Liam Neeson – vom Charaktermimen zum Actionheld

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Egal ob Seagal, Stallone oder Schwarzenegger – viele Actionstars der 80er kämpfen bis heute unermüdlich auf der Leinwand – mit  inzwischen überschaubarem Erfolg. Ganz anders verhält sich die Lage bei Liam Neeson. Der gebürtige Ire feierte in jungen Jahren mit Dramen wie „Schindlers Liste“, „Rob Roy“ und „Michael Collins“ Erfolge bei Kritikern wie Publikum.

Bis er sich 2008 als rachsüchtiger Vater in die Herzen der Actionfans spielte. Völlig überraschend spielte „Taken“ das Zehnfache seiner 25 Millionen Produktionskosten ein. Die beiden Fortsetzungen brachten es gar auf 700 Millionen. Zudem durfte Neeson als Hannibal 2010 das A-Team auf der Kinoleinwand anführen (Bild). Auch in „Non-Stop“ (2014) und „Run all Night“(2015) stellt er sich als Einzelkämpfer einer Übermacht an Schurken entgegen. An der Vorliebe für handfeste Alleingänge hält er auch in „The Commuter“ (Test hier) fest und prügelt sich im Rentenalter von 65 einmal mehr mit Auftragskillern und korrupten Cops – wenn auch etwas hüftsteif. Und ein Ende ist nicht in Sicht, für nächstes Jahr seht „Hard Powder“ auf seinem Spielplan. Die Story: Ein Familienvater will sich an Drogendealern rächen, die seinen Sohn umgebracht haben.

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