Fakten-Check: Der echte Mr. Rogers

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Der echte Mr. Rogers (unser Test zum Biopic mit Tom Hanks hier) hieß mit Vornamen Fred und war sowohl Moderator als auch Erfinder des halbstündigen Bildungsprogramms „Mr. Rogers´ Neighborhood“, das in den USA von 1968 bis 2001 lief. Die ersten 180 Folgen waren noch in Schwarz-Weiß, die restlichen 715 in Farbe. Wie der Titel suggeriert, nimmt Mr. Rogers das sich überwiegend im Vorschulalter befindende Publikum mit durch seine Nachbarschaft und zeigt Experimente, macht Musik, bastelt etwas oder erklärt, wie Dinge in Fabriken hergestellt werden. Neben den menschlichen Darstellern kamen auch Puppen zu Wort – und das sogar ein Jahr vor dem Debüt der „Sesamstraße“.

Fred Rogers unterhält sich mit den Heran­wachsenden stets auf Augenhöhe und spricht sie auch direkt an. „Das größte Geschenk, das du jemandem machen kannst, ist dein ehrliches Selbst.“ war einer seiner Leitsätze. Im Gegensatz zur „Sesamstraße“ lief „Mr. Rogers Neighborhood“ nie im Deutschen Fernsehen, das hiesige Pendant wäre wohl Peter Lustigs „Löwenzahn“ bzw. „Pusteblume“. Nur zwei Jahre nach Ausstrahlung der letzten Folge starb Mr. Rogers 2003 im Alter von 74 Jahren. Wiederholungen laufen bis heute im amerikanischen Fernsehen.

 

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