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    News

    The Premiere 5 macht fast jede Fläche zur interaktiven Leinwand

    24. Juni 20256 Minuten Lesezeit

    Ein Kinoabend im Wohnzimmer, ein Brettspiel am Küchentisch, oder ein Fitness-Studio auf dem Zimmerboden: Mit The Premiere 5 bietet Samsung heimisches Entertainment in ungewöhnlichen Formaten. Der kompakte Ultra-Kurzdistanzprojektor nutzt als Projektionsfläche nicht nur die Wand, sondern auch Böden oder Tische und lässt sich mit dem optionalen Touch-Stand per Touch intuitiv bedienen – ganz so, wie es Smartphone-Nutzer*innen gewohnt sind. So lässt sich selbst in kompakten Wohnräumen eine 100-Zoll-Leinwand erleben.

    Für große Bilder in kleinen Räumen
    Der kompakte Ultra-Kurzdistanzprojektor The Premiere 5 mit fortschrittlicher Triple-Laser-Technologie und optionaler Touch-Interaktion verwandelt Alltagsräume in immersive Erlebniswelten mit lebendiger Bildqualität. Aus nur 17 Zoll (ca. 43 cm) Abstand projiziert er Bilder von bis zu 100 Zoll an die Wand – und bis zu 40 Zoll, wenn er auf den Boden oder einen Tisch gerichtet ist. „Wir haben Ultra-Kurzdistanz-Technologie eingesetzt, damit der Projektor auch direkt vor der Wand ein großes Bild projiziert“, erklärt Seung-Hyun Moon. „Ein speziell entwickelter asphärischer Spiegel bricht den Lichtweg um mehr als 90 Grad und verteilt das Licht gleichmäßig über die gesamte Fläche. Durch den geringen Projektionsabstand lässt sich The Premiere 5 selbst in beengten Räumen mühelos aufstellen“, ergänzt er. „Ein weiterer Vorteil: Er hat eine sehr geringe Schattenbildung – ein häufiges Problem vieler Standard- oder Long-Throw-Projektoren.“

    Die Triple-Laser-Technologie nutzt Rot, Grün und Blau – die drei Grundfarben des Lichts –, um helle, lebendige Bilder zu erzeugen. „Traditionelle Lampen- oder Einlaser-Projektoren erzeugen Farbe, indem sie Licht durch ein Farbrad schicken“, erläutert Moon. „The Premiere 5 setzt dagegen von Beginn an auf reines rotes, grünes und blaues Licht und erreicht so eine sehr hohe Farbreinheit und optische Effizienz.“ Die beiden im Projektor integrierten Kameras nutzen 3D-Time-of-Flight-(ToF-)Technologie, um Form und Abstand der Projektionsfläche automatisch zu erfassen und das Bild in Echtzeit anzupassen. Während der Autofokus für gestochen scharfe Bilder sorgt, behebt Auto Keystone trapezförmige Verzerrungen und richtet das Bild rechteckig aus. Nutzer*innen genießen so ein optimiertes Seherlebnis – ganz ohne manuelle Justierung. „3D-ToF projiziert Infrarotlicht auf die Wand und misst die Zeit, die das Licht für den Rückweg benötigt“, führt er aus. „So kann der Projektor die Form der Wand in Echtzeit erfassen und das Bild sofort neu kalibrieren – selbst wenn das Gerät während der Nutzung versehentlich bewegt wird.“

    Touch-Interaktion: der Projektor für Smartphone-Gewohnheiten
    Touch-Interaktion ist ein zentrales Merkmal, das The Premiere 5 definiert. „Wenn auf den Boden projiziert wird, befindet sich die Leinwand sehr nah bei den Nutzer*innen“, erklärt Yuri Kim. „The Premiere 5 wurde mit der Idee entwickelt, dass Berührung die intuitivste Form der Interaktion mit Bildschirmen ist – besonders für Anwender*innen, die bereits mit Smartphones und Tablets vertraut sind.“

    Die Touch-Interaktion von The Premiere 5 basiert auf Infrarot-(IR-)Bildsensoren. Ein IR-Laser im Standfuß und eine IR-Kamera an der Oberseite des Projektors arbeiten simultan, erzeugen ein Kalibrierungsmuster und erstellen so eine Abbildung der Projektionsfläche. Berührt ein*e Nutzer*in die Oberfläche, registriert der obere Sensor das reflektierte IR-Signal am Touch-Punkt und gleicht es mit der vorhandenen Karte ab, um die exakte Position zu bestimmen. „Für eine präzise Touch-Erkennung haben wir über den gesamten IR-Bereich eine Fehlermatrix erstellt und sie in zahllosen Kalibrierungsdurchläufen verfeinert“, erklärt Moon. „Wir haben intensiv daran gearbeitet, die Genauigkeit der Berührungserkennung sicherzustellen.“

    Um die Touch-Funktion zu aktivieren, genügt es, den vorderen und hinteren Standfuß am Hauptgerät anzubringen und das System horizontal abzulegen. Der Projektor schaltet automatisch in den Bodenprojektionsmodus und aktiviert die Berührungssteuerung. Magnetische Steckverbinder rasten sofort ein – die Montage gelingt so spielend leicht. Entscheidend beim Standfuß-Design war eine Konstruktion, die gleichermaßen einfache Montage und stabilen Halt für Sensoren und Haupteinheit bietet, damit die Touch-Funktion reibungslos arbeitet. „Bevor wir das jetzige Touch-Stand-Design fanden, haben wir zahlreiche Prototypen entwickelt – und ständig verfeinert, um strukturelle und ergonomische Schwächen auszuräumen“, berichtet Jaeyoung Park. „Wir haben kompromisslos auf eine sichere, stabile und mühelose Montage hingearbeitet.“

    Kim erinnerte sich zudem an den intensiven Entwicklungsprozess des Touch-Stands. „Wir haben unzählige Befestigungsmethoden getestet – von abnehmbaren Kameramodulen bis hin zu Kabelverbindungen“, berichtet sie. „Aus Sicht der Produktentwicklung gab es leichtere Wege, doch unser Fokus auf Benutzerfreundlichkeit führte uns zum jetzigen Design. Am Ende wird Produktentwicklung von den Nutzer*innen bestimmt.“

    Herausfordernde Designanforderungen: Form und Funktion intelligent vereint
    Zu den markantesten Merkmalen des The Premiere 5 gehört sein vertikales Tower-Design. „Der Prozess, verschiedene Bauteile schichtweise zu stapeln, war zugleich ein Design-Experiment und eine technische Herausforderung“, erklärt Moon.

    „Ultra-Kurzdistanz-Modelle strahlen Licht in einem sehr weiten Winkel aus. Um den Strahlengang nicht zu blockieren, ist bei vielen Geräten ein Teil des Gehäuses in eine Talstruktur eingelassen“, erklärt Park. „The Premiere 5 verwendet stattdessen eine Doppelspiegel-Architektur, die eine plane Oberseite schafft – für eine klare, elegante Optik.“

    „Unser Ziel war ein Design, das sich nahtlos in jedes Ambiente einfügt und selbst beim Umstellen harmonisch wirkt – wie eine schöne Vase auf dem Sideboard“, erklärt Kim. „Durch den Wechsel von der klassischen Horizontalform zur vertikalen Bauweise haben wir zugleich die Platzausnutzung verbessert.“ Der Fokus lag jedoch nicht nur auf der Gestaltung, sondern auch auf der Akustik: Mit 10-W-Stereo­lautsprechern und Dolby Atmos bietet The Premiere 5 einen kräftigen, detailreichen Sound. In Verbindung mit dem Music Frame-Lautsprecher via Q-Symphony entsteht ein noch immersiveres Audio-Erlebnis. „Ein Kinoerlebnis definiert sich durch Bild und Ton – hochwertiger Klang ist daher nicht optional, sondern essenziell“, betont Park. „Die räumlichen Beschränkungen machten satten Sound zur Herausforderung, doch dank der engen Zusammenarbeit im Team konnten wir beeindruckende Akustik mit ästhetischem Design vereinen.“

    „Während horizontale Projektoren ihre Komponenten breit verteilen können, erforderte die vertikale Struktur des The Premiere 5 ein schichtweises Stapeln der Bauteile“, erläutert Moon. „Premium-Features wie Ultra-Kurzdistanz, Triple-Laser-Technologie, hochwertige Lautsprecher und eine interne Klangkammer bedeuteten, dass jedes Element kompakt und effizient platziert werden musste – eine echte Designprobe und zugleich technische Herausforderung.“

    Von Boden bis Tisch: Interaktive Erlebnisse auf fast jeder Projektionsfläche
    Mit dem Konzept der Bodenprojektion eröffnet The Premiere 5 auch ungewöhnliche Einsatzmöglichkeiten. „Durch die Kombination des Projektors mit dem Touch-Stand haben wir die Projektionsfläche bis auf den Fußboden erweitert“, erklärt Park. „Je größer die Fläche, desto vielfältiger die Nutzungsszenarien.“ So lassen sich etwa Smartphone-Inhalte spiegeln und auf einen Tisch projizieren – die Oberfläche wird zum interaktiven Touchscreen. Über Samsung TV Plus, den Gaming Hub und weitere Smart-TV-Funktionen genießen Nutzer*innen ein reichhaltiges Home-Entertainment. „Wir empfehlen dieses Produkt allen, die Familienmomente auf Großbild teilen möchten“, ergänzt Park. „Im Smart-TV-Bereich ‚Enjoy with Family‘ warten zahlreiche Touch-basierte Inhalte von Lernspielen bis zu Casual Games.“

    „Berührung ist die intuitivste Art, mit Bildschirmen zu interagieren – besonders für Smartphone-Nutzer*innen“, erklärt Kim. Park nutzt das Feature selbst beim Kochen: „Rezeptvideo auf die Kücheninsel projizieren und mit einer Fingerbewegung pausieren – auch wenn die Hände klebrig sind.“ Zudem ermöglicht die Bodenprojektion bequemen Zugriff auf Samsung Health und geführte Workout-Videos während des Trainings. „Mein Ziel ist es, ein neues Level an Immersion zu schaffen – eines, bei dem sich Nutzer*innen fühlen, als wären sie im Bild und nicht bloß Zuschauer*innen“, skizziert Kim ihre Zukunftsvision. „Der Mehrwert von Projektoren liegt darin, jede Oberfläche in eine Leinwand verwandeln zu können“, ergänzt Park. „Durch kontinuierliche Innovation werden wir die Grenzen der möglichen Projektionsflächen immer wieder erweitert.“

    Mit The Premiere 5 bleibt Samsung dem Wesen eines Projektors treu und erschließt dank Touch-Interaktion zugleich ungewöhnliche Einsatzmöglichkeiten. Die Premiere-Serie zeigt eindrucksvoll, wie Samsung die Innovationsgrenzen stetig verschiebt und alltägliche Screen-Erlebnisse erweitert.

     

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