Ultrasone Performance 880 (Test)

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Um Fans von kabellosen Kopfhörern einen Kaufanreiz zu bieten, spendiert der bayerische Hersteller Ultrasone seinem Performance 880 eine Wireles-Option, bei der ein Bluetooth-Adapter in den 3,5-mm-Klinkenanschluss gesteckt wird. Diese von uns getestete Bundle-Version kostet mit 470 Euro einen Hunderter mehr als die Standardvariante und bietet nach 90 Minuten Ladezeit bis zu 12 Stunden mobilen Musikspaß.

Standardmäßig lässt sich der Kopfhörer auch per mitgeliefertem 3,5-mm-Klinkenkabel mit allen gängigen Zuspielern verbinden. Ein ebenfalls im Lieferumfang enthaltener 6,3-mm-Adapter erhöht die Anschlussvielfalt vor allem an Receivern. Eine Abschirmung aus MU-Metall zwischen Treiber und Ohr des Trägers soll 98 Prozent der Niederfrequenzstrahlung herausfiltern und so die elektromagnetische Belastung beim Dauerhören stark reduzieren. Damit auch bei langen Tragesessions der Komfort nicht zu kurz kommt, sind die Ohrmuscheln und die Innenseite des Bügels mit kunstlederüberzogenem Memory-Schaum gepolstert, der sich an jede Kopfform anpasst. Auch eine Velourvariante der Ohrpolster liegt dem Gerät bei. Die Ohrmuscheln lassen sich zudem in der Höhe verstellen, was bei unserem Testmodell allerdings etwas schwerfällig vonstatten ging.

Natürlicher Surround Sound

Ganz und gar nicht schwerfällig brachte der Kopfhörer Musik per „S-Logic“-Technologie ans Ohr. So nennt Ultrasone die dezentrale Platzierung der Schallwandler in der Ohrmuschel. Dies soll dank natürlicher Streuung des Schalls im Gehörgang eine Art Surroundfeeling liefern.

Und das klappt erstaunlich gut: Musik klingt mit dem Performance 880 ausgesprochen breit, aber dennoch natürlich, Instrumente arbeiten die 40-mm-Treiber sauber heraus. Selbst bei hoher Lautstärke bleibt der Klang weitgehend verzerrungsfrei und dank der guten Dämpfung dringt kaum ein Ton nach außen. Hip-Hop-Beats bringt der Kopfhörer überraschend druckvoll und dynamisch ans Ohr, auch wenn dem Bassfundament ob der geringen Größe Grenzen gesetzt sind.        

 

Der Testbericht Ultrasone Performance 880 (Gesamtwertung: sehr gut, Preis/UVP: 470 Euro) ist in audiovision Ausgabe 11-2018 erschienen.

Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

AV-Fazit

sehr gut

Um Fans von kabellosen Kopfhörern einen Kaufanreiz zu bieten, spendiert der bayerische Hersteller Ultrasone seinem Performance 880 eine Wireles-Option, bei der ein Bluetooth-Adapter in den 3,5-mm-Klinkenanschluss gesteckt wird. Diese von uns getestete Bundle-Version kostet mit 470 Euro einen Hunderter mehr als die Standardvariante und bietet nach 90 Minuten Ladezeit bis zu 12 Stunden mobilen Musikspaß.
Standardmäßig lässt sich der Kopfhörer auch per mitgeliefertem 3,5-mm-Klinkenkabel mit allen gängigen Zuspielern verbinden. Ein ebenfalls im Lieferumfang enthaltener 6,3-mm-Adapter erhöht die Anschlussvielfalt vor allem an Receivern. Eine Abschirmung aus MU-Metall zwischen Treiber und Ohr des Trägers soll 98 Prozent der Niederfrequenzstrahlung herausfiltern und so die elektromagnetische Belastung beim Dauerhören stark reduzieren. Damit auch bei langen Trage­sessions der Komfort nicht zu kurz kommt, sind die Ohrmuscheln und die Innenseite des Bügels mit kunstlederüberzogenem Memory-Schaum gepolstert, der sich an jede Kopfform anpasst. Auch eine Velourvariante der Ohrpolster liegt dem Gerät bei. Die Ohrmuscheln lassen sich zudem in der Höhe verstellen, was bei unserem Testmodell allerdings etwas schwerfällig vonstatten ging.

Natürlicher Surround Sound
Ganz und gar nicht schwerfällig brachte der Kopfhörer Musik per „S-Logic“-Technologie ans Ohr. So nennt Ultrasone die dezentrale Platzierung der Schallwandler in der Ohrmuschel. Dies soll dank natürlicher Streuung des Schalls im Gehörgang eine Art Surroundfeeling liefern.
Und das klappt erstaunlich gut: Musik klingt mit dem Performance 880 ausgesprochen breit, aber dennoch natürlich, Instrumente arbeiten die 40-mm-Treiber sauber heraus. Selbst bei hoher Lautstärke bleibt der Klang weitgehend verzerrungsfrei und dank der guten Dämpfung dringt kaum ein Ton nach außen. Hip-Hop-Beats bringt der Kopfhörer überraschend druckvoll und dynamisch ans Ohr, auch wenn dem Bassfundament ob der geringen Größe Grenzen gesetzt sind.
Tobias Schönig

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