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Menschen, die sich in Wölfe verwandeln, faszinieren Hollywood schon seit 100 Jahren, ist das amerikanische Stummfilmdrama „Wolf Blood: A Tale of the Forest“ von 1925 doch der angeblich älteste Werwolf-Film. „Der Wolfsmensch“ (1941) gilt als Klassiker des Horror-Subgenres, das Remake „Wolf Man“ läuft seit Ende Januar im Kino.
Im Fahrwasser des aufkommenden Slasher-Films erlebte der Werwolf Anfang der 1980er mit „The Howling“, „American Werewolf“ und „Wolfen“ seine Blütezeit. Dabei brachte es „The Howling“ auf über ein halbes Dutzend meist trashige Fortsetzungen und ein Remake. In „Teen Wolf“ (1985) wollte Michael J. Fox (Bild) das Publikum weniger erschrecken, sondern vielmehr zum Lachen bringen. Das klappte an der Kinokasse prima, die Fortsetzung von 1987 (ohne Michael J. Fox) sah hingegen kaum jemand – gleiches gilt für das Remake von 2011. In den Achtzigern leistete auch Horror-Autor-Ikone Stephen King mit „Der Werwolf von Tarker Mills“ seinen Beitrag. Und dann wäre da natürlich noch die „Underworld“-Filmreihe, in der seit 2003 Krieg zwischen Werwölfen und Vampiren herrscht.
