Optoma UHZ65 (Test)

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Klein und übersichtlich: Die kaltweiß beleuchtete Fernbedienung liegt gut in der Hand, lässt aber Direkttasten (etwa für „PureMotion“) vermissen.

Mit den Modellen UHD60 und UHD65 hat Optoma vor Kurzem die ersten XPR-DLPs  auf den Markt gebracht. Nun tritt der neue UHZ65 mit Laser-Lichtquelle auf den Plan – und übertrifft die Brüder ebenso wie andere aktuelle UHD-DLPs im Kontrastumfang sowie bei der HDR-Darstellung.

Seit einem Jahr bereichern DLP-Projektoren mit XPR-Shifting-Technologie (eXtended Pixel Resolution) die Heimkino-Szene; darunter finden sich auch bezahlbare Geräte wie der 2.500 Euro teure Optoma UHD60 (audiovision 8-2017).

Das HDR-fähige Einsteigermodell zeigte zunächst Ruckelstörungen, die aber längst – wie bei dem mit PureMotion-Glättung bestückten UHD65 (3.300 Euro, Test in audiovision 1-2018) – per Firmware-Update behoben sind. Heute laufen alle hochauflösenden Optoma-DLPs sowohl mit PAL-TV (50 Hertz Bildrate) als auch 24p-Kino rund, während der  getestete Mitbewerber BenQ W1700 gelegentlich eine falsche Bildrate einstellt (60 Hertz) und dann ruckelt. Ein Problem aller aktuellen XPR-DLPs bleibt aber der vergleichsweise geringe native Kontrast. In dieser Disziplin legt der mit Laser-Technik ausgestattete UHZ65 deutlich zu, was auch der HDR-Darstellung auf die Sprünge hilft. Allerdings birgt Optomas neuester DLP ein Geheimnis, das am Ende die erstaunliche Kontraststeigerung erklärt.

Ausstattung und Praxis

Fangen wir bei der Laser-Technik an, die mit einer angegebenen Lebensdauer von bis zu 20.000 Stunden rund fünfmal länger durchhalten soll als herkömmliche UHP-Lampen – das entspricht bei fünf Stunden täglich einer Laufzeit von gut zehn Jahren. Zwanzig Sekunden nach dem Einschalten des Projektors steht die volle Leuchtkraft von 1.200 (Bildmodus „Bezug“) bis über 2.000 Lumen (im hellsten HDR-Modus) bereit. Dabei bleiben der Stromverbrauch von 306 Watt und das tonal unauffällige Lüftergeräusch von 30 Dezibel auf niedrigem Niveau. Im Sparmodus lässt sich das Laser-Leuchtmittel in Fünf-Prozent-Schritten auf rund 50 Prozent der Helligkeit absenken (540 Lumen). Nun benötigt der Optoma UHZ65 nur noch 230 Watt und die Geräuschentwicklung geht auf nahezu unhörbare Werte von 26 Dezibel zurück. Die Farben und die Farbtemperatur der „DuraCore“-Laser-Technik ändern sich dabei kaum. Mit bloßem Auge betrachtet dürften somit Drifteffekte oder das Absinken der Leuchtkraft über viele Jahre kein Thema sein beziehungsweise niemandem auffallen.

Der zweite HDMI-Port ist kompatibel zu HDR, UHD/60p und HDCP 2.2. Am ersten Eingang einigen sich Bildquelle und Projektor auf reduzierte Formate wie UHD/25p. Wie beim UHD65 verarbeitet der UHZ65 Digitalton über HDMI sowie zwei analoge Schnittstellen. Leider läuft der Ton mit und ohne „PureMotion“ nicht ganz synchron zum Bild.

Bis auf das höhere Gewicht unterscheidet sich der UHZ65 in der optischen Aufmachung nicht von seinem Bruder UHD65 – sie verfügen über das gleiche Gehäuse. Zur Ausstattung gehören eine 1,6-fache Zoomoptik sowie ein vertikaler Lens-Shift mit dezentem Einstellbereich von 0 bis 15 Prozent. Beide Einstellräder dazu finden sich unter einer etwas wackeligen Klappe, die auch sechs Funktionstasten für die Menü-Navigation versteckt. Der Fokus wird von Hand und nicht motorisch eingestellt, weshalb Luxusfunktionen wie Bildpositionsspeicher entfallen. Immerhin spendiert Optoma einen internen Testbildgenerator (drei Gittertestbilder und Weiß), der das Anpassen der Projektion erleichtert. Dank des guten Im-Bild-Kontrasts sowie der hochwertigen Zoomoptik ist das Bild im Nu scharfgestellt. Hier fällt uns allerdings ein markanter Unterschied im Vergleich zum Bruder auf: Während der UHD65 im Testbildmodus das summende XPR-Shifting abschaltet und so das Betriebsgeräusch hörbar reduziert, verändert sich der Pegel beim UHZ65 nicht. Daher liegt die Vermutung nahe, dass der Laser-DLP auf die Shifting-Technik verzichtet, obwohl der Hersteller auf seiner Webseite mit 4K-UHD-Auflösung bei diesem Modell wirbt.

Ein genauer Blick auf die Leinwand bestärkt unseren Verdacht: Wir erkennen stets das feine Raster des DLP-Chips, der scheinbar ebenfalls auf 2.716 x 1.528 Mikrospiegeln basiert. Bei dem mit konventioneller 240-Watt-Lampe bestückten UHD65 ist dieses nur im Testbildmodus zu sehen; mit anderen Signalquellen verschwindet es aufgrund des XPR-Shiftings, das durch eine diagonale Verschiebung um einen halben Bildpunkt noch etwas feinere, dafür aber leicht flimmernde Details abbildet. Welche maximale Auflösung der Laser-DLP Optoma UHZ65 tatsächlich darstellen kann, werden wir im Folgenden besonders genau untersuchen.

Mit an Bord sind Stereo-Lautsprecher, die allerdings nicht ganz synchron spielen: Der Ton kommt dem Bild leicht zuvor – unabhängig davon, ob die (hauseigene) Bewegungsglättung „Pure Motion“ ein- oder ausgeschaltet ist. Generell funktioniert diese besser als zum Beispiel die „Motionflow“-Schaltung des 5.000 Euro teuren 4K-Projektors Sony VPL-VW260ES (Test in audiovision 2-2018), da Optomas Zwischenbildberechnung nicht bloß Full-HD-Quellen, sondern auch Ultra-HD-Clips mit 24, 25 und 30 Hertz Bildrate glättet. Das ist natürlich ein starkes Argument für alle UHD-Videofilmer. 

Korrekte Darstellung mit 50 Hz: Der Optoma UHZ65 beherrscht alle Bildraten inklusive PAL-TV. Sehr schnelle Schriften ziehen aber eine leichten roten Saum nach sich.

In jedem Fall arbeitet die dreistufige Schaltung zuverlässig und artefaktarm. Gerade deshalb finden wir es schade, dass die beleuchtete Fernbedienung keine entsprechende Direkttaste dafür bereithält – prädestiniert wäre die unbelegte Taste „3D“. Stattdessen ist die Funktion tief im Untermenü „PureEngine“ versteckt, wo sich noch weitere Bildverbessungsschaltungen wie „Pure Contrast“ und „PureColor“ finden. Sie sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, da sie das Bild schnell zu plakativ erscheinen lassen.

Licht und Farbe

Im Preset „Hell“ hebt der UHZ65 die Leistung auf 360 Watt an und wirft beeindruckende 2.460 Lumen auf die Leinwand. Das reicht für sagenhafte fünf Meter Bildbreite und ist notfalls auch in der Praxis nutzbar, da weder die leicht untersättigten Farben noch das in Richtung Cyan verschobene Weiß (7.140 Kelvin) völlig aus dem Rahmen fallen.

Satte 2.090 Lumen sind es im Modus „Kino“, welcher mit der bildabhängigen Helligkeitsmodulation „Dynamic Black 1“ kombiniert ist. Hier driftet die Farbtemperatur von 6.150 Kelvin bei Weiß über 7.900 Kelvin (25 Prozent Grau) bis hin zu 12.000 Kelvin bei Schwarz. Die Primär- und Sekundärfarben gehen bis auf das stark blaustichige Cyan noch in Ordnung. Doch bei der Messung aller Nuancen verhindern ziemlich starke Abweichungen die Auswahl dieses Presets für den Labordurchgang. Drifteffekte von „Dynamic Black 1“ erklären nur einen Teil der Farbfehler, da auch ohne die Schaltung viele Zwischentöne zu Blau hin verschoben sind.

Bessere Farben sowie homogene Graustufen (7.000 Kelvin) liefert der Bildmodus „Bezug“ bei abgeschalteter Dynamic-Black-Funktion. Nur Cyan erscheint deutlich zu kühl und die Helligkeit sinkt auf 1.200 Lumen. Das ist schade, da der Optoma grundsätzlich das Potenzial für gute Farben mitbringt – auch im helleren (1.900 Lumen) und zugleich kontraststärkeren SDR-Preset „Kino“. Tüftler können aber im Farbmanagement gegensteuern.

Eldorado für versierte Tüftler: Im vollständigen Farbmanagement lassen sich einzelne Primär- und Sekundär­farben – auch bei HDR-Quellen – fein nachregeln.

Trotzdem überrascht uns der UHZ65 selbst im dunkleren Preset „Bezug“ mit hervorragenden Im-Bild-Kontrasten von 920:1 (EBU-Testbild) und 550:1 (ANSI-Schachbrett). Zum Vergleich: Der UHD65 hat mit Verhältnissen von 600:1 beziehungsweise 360:1 klar das Nachsehen. Der Wert steigert sich im schwarzen Testbild mit kleinem Weißfeld auf 1.470:1. Hier messen wir an vier Punkten den Schwarzwert und mitteln das Ergebnis (0,48 Lumen).

Einzelne Ausrutscher: Im Bildmodus „Bezug“ werden viele Nuancen gut getroffen. Doch einzelne blaugrüne Farben sowie Hauttöne weichen deutlich vom Ideal ab.

Anders als bei einem vollflächigen Schwarzbild hindert das kleine weiße Feld Trickschaltungen wie „Dynamic Black“ (oder eine dynamische Iris bei anderen Projektoren) daran, die Lichtausbeute abzuregelen und so bessere Schwarzwerte vorzutäuschen. Zwar kommt der UHZ65 nicht an Sonys VPL-VW260ES heran (Schwarzwert von 0,17 Lumen), doch im Vergleich zum UHD65 (1,29 Lumen) ist er fast dreimal dunkler und gut doppelt so hell. Kein XPR-DLP kann Optomas Laser-Projektor derzeit das Wasser reichen.

Schärfe und Videoverarbeitung

Mangels Filmmode-Erkennung sollte man dem UHZ65 keine Halbbilder (576i/1080i) zumuten, da sonst Kinostreifen flimmern. Unseren  Sehtest-Klassiker „Casino Royale“ – zugespielt über den Sony BDP-S790 in 2160p-Qualität – erleben wir aber mit allerfeinster Detailschärfe. Hier macht sich der famose Im-Bild-Kontrast des DLPs bemerkbar. Wechselt man auf das Preset „Kino“, sehen die dynamik-reichen, sonnigen Strandszenen noch knackiger aus. Farben wirken zwar nicht so natürlich wie im Bildmodus „Bezug“, doch sie strahlen intensiver und die klar gesteigerte Leuchtkraft sowie Kontraststärke beeindrucken.

Strahlend hell: Der SDR-Bildmodus „Kino“ liefert satte Farben, ist aber nicht so neutral wie das Preset „Bezug“. Doch Leuchtkraft und Kontrast überzeugen uns.

Noch ein Hinweis zu Optomas Schärfeschaltung „Ultra Detail“: Der oben erwähnte Blu-ray-Player von Sony einigt sich mit dem Projektor (unabhängig von seiner HDMI-Einstellung im Menü) stets auf das RGB-Farbformat. Dann ist „Ultra Detail“ ohne Funktion, aber nicht ausgegraut. Erfolgt die Zuspielung hingegen über den UHD-Player Samsung UBD-K8500 im Format YCbCr 4:4:4, wirken die drei Stufen der Schaltung und bringen die Details in der totalen Markusplatz-Einstellung aus „Casino Royale“ knackscharf auf die Leinwand.

Wirkung und Nebenwirkung: Der UHZ65 reduziert mit „Dynamic Black“ die Leistung in dunkleren Szenen. Der Kontrast steigt, aber auf Kosten der Farbneutralität.

Neben einem nur leicht ausgeprägten Regenbogeneffekt entdecken kritische Augen allerdings minimale Farbsäume – auch an den rotierenden Roulette-Rädern im animerten Vorspann des Bond-Streifens. Bei der 100-Hertz-Testsequenz von Peter Finzels „Test Disc S.E.“ huschen weiße Schriften noch schneller über die Leinwand und ziehen rote Farbsäume nach. Die Bewegungsschärfe der 4K-Konkurrenz von Sony und JVC verfehlt der UHZ65 deshalb bei Sportsendungen, zumal sich „PureMotion“ nicht auf TV-Material (50 und 60 Hertz) auswirkt.

Gut gekontert: Trotz des eingeschränkten DCI-P3-Spektrums sehen wir in dieser HDR-Szene satte Farben, helle Spitzlichter sowie überzeugend durchgezeichnete Felsen.

Auch in puncto Auflösung liegt der Sony mit seinen drei nativen 4K-Chips vorne (4.096 x 2.160 Pixel). Unsere UHD-Test-bilder zeigen, dass der Optoma UHZ65 offenbar ohne XPR-Technik arbeitet. Doch Auflösung und Schärfewirkung sind zwei verschiedene Paar Schuhe: Trotz halbierter Anzahl an Bildpunkten (2.716 x 1.528 Pixel) deklassiert er den mit XPR-Shifting-Technik bestückten UHD-DLP BenQ W1700 deutlich. Der nämlich zeigt feine Muster deutlich weicher, so dass sich hier der schwache Kontrast der XPR-Technologie in einen Nachteil verwandelt.

Full-HD-DLP-Projektoren mit Ein-Chip-Technik profitierten in der Vergangenheit vom vergleichsweise einfachen Lichtweg und waren für einen satten Im-Bild-Kontrast bekannt. Doch seit der Einführung der neuen XPR-DLPs (2.716 x 1.528 Pixel) messen wir deutlich schwächere Werte – vermutlich eine Nebenwirkung der Shifting-Technik, die durch Verschiebung um einen halben Bildpunkt aus vier Millionen acht Millionen Pixel macht. Optomas neuer Laser-DLP UHZ65 findet jedoch zu alter Stärke zurück (ANSI-Kontrast 550:1 statt 360:1 beim Bruder UHD65). Der Ein-Aus-Kontrast steigt noch deutlicher von 650:1 beim UHD65 auf bis zu 2.570:1 im hellsten HDR-Bildmodus. In Kombination mit „Dynamic Black 1“ senkt der Projektor die Helligkeit in schwarzen Testbildern ab (der Stromverbrauch geht dann auf 126 Watt zurück) und erreicht so einen dynamischen Maximalkontrast von 12.860:1. UHD-Testbilder oder Fotos zeigt der UHZ65 folglich mit besonders knackig herausgestellten Details. Allerdings wirken native UHD-Linien skaliert. Zudem fällt auf, dass das Pixelmuster in allen Bildmodi präsent ist und nicht verschwindet wie bei anderen XPR-DLPs. Zoomt man um den Faktor 1,33 in das Ultra-HD-Testmuster hinein (Seitenverhältnis „Superbreit“), löst der UHZ65 die Linienpaare bis auf Skalierungsrippel klarer auf. Die Rippel würden ganz entfallen, wenn man den mathematisch exakt passenden Zoomfaktor von 1,41 (entspricht 3.840 dividiert durch 2.716) einstellen könnte.

Leise und stark: Mit der „DuraCore“ Laser-Technik gelingen dem Optoma UHZ65 knackig herausgestellte Details. Helligkeit und Schwarzwert legen deutlich zu.

Anscheinend verzichtet unser Testmuster auf XPR-Pixel-Shifting, was aber keinesfalls eine Schwäche ist. Den direkten Sehtestvergleich mit dem weicher zeichnenden XPR-DLP BenQ W1700 gewinnt der kontraststarke Optoma nämlich klar. Die Kür im Heimkino wäre allerdings ein echter UHD-DLP, der einen hohen Kon­trast (ohne XPR-Shifting) mit der vollen nativen UHD-Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel kombiniert.

Kein XPR-Shifting? Der Kontrast überzeugt, doch UHD-Linienpaare wirken skaliert (oben). Erst im Format „Superbreit“ werden einzelne Linien erkennbar.

Schließlich sorgen der Kontrast und die Leuchtkraft von Optomas Laser-DLP für echten Punch in HDR-Videos. Zwar verfehlt er den DCI-P3-Farbraum unerwartet stark und versucht dies mit übersättigten Farben zu kompensieren, doch nach Korrekturen in den Bild- respektive HDR-Menüs können uns die Szenen auch dank satter sowie gut differenzierter Farben überzeugen.

Der Optoma UHZ65 aktiviert bei entsprechenden Signalen den Bildmodus „HDR“ automatisch. Dieser ist mit der hellsten Brilliant-Color-Stufe „10“ sowie dem Farb­raum „Kino“ verknüpft, der allerdings nur leicht über den HDTV-Standard hinausgeht. Der Farbraum „Nativ“ ist etwas weiter gefasst, verfehlt das DCI-P3-Spektrum aber immer noch deutlich.

Bedarf für Korrekturen: Die Kontraste im HDR-Testbild stimmen, nicht aber die Farbsättigung. Reduziert man vom Preset „+3“ auf „-12“, passt es sehr gut.

Zum Ausgleich dafür sind übersteuerte Farben voreingestellt. Wir haben die Farbsättigung um 15 Punkte abgesenkt und im Menü „Dynamic Range“ den HDR-Bildmodus „Detail“ gewählt. Bildtüftler finden fast unzählige Einstellmöglichkeiten inklusive Gamma-Justage und ein Farbmanagement; hier lässt sich das im Preset „Nativ“ aus der Reihe tanzende Blau korrigieren. Einfach sind die teils verschachtelten Bildjustagen nicht.

Originaler HDR-Screenshot: So prägnant hat noch kein anderer DLP-Projektor Spitzlichter, Farben sowie dunkle Konturen im Wald auf die Leinwand geworfen.

Doch mit etwas Geduld gelingen am Ende natürliche HDR-Einstellungen, die in hellen wie düsteren Szenen überzeugen. Daran ist auch die hohe HDR-Lichtausbeute von 2.090 Lumen beteiligt, die wir neben dem hellsten SDR-Bildmodus ab sofort bei allen HDR-Projektoren in die Laborbewertung einfließen lassen. Der satte Im-Bild-Kontrast sorgt für knackige und detailreiche HDR-Szenen, die trotz des eingeschränkten Spektrums in sehr kräftigen Farben erstrahlen.

DCI-P3-Farbmessung: Die für HDR maßgeblichen Koordinaten verfehlt der Laser-DLP UHZ65 deutlich. Die HDTV-Norm BT.709 hingegen übertrifft er leicht.

Der Testbericht Optoma UHZ65 (Gesamtwertung: 82, Preis/UVP: 5000 Euro) ist in audiovision Ausgabe 3-2018 erschienen.

Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

AV-Fazit

82 sehr gut

Dank satter Leuchtkraft für SDR- und HDR-Quellen sowie hohen Kontrastwerten verdient sich Optomas Laser-DLP großes Lob. Zudem sammelt der leise und extrem langlebige UHZ65 auch in der Praxis sowie beim Sehtest viele Punkte. Abzüge gibt es für den begrenzten DCI-P3-Farbraum, die nicht voll aufgelösten UHD-Details sowie leichte Farbsäume.
Udo Ratai

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