B&O: 8K-OLED zum Hochfahren

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Der Beovision Harmony wurde von  Bang & Olufsen 2019 auf der Mailänder Designwoche als eine Kombination aus Kunst und Technologie vorgestellt. Im ausgeschalteten Zustand befindet sich die mit Stoff oder Eichenholz verzierte 3-Kanal-Soundbar zusammengeklappt vor dem sich nahe dem Boden befindenden Bildschirm. Erst beim Anschalten fährt die in Handarbeit gefertigte Soundbar wie ein Schmetterlings-flügel aus und platziert sich unter dem Display, das sich auf eine normale Sichthöhe erhebt (Bilder oben). Die 4K-OLED-Technik des 77 Zoll großen Displays war seinerzeit das Beste vom Besten und basierte auf dem C9-Modell von LG (Test des 65-Zöllers in 7-2019), entsprechend erfolgt die Bedienung mittels des von uns geschätzten Betriebssystems webOS. 

Das jetzt auf den Markt gekommene Flaggschiff der Dänen verfügt über eine Bildschirmdiagonale von 88 Zoll und wird mit einem für Bang & Olufsen optimierten 2020 OLED-8K-Display von LG geliefert. 

Der Fernseher ist zusammen mit dem Dreikanal-Tonsystem und dem Dual-Subwoofer zum Lautsprecherprogramm von Bang & Olufsen kompatibel, sodass bis zu acht drahtlose Beolab-Boxen für vollwertigen 7.1-Surround-Sound anschließbar sind. Alle Quellen können mit der Beoremote One gesteuert werden, einer Fernbedienung, die aus einem einzigen Stück stranggepressten Aluminium gefertigt ist.

Neben den bereits vorhandenen Lautsprecherabdeckungen aus Eichenholz und natürlichem Aluminium wurden dem Beovision Harmony kürzlich zwei weitere Optionen hinzugefügt. Kombiniert wurden Aluminium und Holz in den Ausführungen Brass Tone mit Smoked Oak sowie Bronze Tone mit Walnut. Die neuen Oberflächen passen zu denen des Beo-lab 50 und Beolab 90.

All das hat natürlich seinen Preis, war bereits die 77-Zoll-Variante bei der Markteinführung mit 18.500 Euro alles andere als ein Schnäppchen, schlägt das 88 Zoll große 8K-Flaggschiff mit rekordverdächtigen 46.500 Euro zu Buche.

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