtet worden ist, können Eltern auswählen, auf welche Apps ihre Kinder auf ihrem Gerät zugreifen dürfen, um einen strukturierten Start zu ermöglichen. Eltern können mit ein paar wichtigen Apps anfangen, mit einer kuratierten Sammlung oder nur mit den Apps, die sie für ihr Kind für geeignet halten. Eltern können nach und nach weitere Apps hinzu­fügen und behalten bei jedem Schritt stets die Kontrolle.

    Eltern können mit Kaufanfrage den Zugriff im Laufe der Zeit ganz einfach auf zusätzliche Apps erweitern. Mit diesem Feature legen Eltern fest, dass ihr Kind ihre Zustimmung braucht, bevor es neue kostenpflichtige oder kostenlose Apps aus dem App Store laden oder In-App Käufe abschließen darf. Mit dem neuen „Ask to Browse“ können Eltern auch festlegen, dass Kinder sie um Erlaubnis fragen müssen, wenn sie in Safari eine neue Webseite aufrufen möchten. Dieses Feature funktioniert reibungslos auf iPhone, iPad und Mac.

    Festlegen, mit wem Kinder kommunizieren können
    Eltern können von Anfang an verwalten, mit wem ihre Kinder über Nachrichten, FaceTime und Telefon Kontakt haben dürfen. Wenn Kinder mit neuen Kontakten kommunizieren möchten, können Eltern einstellen, dass ihre Kinder um Erlaubnis bitten müssen, bevor sie mit jemand Neuem in Verbindung treten.

    Die Kommunikationssicherheit, die bereits Nacktheit in Nachrichten und FaceTime Anrufen unkenntlich macht, wenn sie erkannt wird, und für Nutzer:innen unter 18 Jahren standardmäßig aktiviert ist, wird jetzt auch aktiv, um drastische oder gewalttätige Inhalte in geteilten Bildern oder Videos zu blockieren, wenn diese erkannt werden.

    Festlegen, wann Kinder auf Apps zugreifen dürfen
    Zeitlimits geben Eltern mehr Flexibilität, um die Zeit zu verwalten, die ihre Kinder in Apps verschiedener Kategorien wie Unterhaltung, Spiele und Soziale Netze verbringen dürfen. Beim Festlegen von Zeitlimits erhalten Eltern wissenschaftlich fundierte Hinweise entsprechend dem Alter des Kindes. Das ist ein hilfreicher Ausgangs­punkt für Eltern, die diese Ein­stel­lungen einfach daran anpassen können, was sie für ihr Kind am besten halten.

    Eltern können auch tägliche Zeitpläne einrichten und so festlegen, auf welche Apps ihre Kinder zu verschiedenen Tageszeiten und Wochentagen Zugriff haben. Das unterstützt Eltern dabei, dafür zu sorgen, dass ihre Kinder in wichtigen Situationen konzentriert bleiben – etwa in der Schule.

    So können Eltern ihre Kinder bei der Nutzung digitaler Medien begleiten
    Die überarbeitete Bildschirmzeit gibt Eltern jetzt einen Überblick über die durchschnittliche Gerätenutzung sowie die meistgenutzten Apps ihrer Kinder. Mit nur einem Fingertipp können Eltern ganz einfach den Zugriff ihrer Kinder auf Apps und das Internet anpassen. Eltern können den Zugriff beispielsweise während der Mahlzeiten, beim Spielen im Freien und zu anderen Zeiten, die die volle Aufmerksamkeit ihres Kindes verdienen, schnell einschränken, um so wertvolle Familienzeit zu schützen. Wenn Kinder mal etwas länger brauchen, um etwas in einer App zu beenden, können Eltern den Zugriff auch ganz einfach verlängern.

    Familien durch professionelle Beratung und Ressourcen stärken
    Apple lässt seit Jahren Erkenntnisse aus der Spitzenforschung in den Bereichen Medizin und kindliche Entwicklung sowie von Expert:innen für Online-Sicherheit in seine Produkte und Services einfließen und trägt weiterhin dazu bei, die Forschung zum digitalen Wohlbefinden von Kindern voranzutreiben. Apple arbeitet mit der American Academy of Pediatrics (AAP) zusammen, um den Family Media Plan der Organisation in einen Leitfaden umzuwandeln, auf den Eltern bei der Verwendung von Apple Produkten zurückgreifen können. Apple kooperiert auch weiterhin mit Forscher:innen, um die Auswirkungen von Technologie auf das Wohlbefinden von Kindern besser zu verstehen, und setzt sich außerdem dafür ein, die Forschung in diesem Bereich voranzubringen.

    Eine spezielle Webseite für Eltern
    Damit Eltern auf dem Laufenden bleiben und mehr erfahren können, hat Apple auch eine spezielle Webseite eingerichtet, die die neuesten Tools, hilfreiche Ressourcen und Antworten auf häufig gestellte Fragen enthält – etwa, wie Eltern sich dem Thema am besten nähern.

    Eltern können auch online mehr über bereits verfügbare vertrauenswürdige Tools erfahren, die sie beim Schutz ihrer Kinder unterstützen, darunter:

    • Mitteilungen zum Bildschirmzeit-Code warnen Eltern, wenn ihr Bildschirmzeit-Code auf dem Gerät ihres Kindes eingegeben worden ist.
    • Meldetools für Nutzer:innen sind bereits in bestimmten Ländern und Regionen verfügbar und bieten die Möglichkeit, schädliche Inhalte direkt an Apple zu melden. Diese Funktion wird weltweit ausgeweitet.
    • Apple Watch für deine Kinder macht die Features der Apple Watch für Gesundheit, Fitness, Sicherheit und Konnektivität auch für Kinder zugänglich, die kein eigenes iPhone haben. Eltern können so beruhigt sein, während ihre Kinder unabhängiger werden. Mit „Apple Watch für deine Kinder“ können Eltern ihr Kind erreichen und seinen Standort über „Wo ist?“ ermitteln. Und Kinder haben die Möglichkeit, Freund:innen und Familie per Anruf oder Nachricht zu erreichen, motiviert zu bleiben, personalisierte Aktivitätsziele zu verfolgen, sich mit Memojis auszudrücken und Funktionen zu nutzen, die sie unabhängiger machen, wie Apple Karten, Apple Music und Apple Cash. Der Schulzeit Modus hilft Kindern, konzentriert zu bleiben, indem er Mitteilungen blockiert und Apps deaktiviert.

    Unterstützung von Entwickler:innen bei der Erstellung altersgerechter App-Erlebnisse
    Zwar unterstützen die leistungsstarken Funktionen von Apple Eltern bei der Kontrolle darüber, auf welche Apps ihr Kind wann zugreifen darf, doch haben auch Entwickler:innen großen Einfluss darauf, dass von Kindern genutzte Apps altersgerechte Erlebnisse bieten.

    Um Entwickler:innen den Einstieg zu erleichtern, bietet Apple eine Reihe von Tools, die Kinder vor unangemessenen Inhalten wie Gewalt oder Nacktheit schützen (SensitiveContentAnalysis) und Eltern helfen sollen, neue In-App-Kontakte zu genehmigen (PermissionKit). Entwickler:innen können auch die Declared Age Range API in ihre Apps integrieren, um die Altersgruppe eines Kindes abzufragen und das App-Erlebnis entsprechend anzupassen. Dabei werden die Daten des Kindes geschützt und der Geburtstag wird nicht weitergegeben.

    Verfügbarkeit
    Neue Funktionen werden nach der Installation des Updates von Bildschirmzeit in iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 verfügbar sein. Änderungen an den Funktionen vorbehalten.

     

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