Sharp: erster 8K-Fernseher

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Auf der letzten IFA präsentierte Sharp mit dem LV-70X500 seinen ersten 8K-Fernseher der Öffentlichkeit. Eigentlich sollte das gute Stück diesen März für einen vierstelligen Betrag in Europa auf den Markt kommen. Doch daraus wurde nichts.

Stattdessen bringen die Japaner jetzt erstmal den LV-70X500E in den hiesigen Handel. Der 70X500E kostet allerdings 12.000 Euro und hat keinen TV-Tuner an Bord – daher sprechen die Japaner auch von einem Monitor. Der 70-Zöller ist mit rekordverdächtigen acht HDMI-Eingängen ausgestattet. Vier davon für reguläre 2K/4K-Zuspieler, die anderen vier für die 8K-Zuspielung über vier gebündelte HDMI-Signale. Fotos in 8K-Auflösung lassen sich per USB von Massenspeichern auslesen, an Bewegtbildern sind aber nur maximal 4K mit 30 fps möglich. Um von der 8K-Auflösung zu profitieren, werden eingehende 2K- und 4K-HDMI-Signale auf 8K konvertiert.

Der 70X500E beherrscht die HDR-Standards HDR10 und HLG, die Spitzenhelligkeit gibt Sharp mit 1.000 Nits an. Das ist beachtlich, allerdings schaffen die LCD-Flaggschiffe von Sony und Samsung rund 1.500 Nits.

Das 1,78 Meter große Display mit der 16-fachen Full-HD-Auflösung dürfte sich weniger an die klassische Heimkino-Kundschaft, sondern eher an professionelle Anwender aus dem Bereich Medizin, Fotografie oder CAD/CAM richten. Oder man zeigt seine 8K-Urlaubvideos, vorausgesetzt man nennt Sharps 8K-Camcorder 8C-B60A sein Eigen.

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