UHD-Blu-ray-Test: 21 Bridges

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Nach der Ermordung von acht New-York-Cops werden alle 21 Brücken nach Manhattan geschlossen. Bei seiner Jagd nach den Tätern kommt Detective Andre Davis (Chadwick „Black Panther“ Boseman) einer Verschwörung auf die Spur und schnell verwischen die Grenzen darüber, wer hier eigentlich wen jagt. Packender Polizeithriller, bei dem das Ende allerdings nicht wirklich überrascht.

Bild: Bereits die Blu-ray punktet mit einer harmonischen Farbgebung sowie einer sehr guten Detail- und Kantenschärfe. Auch der Kontrastumfang ist ausgewogen, was bei einem ausschließlich nachts spielenden Film extrem wichtig ist. Die Deutschland-exklusive 4K-Scheibe kann sich nur bedingt absetzen. Der Zugewinn an Schärfe und Auflösung ist gering (2K-Vorlage), dafür wirkt die nachträglich hinzugefügte (gedreht wurde digital) Körnung etwas filmischer. Die HDR-Farbgebung bietet wenig Änderungen, dafür strahlen Spitzlichter prägnanter. Knappe fünf Punkte.     

Ton: Auch wenn der Trailer anderes vermuten lässt, prägen über weite Strecken Dialoge und klassische Umgebungsgeräusche das klangliche 5.1-Geschehen. Die obligatorischen Schießereien (u.a. 13:06, 47:50) punkten dafür mit satten Einschlägen und direktionalen Querschlägern, auch die über Manhattan kreisenden Hubschrauber sorgen für eine gute Räumlichkeit. Dicke vier Punkte. 

Extras: Der hörenswerte Audiokommentar mit Regisseur Brian Kirk und Editor Tim Murrell findet sich auch auf der 4K-Scheibe, die Interviews mit Cast und Crew (6:35), unkommentierte und teilweise tonlose Szenen vom Set (3:09), entfallene Szenen (3:07) und den Trailer birgt hingegen ausschließlich die beiliegende Blu-ray.

Die Wertung 
Film 4 von 6 Punkten
Bildqualität 5 von 6 Punkten
Tonqualität 4 von 6 Punkten
Bonusmaterial 2 von 6 Punkten
Die technischen Daten
Anbieter Concorde
Bildformat 2,35:1 (2160/24p/HDR)
Tonspur Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1
Tonspur Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
Untertitel deutsch

 

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