Sony VPL-VW270ES (Test)

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Sony kann auch konservativ: Seit rund 10 Jahren hat sich der Infrarotgeber in Design und Struktur kaum geändert. Zahlreiche Direkttasten der beleuchtbaren Fernbedienung ermöglichen das schnelle Umschalten zwischen wichtigen Bildfunktionen. Für die „Reality Creation“ stellt Sony eine Demo-Funktion bereit.

Es ist sechs Jahre her, da enterte Sony mit dem 18.800 Euro teuren 4K-Debütanten VPL-VW1000ES die Heimkinos gut betuchter Kunden. Die 10.000-Euro-Marke wurde erst mit dem VPL-VW500ES geknackt (audiovision 1-2014), 7.000 Euro waren es zwölf Monate später beim VW300 (audiovision 1-2015), bevor man letztes Jahr mit dem VW260 den 4K-Einsteig auf 5.000 senkte. 

Obwohl sie bislang eine hervorragende Bildqualität auf die Leinwand zauberten, waren gerade Sonys günstigere 4K-Modelle nicht frei von Kompromissen bei der Sig-nalverarbeitung. Diese Defizite hat man mit dem neuen Einstiegs-Modell VPL-VW270ES laut Hersteller behoben, indem man ihm die Elektronik des großen Bruders VW760 (Test in 5-2018) verliehen hat. Auf den Preis hat sich das löblicherweise nicht ausgewirkt: Mit 5.000 Euro kostet der VW270 genauso viel wie sein Vorgänger.

Ausstattung und Praxis

Man muss schon genau hinsehen, um äußerlich den VW270 zu identifizieren, denn in weiten Teilen wurde das Chassis der Vorgänger wieder verwendet. Doch sein um ein Zentimeter höherer Sockel verrät schließlich seinen hardwaretechnisch veränderten Aufbau: Dort befindet sich die überarbeitete Signalelektronik mit neuen HDMI-2.0-Treiberbausteinen und dem optimierten Bildverarbeitungsprozessor. Da vor allem Letzterer eine stärkere Kühlung benötigt als beim Vorgänger VW260, musste im Sockel für „mehr Luft“ gesorgt werden.

Auch wenn der mit 50 x 46 Zentimeter ohnehin schon große Projektor damit weiter in die Höhe auf über 20 Zentimeter wächst, wirkt er vor allem in weißer Farbe optisch elegant und passt sich dem Ambiente moderner Wohnräume elegant an. Für den Einsatz im eigenen Heimkinoraum steht alternativ auch eine dunkle Variante mit lichtschluckender rauer Anthrazitoberfläche zur Verfügung.

Der Sockel, in dem sich die Signalelektronik befindet, wurde für eine bessere Kühlung um 1 Zentimeter erhöht. Das Anschluss-Terminal ist mit zwei gleichwertigen HDMI-Eingängen bestückt, die Datenraten bis 18 Gbit/s unterstützen.

Mit der neuen Signalelektronik werden vor allem zwei Defizite der Vorgänger korrigiert: Der HDMI-2.0-Chipsatz bietet jetzt die komplette Daten-rate von bis zu 18 Gbit/s und erlaubt somit bei 4K-Bildwiederholfrequenzen von 50 und 60 Hz höhere Bittiefen und Farbauflösungen – was wiederum eine effektivere Darstellung von UHD-Inhalten mit HDR und DCI-Kinofarbraum erlaubt. Nicht minder erwähnenswert ist die verbesserte „Motionflow“-Technik, hinter der sich die Sony eigene 120-Hz-Zwischenbildberechnung verbirgt, die im Gegensatz zum Vorgänger auch bei nativen UHD-Inhalten aktiviert werden kann und so die Bewegungsschärfe signifikant verbessert.

Bei DLP-Projektoren besteht jeder Pixel aus einem kippbaren Spiegel. Diese brauchen Bewegungsraum, Abstand zwischen den Pixeln muss daher gewahrt werden.

SXGA, Full-HD, Ultra-HD – seit Jahren sind D-ILA- oder SXRD-Projektoren von JVC und Sony die Pioniere unter hochauflösenden Standards. Dies ist kein Zufall, denn beide Paneltechnologien gehören zu der Gattung der „L-iquid C-rystal O-n S-ilicon“, zu Deutsch: Flüssigkristalle auf Silizium. Sie hat gegenüber den Konkurrenten LCD und DLP zwei entscheidende Vorteile.

Sonys SXRD-Panel arbeiten reflektiv, durch die hintergelagerte Ansteuerelektronik können die Pixel nahe aneinanderrücken. Der gewonnene Platz hilft bei höheren Auflösungen wie UHD.

Da die LCOS-Panels nicht wie ein Dia durchleuchtet werden, sondern ihre Rückseite verspiegelt ist, können alle Leiterbahnen dahinter platziert werden und stören so den Lichtweg nicht. Bei der LCD-Technologie sind hingegen alle Ansteuerleiterbahnen Teil des Bildes und nehmen so Platz weg. Durch diesen Unterschied können die Pixel bei LCOS dichter aneinandergerückt und die Auflösung gesteigert werden. Die DLP-Technologie arbeitet zwar auch reflektiv mit Millionen kleiner Spiegel, da diese aber tatsächlich mechanisch kippen, muss auch hier ein größerer Abstand als Bewegungsspielraum eingehalten werden. Dieser Vorteil macht sich auch in der Füllrate bemerkbar: Nur bei LCOS-Projektoren sind tatsächlich über 90 Prozent der Fläche mit Bildinformationen ausgefüllt, bei LCD sind es lediglich knapp 50 Prozent, bei DLP rund 80 Prozent.

Bei LCD werden die Leiterbahnen mit durchleuchtet, was die Bildinformationen verringert.

Für Gamer besonders interessant ist der Input Lag: Er umschreibt die Zeitverzögerung, die zwischen Signalausgabe der Spielkonsole und der Darstellung auf der Leinwand vergeht. Je kürzer diese Verzögerung, desto schneller kann der Spieler reagieren. Auch in dieser Hinsicht zeigt sich der VW270 verbessert: Mit einem Input Lag von nur 19 Millisekunden sowohl bei Full-HD- als auch bei UHD-Zuspielung setzt der Sony Maßstäbe.

So neu die Elektronik und ihre Verbesserungen, so „altbewährt“ die  optische Bilderzeugung: Von der Lichtquelle (225 Watt UHP Lampe) über die Lightengine mit drei 4K SXRD Chips (mit je 4.096 x 2.160 Bildpunkten) bis hin zum Kunststoff-Objektiv sind keine technischen Änderungen zum Vorgänger zu verzeichnen. Trotz voll motorisiertem Objektiv wurde leider auch diesmal auf eine Lens-Memory- Funktion zur optischen Formatumschaltung per Knopfdruck verzichtet – sie bleibt weiterhin den teureren Brüder vorbehalten.

Unverändert auch die Anschlussseite: Wie beim Vorgänger liegt der Schwerpunkt auf der voll-digitalen HDMI-Zuspielung, wofür zwei Anschlüsse zur Verfügung stehen. Die restlichen Schnittstellen dienen der Steuerung über Netzwerk, RS232 und Trigger-signalen für eine Integration ins automatisierte High-End-Heimkino.

Licht und Farbe

Durch die unterschiedlichen Videostandards für Full-HD und Ultra-HD muss ein Projektor in puncto Farbe und Lichtleistung vielseitig sein: Mit der Werkseinstellung „Referenz“ wird der VW270 in Farben und Helligkeitsverteilung auf die HD-Videonorm geeicht, so dass er auch ohne Kalibrierung eine nahezu perfekte Farbreproduktion gewährleistet. Mit 1.300 kalibrierten Lumen ist er bei SDR-Signalen für Bildbreiten bis zu 3,5 Meter problemlos einsetzbar, ohne zu dunkel zu erscheinen. Diese Helligkeit kombiniert er mit einem hohen nativen Kontrast von 13.000:1 bis 18.000:1 (je nach Zoom). Ganz ohne die Hilfe einer adaptiven Blende gelingt ihm so ein überzeugender Schwarzwert, der von einem hohen Inbildkontrast ab 350:1 aufwärts unterstützt wird.

Wie der Name schon sagt, deckt „High Dynamic Range“ einen besonders hohen Dynamikumfang ab. Übersetzt heißt das, dass im Bild ein größerer Helligkeitsumfang abgebildet werden kann, als bei SDR: Helle Elemente sind heller, die Schattenzeichnung subtiler.

Mit zu geringer Bit-Tiefe zeigen Farbverläufe störende Artefakte.

Versucht man diesen erweiterten Umfang mit nur 8 Bit abzubilden, werden die Helligkeitssprünge zwischen den sich ergebenden 256 Helligkeitsstufen zu groß, um fließend zu wirken. So genannte „Bandingeffekte“ sind die Folge. Mit 10 Bit Farbtiefe werden die Helligkeitsstufen auf 1.024 erhöht und können so feiner nuanciert abbilden. Aus diesem Grund ist 10 Bit bei HDR der Mindeststandard. Der Vorgänger VPL-VW260 konnte bei 50/60Hz-Quellen, wie sie bei Videospielen oder TV-Übertragungen verwendet werden, HDR-Signale zwar in 10 Bit annehmen, hat diese aber intern auf 8 Bit und weniger reduziert. Starkes Banding war die Folge. Die optimierte Signalverarbeitung des VW270 hat diese Limitationen nicht mehr, die volle HDMI-2.0-Bandbreite wird ausgenutzt.

Ab 10 Bit Farbtiefe erscheinen auch in HDR die Verläufe weich und glaubwürdig.

Auch für UHD-Premium-Material mit DCI-Kinofarbraum und HDR ist der VW270 gut gerüstet, auch wenn er hier den Normen nicht zu 100 Prozent gerecht wird: Dies gilt vor allem für den Farbraum, den er in Blau und Rot zu nahezu 100 Prozent abdeckt, den Grün-Sollwert aber leicht verfehlt: Dieses erscheint gegenüber der DCI-P3-Norm zwar in der Sättigung kräftig genug, aber etwas zu gelblich, was bei besonders intensiven Naturfarben sichtbar werden kann.  Die Lichtleistung des VW270 erscheint für besonders helle HDR-Highlights auf den ersten Blick limitiert, doch gleicht er dieses Defizit durch eine zuschaltbare intelligente Gamma-Korrektur aus: Der „Contrast Enhancer“ analysiert in Echtzeit die Maximalpegel eines jeden Bildes und passt die Ausgabepegel dementsprechend an. Durch diese Art des „dynamischen HDR“, erscheint die Helligkeit stets angemessen, auch im Eco-Modus.

Schärfe und Bildverarbeitung

Schon seine Vorgänger überzeugten dank ihrer nativen 4K-Auflösung mit einer hervorragenden Detailschärfe, die selbst kleinste Bildinhalte ohne Verluste auf die Leinwand projizierte. Das Kunststoff-Objektiv wurde in der letzten Generation überarbeitet und bietet seitdem eine über die gesamte Bildbreite angemessene Schärfe. Noch klarer werden Details durch den von den hauseigenen Fernsehern bekannte „Reality Creation“-Schärfe-algorithmus herausgearbeitet, der im VW270 ebenfalls in der neuesten Generation zu finden ist. Digital legt er gegenüber seinem Vorgänger dadurch noch einmal an Präzision zu.

Der Rechenaufwand ist in UHD enorm: Bis zu vier Bilder werden zwischen zwei Originalbildern in Echtzeit berechnet und ergänzt. Vor allem Sportübertragungen profitieren von den zusätzlichen Informationen.

Mit der vierfachen Full-HD-Auflösung profitieren besonders UHD-Projektoren von einer gesteigerten Bildschärfe und Detailtreue, denn der Betrachtungsabstand des Zuschauers ist im Verhältnis zur Bildgröße hier deutlich geringer als bei einem Fernseher. Doch je schärfer das unbewegte Ausgangsmaterial, desto mehr fällt die Diskrepanz zur geringeren Bewegungsschärfe auf. Je schneller die Bewegung, desto weniger Auflösung verbleibt. Bei Spielfilmen kommt das störende 24p-Stottern hinzu. Bei Full-HD gibt es seit vielen Jahren mit der bei Sony „Motionflow“ genannten Zwischenbild­berechnung Abhilfe: Sie berechnet zusätzliche Bilder und fügt diese zwischen den Originalbildern ein. Die Bildfrequenz wird so erhöht und die Bewegung erscheint schärfer. Aufgrund der hohen Rechenleistung fehlte „Motionflow“ bislang bei den günstigen 4K-
Beamern, doch mit dem VW270 fand es endlich Einzug in die 4K-Einstiegsklasse.

Besonders schnelle Bewegungen profitieren sichtbar vom Motionflow, sie werden fast so scharf wie unbewegte Bilder. Spielfilme verlieren zudem ihr störendes Ruckeln.

Der größte Kritikpunkt bei vielen Vorgängern betraf die Bewegungsschärfe: Durch das Fehlen einer Zwischenbildberechnung ist die Diskrepanz zwischen stehenden Bildinhalten und Bewegungen besonders groß: Das scharfe Bild „verschwimmt“, sobald Bewegung ins Spiel kommt. Dank des UHD-Motionflow gehört dieses Manko nun der Vergangenheit an: Durch das Einfügen von 2 bis 4 Zwischenbildern (in Abhängigkeit von der Frequenz des Materials) werden Bewegungs-abläufe flüssiger und ihre Schärfe so signifikant gesteigert, dass sie gegenüber stehenden Bildern kaum noch abfällt.

Bildqualität

Doch wie wirken sich all diese elektronischen Optimierungen in der Praxis aus? Um diese Frage zu beantworten, haben wir mannigfaltiges Material gesichtet, mit dem ein moderner Heimkinoprojektor typischerweise gefüttert wird.

Den Anfang macht die Full-HD-Zuspielung via Blu-ray: Mit dem herkömmlichem SDR im sRGB-Farbraum ist der High-End-Projektor beinahe schon unterfordert, weshalb er sich in Farben und Kontrast keine Schwächen leistet: Die Darstellung erscheint natürlich und neutral, so dass die Bildcharakteristik des Originals gut getroffen wird. In Sachen Schärfe gelingt es ihm sogar, das Ausgangsmaterial qualitativ signifikant aufzuwerten, indem er es mit Hilfe von rechenintensiven Skalieralgorithmen der „Realty Creation“ auf seine native 4K Auflösung hochrechnet. Bei besonders scharfem Ausgangsmaterial, wie zum Beispiel beim Scifi-Thriller „Oblivion“, ist das Ergebnis kaum von der UHD-Version zu unterscheiden – auch wenn die Detailschärfe natürlich nicht in letzter Konsequenz erreicht werden kann.

Bei Fernsehen und Videospielen brilliert der VW270 mit der schnellen Reaktionszeit der SXRD-Panels von 5 Millisekunden, die bei der höheren Bildfrequenz von 50 oder 60 Hz für schnellere Bild-Umschaltzeiten und somit eine sehr hohe Bewegungsschärfe sorgt. Noch deut-licher wird dies bei UHD-Sportübertragungen: Selbst bei rasanten Kameraschwenks, wie sie bei Fußball oder Formel1 die Regel sind, hält der VW270 dank seiner Zwischenbildberechnung eine hohe Schärfe, ohne zu verschwimmen. Bei „schnellen“ Videospielen wie Ego-Shootern oder Autorennen kann dieser Schärfe-gewinn über Sieg oder Niederlage entscheiden. In Kombination mit dem sehr niedrigen Input Lag, der durch ein Deaktivieren von Zeit fressenden Algorithmen der Signalverarbeitung ermöglicht wird, ist der VW270 auch ein echter Gaming-Projektor.

HDR-Qualität

Die Königsdiziplin haben wir uns für den Schluss aufgehoben: 4K/HDR-Material von der UHD-Blu-ray. Bei Farben und Bilddynamik liefert der VW270 das Niveau des Vorgängers: Der Kinofarbraum wird adäquat auf den Triluminos-Farbraum des Projektors adaptiert, so dass die Farbgebung natürlich und zugleich kräftig erscheint. Vor allem die Rot- und Goldtöne, die in dieser Intensität nur mit DCI erzeugt werden können, wissen zu beeindrucken. Allein in sehr kräftigen Grüntönen werden Defizite deutlich, die man im Direktvergleich zu einem Projektor mit voller DCI-Farbraumabdeckung erkennt. Deutlich absetzen kann er sich gegenüber seinem Vorgänger, wenn man 4K-Motionflow aktiviert: Das typische 24p-Ruckeln des Filmes wird geglättet, die Bewegungsabläufe erscheinen schärfer und realer – ohne unnatürlich zu wirken. Bei komplexen Bewegungsabläufen kann es zu Mini-Rucklern kommen, die empfindliche Augen stören könnten.

Eine ansprechende HDR-Darstellung gestaltet sich bei Projektoren als besonders schwierig, denn ihre Lichtleistung reicht bei Weitem nicht an die Helligkeit von Fernsehern heran. Der Sony VW270 ist mit kalibrierten 1.300 Lumen diesbezüglich keine Ausnahme.

Mit aktivierter Dynamik reizt der VW270 durch Echtzeit-Pegelanpassung seine Lichtreserven effizienter aus als mit statischem HDR.

Doch durch geschicktes Tuning kann man die Lichtleistung und die Kontrast-Darstellung signifikant steigern: Aktiviert man die unspektakulär bezeichnete Funktion „Contrast Enhancer“ des Bildmenüs, so analysiert der Projektor in Echtzeit die durchschnittliche Bildhelligkeit und den maximalen Weißpegel für jedes Bild und passt die Bildausgabe entsprechend an. In dunklen Szenen wird so die Durchzeichnung verbessert, in hellen Szenen ein Überstrahlen verringert und grundsätzlich verhindert, dass das HDR-Bild zu dunkel erscheint.

In dunklen Szenen wird die Durchzeichnung signifikant verbessert, ohne künstlich aufgehellt zu wirken (links).

Der Enhancer ist in drei Stufen regelbar und führt in der „Mittel“-Stellung zur für unsere Augen natürlichsten Bildkomposition. Je feiner man die Grundpegel zusätzlich abstimmt, desto besser das Bild. Zahlreiche Fachhändler bieten daher einen optimal abgestimmten HDR-Modus (bis 1.000 Nits Signalpegel) als zusätzliche Kalibrierleistung an.

Am schwierigsten für einen UHD-Projektor ist zweifelsohne die Darstellung von hohen Bildfrequenzen (50/60 Hz) in Verbindung mit HDR. Genau hier hatte der Vorgänger (Test in audiovision 2-2018) deutliche Schwächen: Denn mangels voller HDMI-Bandbreite und Limitationen in der Panelansteuerung zeigte der VW260 in fließenden HDR-Farbübergängen Farbreduktionen, die beim VW270 der Vergangenheit angehören. Damit wird er endlich auch für HDR-Videogames und HLG-Sportübertragungen ohne Abstriche einsatzbereit, für die er ebenfalls die notwendige Unterstützung bietet. Bei keinem anderen Projektor erscheinen 4K-Bewegungsabläufe so klar und augenfreundlich wie bei der aktuellen Sony VW-Serie. Da sind wir gespannt, wie sich die großen Brüder VW570 und VW870 schlagen, die wir uns in den nächsten Ausgaben vorknöpfen werden.          

                   

Der Testbericht Sony VPL-VW270ES (Gesamtwertung: 90, Preis/UVP: 5000 Euro) ist in audiovision Ausgabe 12-2018 erschienen.

Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

AV-Fazit

90 sehr gut

Der Sony VPL-VW270ES erweitert dank modernisierter Signalverarbeitung die Einsatzfähigkeiten der UHD-Auflösung und ist somit für Film, Sport und Spiel bestens geeignet. Für 5.000 Euro findet man derzeit keinen besseren Bildwerfer für das ambitionierte Heimkino.
Ekki Schmidt

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