Yamaha RX-A1080 (Test)

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 Das Design der  Fernbedienung gefällt: Sie liegt gut in der Hand und Tasten sind klar nach Funktionsgruppen strukturiert. 

Der RX-A1080 ist der Dritte im Bunde von Yamahas selbst betitelter Receiver-„Königsklasse“. 1.500 Euro kostet der Kleinste unter den Großen und damit 300 bzw. 1.000 Euro weniger als seine Brüder. Der Vorgänger RX-A1070 (Test in 3-2018) wechselte übrigens für 1.450 Euro den Besitzer. Während die meisten Ausstattungsmerkmale der größeren Modelle portiert wurden, fehlen dem RX-A1080 allerdings zwei Kernmerkmale, die ihn von den beiden Top-Modellen RX-A2080 und RX-A3080 (Test in 3-2019 und 12-2 trennen: So besitzt das Gerät nur 7 Endstufen sowie nur 9-Pre-outs – entsprechend ist bei 7.2- bzw. 5.2.2-Kanal-Sound Schluss.

Dass die Konkurrenz in diesen für viele Käufer wichtigen Punkten mehr bietet, ist kein Geheimnis: So bietet der ebenfalls mit 1.500 Euro zu Buche schlagende Denon AVR-X4500H (Test in 4-2019) 9 Endstufen und die Option auf 3D-Sound mit 7.2.4-Kanälen über seine Vorverstärkerausgänge. Ebenfalls 9 Endstufen plus eine 11.2-Kanalverarbeitung bietet auch Onkyos TX-RZ830 (Test in 9-2018), der sogar nur 1.200 Euro kostet. 

DSPs und Decoder

An vorderster Front spielt der RX-A1080 dagegen mit, wenn es um digitale Klangschaltungen, kurz die DSPs geht – dem Steckenpferd der Japaner. Der neueste Zugang ist die besagte „Surround:AI“-Schaltung.

Der Begriff „Artifizielle Intelligenz“ (kurz AI) stammt aus der Informatik und beschreibt die Automatisierung intelligenten Verhaltens sowie maschinelles Lernen. Ziel ist die Erschaffung von Computern, die zu menschen­ähnlichen Entscheidungsprozessen und damit zur eigenständigen Lösung von Problemen fähig sind. In der Praxis ist man jedoch noch weit davon entfernt.

Yamahas neues Raumklang-Programm „Surround: AI“ möchte eine Revolution im Heimkino einläuten. Hierbei sollen intelligente Rechenprozesse Tonsignale für bestmöglichen Klang in Echtzeit analysieren und optimieren.

Yamaha münzt den dehnbaren Ausdruck der Künstlichen Intelligenz auf sein neues Sound-Programm namens „Surround:AI“ und impliziert damit, der Sound-Decoder denke und lerne mit, um eingehende Toninformationen individuell zu interpretieren und nicht nur stur nach definierten Algorithmen zu arbeiten. Laut den Japanern analysiere die AI-Technologie 5-mal pro Sekunde Tonsignale Szene für Szene in Bezug auf Elemente wie Dialoge, Hintergrundmusik, Umgebungsgeräusche und Sound-Effekte. Der Surround-Sound werde dann in Echtzeit optimiert, „ganz so, als ob ein Yamaha-Techniker den besten Klang für Sie ganz persönlich einstellen würde“, verspricht der Werbetext.

Das Surround-AI-Programm ist Teil von Yamahas umfangreicher Klangprogramm-Riege, die unter dem Namen CINEMA DSP HD3 zusammengefasst ist. Die HD3-DSPs lassen sich auch auf 3D-Ton mit Dolby Atmos und DTS:X anwenden, 2D-Ton von Dolby und DTS rechnet Surround:AI im Falle des RX-A1080 bis auf 5.1.2-Kanäle hoch und tritt damit als Alternative zu den etablierten 3D-Ton-Upmixern Dolby Surround und DTS Neural:X auf.

Konträr zu den meisten DSP-Programmen der Japaner ist eine manuelle Anpassung von Klangparametern bei der Surround:AI-Schaltung nicht möglich – und soll es auch nicht sein. Surround:AI möchte das Bestmögliche aus den Tonsignalen herauskitzeln und dem Zuhörer die Arbeit abnehmen.

Hinzu kommen nicht weniger als 23 „Cinema DSP HD3“-Raumklang–Programme. Sie lassen sich wie Surround:AI auf Dolby-Atmos- und DTS:X-Ton anwenden, Decoder für beide gehören inzwischen zur Grundausstattung von AV-Receivern. Hinzu kommen die 3D-Ton-Upmixer Dolby Surround und DTS Neural:X. Verzichten muss man bei Yamaha weiterhin auf Auro 3D-Ton, auch DTS Virtual:X fehlt. Als ärgerlich empfinden wir die Beschränkung des beliebten Cross-Format-Upmixings, das im RX-A1080 Dolby-HD-Ton betrifft, der nicht mehr via DTS-Decoder abgespielt werden kann. Da Dolby diese Einschränkung überall durchboxen möchte, werden wir weiterhin ein Auge auf die Upmix-Fähigkeiten von Receivern werfen.

Bereits vor einigen Ausgaben hatten wir darüber berichtet, dass Dolby die Wiedergabe ihrer Tonformate mit Decodern der Konkurrenz unterbinden möchte. Yamaha hat offenbar dem Druck der Kalifornier nachgegeben und sperrt im RX-A1080 einige Decoder-Funktionen. So lassen sich Datenströme in den Formaten Dolby TrueHD, Dolby Digital Plus und Dolby Atmos nicht mehr mit dem DTS-Upmixer Neural:X wiedergeben.

Nicht jeder Decoder verträgt sich mit jeder Tonquelle: Dolby sperrt bei seinen HD-Formaten den Neural:X-Upmixer von DTS aus.

Das Kuriose: Liegen Dolbys HD-Formate an, kann der Neural:X-Decoder trotzdem ausgewählt werden, im Geräte-Display erscheint die Bestätigung hierfür. Hörbare Auswirkungen besitzt der Neural:X-Decoder allerdings nicht, es wird stattdessen der originale Dolby-Stream ohne Upmixer abgespielt. Das Kleingedruckte in der Bedienungsanleitung bestätigt unsere Beobachtungen: „Der Neural:X-Dekoder ist für Signale der Art Dolby Digital Plus und Dolby TrueHD nicht verfügbar.“ Die Falschanzeige im Display sollte sich durch ein Firmware-Update beheben lassen. Yamahas neues 3D-Klangprogramm „Surround:AI“ lässt sich übrigens auf alle von uns getesteten Tonformate anwenden. Um nicht den Überblick zu verlieren, haben wir in einer Tabelle zusammengefasst, welcher Upmix-Decoder bei welchem Tonformat greift.

3D-Sound mit 9 Kanälen

Doch ob Upmixing oder native Tonwiedergabe, mehr als 7.2- oder 5.1.2-Sound ist dem RX-A1080 aufgrund fehlender Pre-outs nicht zu entlocken. Bei der Platzierung der Höhenboxen stehen die vorderen Positionen zur Wahl („Dolby Enabled“, „Höhe Front“, „Lichte Höhe“), es fehlt jedoch eine in Längsachse mittige Platzierung, wie sie Dolby für Setups mit 2 Höhenboxen empfiehlt. Konträr zu den größeren Modellen können die beiden Subwoofer-Pre-outs nicht einzeln angesteuert werden, die Woofer-Regler für Pegel, Distanz und Phase justieren daher immer beide Basswürfel zusammen. Die Einstellung der Boxendistanzen fällt aus unserer Sicht nicht optimal, da mit einer Schrittweite von 5 Zentimetern, zu grob aus – 1 Zentimeter wäre besser. Nichts zu meckern gibt es an der Pegel-justage mit 0,5-dB-Schritten.

Alle essenziellen Anschlüsse samt Phono sind in ausreichender Anzahl vorhanden, Pre-outs gibt es leider nur für 7.2-Boxen-Setups. Trotz 7 Endstufen lassen sich 9 Paar Lautsprecher verkabeln, der Decoder entscheidet in diesem Fall, welche Boxen aktiv sind. Die beiden Antennen (nicht im Bild) für WiFi und Bluetooth sind schraubbar.

Obwohl der RX-A1080 nur 7 Endstufen besitzt,  lassen sich 9 Lautsprecher verkabeln. Der aktive Ton-Decoder entscheidet in diesem Fall, ob die Back-Surround-Boxen oder die beiden Höhenboxen mitlaufen. Alternativ darf man 2 der Endstufen für die Beschallung eines Nebenraumes abzwacken oder ein Bi-Amping der Frontboxen betreiben.

Unter dem Deckel protzt der Yamaha RX-A1080 mit einem aufwändigen Innenleben: Trotz des geräumigen Gehäuses nutzen die Komponenten fast jede freie Ecke. Den heißen Bauteilen wie dem Trafo (Mitte) und den Endstufen links und rechts des Transformators steht dabei aber ausreichend Platz zur Verfügung, so dass man auf einen Ventilator verzichten konnte. Die mittige Strebe verleiht dem Gehäuse mehr Stabilität und soll so Vibrationen mindern.

Eine Besonderheit und wertvolles Feature bei Yamaha-Receivern ist die Option, zwei komplette Boxen-Setups getrennt zu speichern. So kann man die Auswirkung von zwei separaten Einmessvorgängen per Knopfdruck vergleichen oder sich unterschiedliche Lautsprecher-Konfigurationen fürs Filmgucken und Musikhören anlegen.

Yamahas Einmess-System „YPAO R.S.C.“ arbeitet mit 64 Bit und berücksichtigt bei der Entzerrung des Frequenzgangs bis zu 8 Messpositionen; auf die Winkel- und Höhenmessung der Lautsprecher der größeren Brüder muss man beim RX-A1080 aber verzichten. Die Ergebnisse der Einmessung können mit dem parametrischen Equalizer nachjustiert werden, der für jede Box 7 Einzelfilter (4 für den Subwoofer-Kanal) bereitstellt, die sich in der Frequenz (31-stufig) sowie in Verstärkung, Absenkung und Band-breite regeln lassen. Dank der Neustrukturierung des EQ ist dieser nun übersichtlicher und einfacher zu bedienen.

Video und Multimedia

Das HDMI-2.0-Videoboard RX-A1080 akzeptiert 4K/60p-Sig-nale samt dem HDCP-2.2-Kopierschutz, 4:4:4-Farbraum, HDR10, Dolby Vision und HLG. Einen AV-Receiver mit HDR10+ Unterstützung hatten wir bisher noch nicht in unserem Labor und auch der Yamaha bildet hier keine Ausnahme. Optional rechnet die Video-Elektronik SD/HD-Signale auf 4K-Auflösung hoch, hierbei entstehen allerdings Doppelkonturen bzw. Säume an Kanten; die Skalierung sollte man daher der Quelle oder dem Display überlassen. Das Lip-Sync korrigiert einen etwaigen Bild-Ton-Versatz, auf den Video-Equalizer der größeren Modelle muss man beim RX-A1080 jedoch verzichten.

Das übersichtliche Optionen-Menü fasst sämtliche Schnelleinstellungen für Bild und Ton zusammen.

Beim Thema Multimedia spielt der RX-A1080 vorne mit: Musik gelangt über WiFi, AirPlay, DLNA, Blue-tooth sowie Yamahas App MusicCast in den Receiver. Online-Musik gibt es über das Internet-radio, terrestrisches Radio sowie DAB+ und UKW (die benötigte Antenne liegt bei). Der Media-player akzeptiert auch Hi-Res-Dateien im DSD-, WAV- und FLAC-Format. Sämtliche Streaming-Plattformen wie Napster, Spotify, Qobuz, Tidal und Deezer stehen nur über die MusicCast-App bereit; zudem fehlen beliebte Dienste wie Amazon Music und Apple Music.

Beim Hochrechnen von Full-HD- auf 4K-Auflösung fabriziert der RX-A1080 deutliche Doppelkonturen.

Das Multiroom-System MusicCast hat Yamaha um „MusicCast Surround“ erweitert, damit lassen sich Rear-Boxen und ein Subwoofer drahtlos mit dem AV-Receiver betreiben. Die Lösung ist allerdings auf MusicCast-fähige Lautsprecher von Yamaha beschränkt, was die Auswahl auf die Streaming-Lautsprecher MusicCast 20, MusicCast 50 und den Subwoofer MusicCast SUB 100 reduziert.

Die Loudness-Schaltung YPAO-Volume bietet auch eine Funktion zur Dynamikkompression fürs Leisehören.

Wie gehabt gibt es bei den Anschlüssen keine Engpässe: Im Vergleich zum Vorgänger RX-A1070 wurde der Neuling um einen HDMI-Ausgang auf nunmehr 3 Outputs aufgestockt, dafür fiel einer der ehemals 8 HDMI-Eingänge weg. Vinyl-Freunde freuen sich über den Phono-Eingang.

Flexible Steuerungsoptionen

Längst überfällig war eine Überarbeitung der Fernbedienung. Der neue Geber fällt mit 24,5 Zentimeter Länge ziemlich groß aus, liegt aber gut in der Hand. Die Oberseite des Kunststoffgehäuses wurde vollständig gummiert und fühlt sich angenehm an. Weniger gelungen finden wir die Tasten, die nur aus kleinen Erhebungen und Vertiefungen bestehen, damit schwer zu erfühlen sind und zudem einen geringen Druckpunkt besitzen – so „verdrückt“ man sich gerne mal. Die Tastenbeleuchtung hilft bei der Navigation im dunklen Heimkino und springt an, sobald man den Geber bewegt oder in die Hand nimmt.

Der RX-A1080 besitzt 7 Endstufen, die auch für das Bi-Amping der Frontlautsprecher oder für separate Zonen-Boxen genutzt werden können.

Alternativ kann man alle Yamaha-AV-Receiver auch über die MusicCast-App oder Controller-App steuern. Die vollständige Konfiguration kann auch mit dem etwas mühseligen Web-Interface erfolgen, das über die IP-Adresse des Receivers in einem normalen Web-Browser aufgerufen wird. Mit an Bord ist auch Amazons Alexa, so dass sich der RX-A1080 rudimentär per Sprache bedienen lässt – hierfür wird allerdings ein Alexa-Speaker benötigt.

Als gelungen empfinden wir das neue Design der grafischen Menüs, die sich nun intuitiver bedienen lassen. Alle Reiter sitzen jetzt links, rechts bekommt man zum gewählten Menüpunkt ausführliche Erklärungen. Weniger schön fällt die Schärfe der Schrift aus, denn Texte wirken, als wären sie von SD- auf Full-HD-Auflösung hochgerechnet.

Mit Hilfe des Web-Setups lässt sich der RX-A1080 vollständig steuern und einrichten.

Gediegene Verarbeitung

All die Technik haust in einem hochwertigen Gehäuse im bekannten Yamaha-Design. An der Verarbeitung gibt es nichts zu kritisieren, die schwere Aluminium-Frontklappe wurde aus dem Vollen gefräst. Das große Punktmatrix-Display samt Kanal- und Pegelanzeige lässt sich hervorragend ablesen und 4-stufig dimmen, aber nicht ganz abschalten. Im Inneren offenbart der RX-A1080 wie seine größeren Brüder einen stabilen Rahmen mit mittiger Verstrebung, die für ein verwindungssteifes Gehäuse sorgen soll. Die Verstärkerbausteine sitzen symmetrisch links und rechts des Transformators.

Tonqualität

Bei der Leistungsmessung überraschte der RX-A1080 mit deutlich höheren Werten im 7-Kanal-Betrieb als sein Vorgänger: So stieg die Leistung an 4-Ohm-Last um 17 Watt auf 103 Watt, an 6 Ohm förderte der Nachfolger mit 96 Watt satte 36 Watt mehr zutage. In allen anderen Konfigurationen entspricht die hohe Leistung jener des RX-A1070.

Im Hörtest mit unserem Studio-Klassiker Steely Dan legte der Yamaha einen angenehmen, trotzdem zupackenden und dynamischen Sound hin. Auch die konturierten, druckvollen Bässe konnten uns überzeugen – und das noch ohne Einmessung. Die klare, schlackenfreie Durchzeichnung kam besonders klassischer Musik zugute, bei welcher der Yamaha einzelne Instrumente und Orchester sauber von Sängern bzw. Chor trennte.

Die Einmessung klappte tadellos und liefert plausible Ergebnisse, wobei die Klangkurve „Natürlich“ ein hörbar dunkleres Timbre zu Gehör brachte als „Linear“. Letztere eicht die Korrekturfilter auf einen linearen Frequenzgang ohne Höhenabfall, was uns bei Musik besser gefiel. Bei (lautem) Filmton bevorzugten wir  die „Natürlich“-Filter – dank zweier Boxen-Setups und der Programmierung von Makros (bei Yamaha „Scenes“) ist das Umschalten per Tastendruck möglich.   

Mit Atmos-Trailern spielte der RX-A1080 schön luftig und verteilte die Effekte sowie Naturgeräusche im „Amaze“-Clip sehr dynamisch und greifbar im Hörraum. Höhen-Effekte waren auch von oben hörbar, wenn auch nicht so überzeugend, wie das mit vier Decken-Boxen möglich ist. Auch das Fehlen von Back-Rear-Boxen im 5.1.2-Betrieb sorgte für kleinere Schallfelder als etwa mit dem 9-Kanäler RX-A2080. Bei Dynamik und Bassdruck blieb der Bolide aber nichts schuldig – auch nicht bei leistungsfressenden Pegeln.

Apropos „Nachbarn ärgern“: Zur Dynamik-Reduzierung bietet der Yamaha zwei Schaltungen: „Dynamikumfang“ soll dabei in zwei Stufen die grundlegende Dynamik-Kompression regeln; im Test funktionierte dies aber nur mit Dolby-Ton, nicht mit DTS-Signalen. In zweiter Instanz bietet „YPAO Volume“ in Abhängigkeit von der Einmessung eine adaptive Kompression des Dynamikumfangs, was bei Dolby sehr gut funktionierte, bei DTS-Ton aber nur marginal. Hier sollte Yamaha nachbessern.

Die Klangschaltung Surround:AI machte sich wie schon bei den großen Brüdern mal mehr, mal weniger bemerkbar – meist mit zusätzlichem Hall, einer veränderten Raumabbildung oder einem offeneren, aber auch diffuseren Sound. Beim Upmix von 2.0-Ton auf Mehrkanal übertrumpfte die AI-Schaltung unserem Hörempfinden nach dank ihrer luftigen, räumlichen sowie tonal natürlichen Spielweise sogar die 3D-Upmixer von DTS und Dolby.

Wer lieber klassisch in Stereo hört, ist mit dem RX-A1080 gut bedient. Räumlich faszinierte die präzise und offene Wiedergabe, die Musiker und Instrumente plastisch abbildet bzw. räumlich voneinander aufdröselt. Bei alten Mono-Aufnahmen stand das Klanggeschehen wie festgenagelt in der Phantommitte. Sein angenehmes, stressfreies Klangbild lädt zu stundenlangem Hören ein.

Wer maue Aufnahmen aufpeppen möchte, kann hierfür die „YPAO Volume“-Schaltung nutzen, die ähnlich einer Loudness-Funktion in Abhängigkeit von der Lautstärke den Sound voluminöser und voller klingen lässt. Komprimierter Kost hilft die „Enhancer“-Schaltung mit mehr Bass und Höhen zu einem dynamischeren Klang.     

Der Testbericht Yamaha RX-A1080 (Gesamtwertung: 83, Preis/UVP: 1500 Euro) ist in audiovision Ausgabe 6-2019 erschienen.

Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

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