Blu-ray-Test: Chernobyl

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Am 26. April 1986 explodiert Reaktor 4 des Kernkraftwerks in Tschernobyl. Als einer der ersten vor Ort erfasst der sowjetische Atomphysiker Legasov (Jared Harris) das Ausmaß der Katastrophe. Im Auftrag des Kremls soll der sowjetische Premierminister (Stellan Skarsgård) die Regierungskommission für den Unfall leiten. Die  von HBO und Sky produzierte Mini-Serie verknüpft die bekannten Ereignisse zu einem fesselnden und atmosphärisch dichten Drama. TV vom Feinsten.

Bild- und Tonqualität: Passend zur bedrückenden Thematik kommt der meist von entsättigten Braun- und Grautönen geprägte und mal mehr, mal weniger verrauschte 2,00:1-Transfer trist, trüb und schmuddelig daher. Um die nukleare Gefahr zu visu-alisieren, wurden die Szenen im Kraftwerk grün- oder gelbgefiltert und im Kontrast angehoben. Trotz all dieser bildverfremdenden Maßnahmen ist das Schärfeniveau meist gut, manchmal sogar sehr gut. Als Vorlage wurde ein 1080/50i-Transfer mit deutschen Titeleinblendungen verwendet. Obwohl in Dolby Atmos produziert, befindet sich nur ein 5.1-HD-Mix auf der Blu-ray. Vor allem während der Szenen im Kraftwerk und immer, wenn Hubschrauber im Einsatz sind, wird eine gute Räumlichkeit mit adäquater Dynamik aufgebaut.

Extras: Obwohl sich angesichts der Thematik eine Hintergrund-Doku aufdrängt und offizielle Podcasts existieren, birgt die Blu-ray keine Extras.

Die Wertung 
Serie6 von 6 Punkten
Bildqualität4 von 6 Punkten
Tonqualität4 von 6 Punkten
Bonusmaterial0 von 6 Punkten
Die technischen Daten
AnbieterPolyband
FormatBlu-ray
Discs / Folgen2 / 5
Zirka-Preis20 Euro
Bildformat1,78:1 (1080/50i)
Tonspur DeutschDTS-HD Master Audio 5.1
Tonspur EnglischDTS-HD Master Audio 5.1
Untertiteldeutsch

 

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