Wie man im Bonusmaterial von „Ein Ticket für Zwei“ (Test hier) erfährt, hielt sich Regisseur John Hughes nicht immer strikt ans Drehbuch, sondern ließ seinen Darstellern viele künstlerische Freiheiten und animierte sie regelrecht zur Improvisation. Entsprechend hatte Hughes nach der letzten Klappe viel mehr Comedy-Material als nötig. In diesem Fall waren es über 75 Minuten, die auf dem Boden des Schneideraums landeten. Die daraus entstandenen Anschlussfehler fallen im Film kaum auf. Besagtes Material fand man unlängst im Nachlass des 2009 verstorbenen Filmemachers.
Für die 4K-Veröffentlichung transferierte Paramount die erweiterten und entfallenen Szenen von Videokassette (entsprechend schlecht ist die Qualität) auf eine Bonus-Blu-ray. Leider hat Paramount besagte Bonus-Disc nur der amerikanischen und britischen 4K-Veröffentlichung beigelegt (Bild), deutsche Kunden gehen leer aus. Auf Nachfrage nach dem Grund für diese Ungleichbehandlung teilte man uns mit „Dieses Bonusmaterial war nur exklusiv für Amerika und UK – nur auf Englisch, weshalb es für die anderen Territorien nicht interessant war.“ Schade eigentlich.
