JVC DLA-N5 (Test)

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Nach JVCs NX9-Flaggschiff nehmen wir das brandneue 4K-Einstiegs-modell N5 unter die Lupe. Wie schlägt es sich im Vergleich zum Vorgänger und der Konkurrenz?

Keine Frage, der von uns in Ausgabe 4-2019 getestete JVC DLA-NX9 ist ein faszinierender Projektor. Doch nur wenige können 18.000 Euro für einen Beamer investieren, egal wie gut er auch sein mag. Deutlich größer dürfte die Zielgruppe für den mit 6.000 Euro zu Buche schlagenden N5 ausfallen, der vor allem dem Sony VPL-VW 270 (Test in 12-2018) Konkurrenz machen dürfte. 

Bei den Anschlüssen setzt JVC zeitgemäß auf volldigital. Als Bildeingang stehen zwei HDMI-Buchsen zur Verfügung, beide mit voller HDMI-2.0-Bandbreite. Auch ohne Fernbedienung lässt sich der N5 dank Gerätetasten bedienen.

Ausstattung und Praxis

Überraschend ist die Tatsache, dass der in Schwarz und Weiß erhältliche N5 dasselbe Chassis wie der dreimal so teure NX9 nutzt, das in Größe (500 x 234 x 495 mm) und Gewicht (19,6 kg) nahezu alle andere Heimkino-beamer klein aussehen lässt.

Die Fernbedienung ist für alle Geräte der N-Serie gleich: Klein und handlich, aber „blind“ sind die Tasten schwer zu unterscheiden.

Trotz einer Preisdifferenz von 12.000 Euro teilt der N5 viele Ausstattungsmerkmale mit dem NX9, dazu zählen ein motorisiertes Objektiv mit dualem Lens-Shift und Lens-Memory-Funktion, eine UHD-Zwischenbildberechnung, volle 18-Gbps-Datenrate auf beiden HDMI-Eingängen, eine HDR-Signalanpassung inklusive HLG-Kompatibilität. Die LCOS (Liquid Crystal on Silicon) Panels, bei JVC „D-ILA“ getauft, übertreffen die UHD-Auflösung, da sie sich nach dem 4K-Kinostandard mit 4.096 x 2.160 Pixeln richten.

Einige Features fielen aber dem Rotstift zum Opfer. Den Löwenanteil macht das Vollglasobjektiv aus, das beim N5 einer kleineren Variante weichen muss. Ganz verschwunden ist die zweite Streulichtblende am Anfang des Lichtweges sowie der zuschaltbare DCI-Filter. Zudem verfügt der N5 lediglich über eine justierbare Optik-Iris.

Licht und Farbe

JVC bescheinigt dem Modell N5 eine Brutto-Lichtleistung von 1.800 Lumen, die wir in unserem Teststudio bei Wahl der nativen Farbtemperatur (Preset „Erhöhte Helligkeit) mit gemessenen 1.750 Lumen bestätigen können. Wie Heimkinofans wissen, ist die praxisrelevante Größe aber der Wert, der nach der Kalibrierung verbleibt. Denn die maximale Lichtausbeute führt zu einem Gelbstich, sprich Blaumangel. Um diesen auszugleichen, müssen Grün und Rot reduziert werden, was zu einem Lichtverlust von rund 20 Prozent führt. Im Ergebnis bietet der N5 eine kalibrierte Helligkeit von 1.400 Lumen. Beachtet werden muss noch das Format: Nutzt man von der nativen 4K-Auflösung lediglich den UHD-Bereich (3.840 Bildpunkte), so gehen weitere sechs Prozent verloren und es verbleiben rund 1.320 Lumen.

Mit einer Werksangabe von 40,000:1 bietet der N5 laut Hersteller nur den halben nativen Kontrast wie sein großer Bruder N7. Ein Teil dieses Kontrastunterschiedes wird durch eine Selektion der besonders kontraststarken Panels in der Fabrik erreicht.

Mit einem 25-Prozent-Weißfeld kann man das Streulichtphänomen gut dokumentieren: Das weiße Feld ist von einer rotbraunen Aura umgeben.

Rund 25 Prozent kontrastreicher sind diese im N7 (ca. 21.000:1). Der Löwenanteil der Steigerung wird aber durch ein duales Blenden-System erzielt: Während der N5 nur über eine Iris im Objektiv verfügt, haben N7 und NX9 eine Streulichtblende am Eingang des Objektives, die mit der Objektiv-Iris gekoppelt ist. Schließt man beide, so erreichen die Topmodelle tatsächlich einen höheren nativen Kontrast.

Auch im Film kann man die Aufhellungen erkennen, vor allem in Letterbox-Streifen.

Diese Kontraststeigerung wird allerdings mit einem Lichtverlust von rund 70 Prozent erkauft und ist daher wenig praxistauglich. Mit anderen Worten: Der Kontrast­unterschied zwischen einem N5 und einem N7 liegt unter normalen Bedingungen bei rund 25 Proeznt.

Die hellen Ecken bei Vollschwarz sind der Verklebung der D-ILA-LCDs auf dem Siliziumchip geschuldet.

Um diese maximale Lichtausnutzung zu erzielen, sollte das Bild möglichst groß gezoomt und die Objektiv-Iris geöffnet sein. In dieser Konstellation erreicht der Dynamikumfang des N5 ein Kontrastverhältnis von 16,000:1, womit er mit seinem Vorgänger X5900 (Test in 1-2018) gleichzieht. In Sachen On/Off-Kontrast ist er damit Klassenprimus, doch der gute Messwert wird bei genauer Betrachtung etwas getrübt.

In Sachen Farben ist die RGB-Mischung in der erforderlichen Farbtemperatur von 6500K zu untersuchen, sowie die Farbräume für SDR-Inhalte (Rec709/sRGB) und für UHD-Premium-Inhalte mit DCI-P3-Kinofarbraum. Wir beginnen mit dem Full-HD-Standard: Wie beim NX9 gelingt dem N5 bei Wahl des entsprechenden Presets „709“ eine hervorragende Abstimmung aller Primär- und Sekundärfarben, die eine nachträgliche Kalibrierung überflüssig machen. Im Weißabgleich bestätigt sich diese Perfektion nicht ganz: Unser Testgerät zeigte einen Grünstich bei Wahl des richtigen „6500K“-Presets, der mit Hilfe der RGB-Regler aber schnell korrigiert werden konnte. Im Ergebnis zeigt der N5 eine perfekte Farbreproduktion in allen Nuancen.

Komplexer wird der Sachverhalt bei HDR. Die Farbtemperatur von 6500K bleibt dieselbe und muss daher kein zweites Mal korrigiert werden, doch die DCI-Norm spannt von Rot über Gelb bis Grün einen größeren Farbraum auf. Mangels des speziellen DCI-Filters der großen Brüder  gelingt dem N5 die vollständige Abdeckung des Farb-raumes nicht. Auf kräftige Farben muss der Anwender aber nicht verzichten, denn der native Farb-raum des Projektors ist auch ohne Filter in Grün und Blau erweitert und deckt immerhin 87 Prozent von DCI P3 ab. Lediglich das maximale Rot ist ein wenig mehr orange und Grün etwas gelblicher als gewünscht. Wie stark sich das tatsächlich auf die Filmprojektion auswirkt, untersuchen wir im Praxis-test auf der nächsten Seite. 

Schärfe und Bildverarbeitung

Nach dem Einschalten zeigt sich eine gute Konvergenz mit einem halben bis einem Pixel Versatz. In der Aufwärmzeit von rund 20 Minuten stabilisieren sich die Farbsäume auf rund einen halben Pixel und können bei Bedarf mit Hilfe der hervorragenden Konvergenzkorrektur minimiert werden. Dank der feinen, aber nicht gerade leisen Motorisierung des Objektives lässt sich die Schärfe komfortabel per Fernbedienung anpassen und liefert gut Werte, lediglich an den Rändern kann sich der NX9 hier absetzen. 

In der Signalverarbeitung ist der N5 hingegen ebenbürtig, kommen doch die gleichen Prozessoren für die Zwischenbildberechnung „Clear Motion Drive“ (CMD) und Schärfealgorithmen „Multi Pixel Control“ (MPC) zum Einsatz. Erstere ergänzt zuverlässig in Full-HD und UHD fehlende Bilder und erhöht so die Bewegungsschärfe, was durch die guten Reaktionszeiten der D-ILA Panels begünstigt wird. Dabei ist das CMD in zwei Stufen regelbar: Im „niedrigen“ Modus ist der Eingriff moderat, so dass der Kinolook mit leichtem Ruckeln erhalten bleibt. Im „hohen“ Modus ergeben sich sehr flüssige Abläufe, was nicht jedem gefällt.

Beim Objektiv wurde gegenüber dem NX9 zwar der Rotstift angesetzt, dank Vollglas-Elementen projiziert es aber ebenfalls hochauflösend und einem 4K-Beamer angemessen scharf. Lediglich in der Randschärfe zeigen sich Unterschiede zum Topmodell.

Unabhängig vom persönlichen Geschmack arbeitet JVCs CMD-System in allen Lagen ohne störende Artefakte und gehört zu den besten am Markt. Die Schärfeanhebung „MPC“ ist mit mehreren Parametern regelbar und greift verhalten in die Detaildarstellung ein, um störende Überschärfungen zu vermeiden. Verbessert, aber nicht ganz beseitigt, wurde das typische D-ILA-Rauschen seit Umstellung auf eine digitale Panelansteuerung: In dunkleren Helligkeitsstufen wirken homogene Flächen teilweise etwas unruhig, das Filmkorn mancher Spielfilme kann verstärkt werden. Alles in allem zeigt der DLA-N5 eine sehr gute Kombination aus hoher Auflösung, adäquater optischer Schärfe und leistungsfähiger Signalaufbereitung, er wird damit den 4K-Ansprüchen, die an ihn gestellt werden, voll gerecht.

Bildqualität in der Praxis 

So weit die messtechnischen Untersuchungen anhand von Testbildern. Alle Ergebnisse deuten auf eine sehr gute Bilddarstellung hin, dennoch bildet der Praxistest mit Spielfilmen und Serien den Höhepunkt, denn erst hier sieht man, wie harmonisch die einzelnen Bildparameter ineinandergreifen. Was wir dabei zu Gesicht bekamen, gefiel uns.

Eines der Unterscheidungsmerkmale des N5 zu den größeren und teureren Modellen N7 und NX9 ist das Fehlen des DCI-Filters. Dieser filtert die spektralen Gelbanteile aus den Grundfarben Rot und Blau und sorgt so für reinere Grundfarben, der Farbraum wird größer. Mangels dieses Filters erreicht der N5 keine vollständige Farbraumabdeckung, sein nativer Farbraum erreicht aber dennoch eine gute Sättigung, die von dem Betrachter als sehr kräftig wahrgenommen wird. In Gelb-/Gold-/Orangetönen gibt es gar keine Abweichung vom Soll, lediglich intensive Grün- und Rottöne sind etwas zu gelblich. Das Verfahren des DCI-Filters kostet zudem Licht, die reinen Farben werden mit einem Lichtverlust von rund 20 Prozent erkauft.

Der Kontrastunterschied zu den größeren Modellen von JVC wird vor allem durch ein doppeltes Blendensystem erzeugt. Der N5 verfügt nur über eine Streulicht­filterung im Objektiv (1), N7 und NX9 zusätzlich über eine bei der Lampe (2).

Der N5 leidet nicht unter diesem Verlust, bei ihm steht stets die gesamte Leichtleistung von 1.300 bis 1.400 Lumen zur Verfügung. Diese Umstände sorgen in der Praxis dafür, dass der etwas kleinere Farbraum von vielen Anwendern als kein echter Nachteil wahrgenommen wird. Da der erweiterte Farbraum des N5 seitens JVC nicht definiert wird, können hier von Gerät zu Gerät Unterschiede auftreten.

Wir beginnen mit herkömmlicher Full-HD-Zuspielung. Hiermit ist der DLA-N5 eigentlich unterfordert, kann aber seine guten Leistungsdaten für eine besonders hohe Flexibilität einsetzen: So lassen sich die hohen Lichtreserven, die „ungefiltert“ die Anforderungen von SDR übertreffen, dafür nutzen, um mit der Iris-Blende den Kontrastumfang und Schwarzwert zu steigern. Dem MPC-Skalieralgorithmus wiederum gelingt es, auflösungsbasierende Artefakte in feinen Strukturen zu minimieren. Dadurch wird das bestmögliche Bildergebnis auf der Leinwand geboten, der N5 zeigt kaum Schwächen, was aber bereits für die Vorgänger zutraf.   

In der Theorie klingt die automatische HDR-Anpassung des JVC vielversprechend, in der Praxis erweist sie sich als wenig zuverlässig. Das liegt allerdings auch daran, dass die auf den 4K-Blu-ray-Scheiben hinterlegten Metadaten nicht korrekt oder unvollständig sind.

Seine wahre Leistungsfähigkeit und die qualitativen Unterschiede zu den alten eShift-Modellen stellt der N5 erst bei 4K-HDR-Material unter Beweis: Egal ob kleinste Details im Hintergrund oder filligrane Strukturen in Flächen, JVCs nativer 4K-Einstiegsprojektor bildet sie alle ohne Verluste ab. Auch bei großen Bildbreiten aus einem kurzen Betrachtungsabstand, wo sich UHD besonders auszahlt, haben wir keine störenden Artefakte erkennen können, im Gegenteil: Das Bild wirkt angenehm filmisch, so dass man ungestört in das Geschehen eintauchen kann. Bei HDR-Inhalten mussten wir für das optimale Ergebnis allerdings etwas kämpfen, denn die automatische Pegelanpassung verspricht mehr, als sie in der Praxis hält.

Ohne Korrektur erscheint das Bild zu dunkel, die Durchzeichnung gering. Versucht man dies mit dem entsprechenden Schieberegler anzupassen, wird das Bild ausgewaschen. Der Grund dafür sind oft fehlende oder falsche Metadaten auf den Blu-Ray-Discs, allerdings reizen auch die JVC-eigenen HDR-Gamma-Presets den Standard nicht aus. Erst nach Umschalten auf ein eigenes, optimiertes Gamma-Preset, was dank der vielen Einstellparameter problemlos konfiguriert werden kann, ging auf der Leinwand sprichwörtlich die Sonne auf: HDR-Highlights erschienen gemäß der Lichtleistung des Beamers strahlend, die Schattendurchzeichnung hob sich gut von dem hervorragenden Schwarzwert ab.  Die Bildplastizität erreicht das Niveau, das man sich von HDR verspricht, in Kombination mit der hervorragenden Schärfe bleiben kaum Wünsche offen.

Das Streulichtphänomen vermindert auch bei Filmen den In-Bild-Kontrast. Wie störend das empfunden wird, hängt allerdings stark vom persönlichen Empfinden ab. Überraschend gut und problemlos fällt hingegen die Farbreproduktion von DCI-Kinoinhalten aus: Beim Vergleich zu Projektoren mit 100 Prozent DCI-Abdeckung fallen die Unterschiede erheblich subtiler aus, als es die Messungen erwarten lassen: In 99 Prozent aller von uns getesteten Szenen zeigte sich eine fast identische Farb-reproduktion, die auf eine sehr gute Transformation (Tone Mapping) auf den nativen Farbraum des N5 schließen lässt. Nur in stark gesättigten roten und grünen Bildelementen kann man die leichte Gelbverschiebung erkennen, allerdings auch nur im A/B-Vergleich. Für sich betrachtet erzeugt der N5 eine helle und ansprechende Farbenpracht, die kaum etwas vermissen lässt.

Seit über zehn Jahren behauptet JVC seine Referenz-Position im klassischen On/Off-Kontrast: Durch eine effektive Polarisierung des Lichtweges erzielen D-ILA Heimkinobeamer den besten Schwarzwert ihrer Klasse.
Auch der N5 ist in dieser Disziplin mit kalibrierten 16.000:1 ungeschlagen, was ihm in dunklen Filmszenen hilft. Doch HDR nutzt nicht nur einen sehr guten Schwarzwert, wie ihn der N5 zweifelsfrei liefert, sondern erzeugt auch eine sehr hohe Dynamik innerhalb eines Bildes durch Abgrenzung von sehr hellen Highlights vor dunklem Hintergrund. Dies stellt einen Projektor vor zusätzliche Herausforderungen, denn bei den zahlreichen optischen Elementen und im Objektiv entsteht zwangsläufig Streulicht, die den In-Bild-Kontrast mindert.

Nicht alle N5 erreichen dasselbe Rot: Aufgrund der Serienstreuung liegen manche näher am DCI-Soll als andere.

Messtechnisch wird er unter anderem nach ANSI-Standard mit einem Schachbrettmuster ermittelt und hier zeigt der N5 leichte Schwächen: Mit 190:1 macht sich das einfachere Objektiv gegenüber dem großen Bruder NX9 bemerkbar, Schwarz wird in der Nähe von hellen Objekten nicht so stark abgegrenzt. Je heller und kontraststärker eine Bildszene ist, desto eher wird das Streulicht sichtbar. Je kontrastschwächer und dunkler hingegen eine Filmszene, desto mehr kann der N5 von seinem sehr guten Schwarzwert profitieren.

Der native Farbraum des N5 schafft ganz ohne Zusatzfilter eine intensive Abbildung von Farben. In Gelb- und Goldtönen gibt es keinerlei Defizite.

Bleibt die zuschaltbare adaptive Blende, die durch eine Anpassung des Lichtstromes an den Bildinhalt den Dynamikumfang um den Faktor 10 strecken soll: Auch mit neuester Firmware wurde ihre Arbeitsweise von einer stetigen Veränderung der Farbtemperatur mit gelegentlichem Helligkeitspumpen begleitet, weshalb eine Nutzung derzeit nicht zu empfehlen ist. Werden diese Nebeneffekte durch ein Software-Update behoben, kann der N5 mit einem noch besseren Schwarzwert kontern, denn sein direkter Konkurrent VW270 verfügt über keine solche adaptive Blende, selbige bekommt man bei Sony erst ab dem 8.000 Euro teuren Modell VW570.

Animationsfilme machen besonders starken Gebrauch von bunten Farben, hier kann man die Defizite in Grün und Rot im direkten Vergleich am ehesten sehen. In normalen Spielfilmen ist der Unterschied oft zu vernachlässigen.

Auch jenseits von Filmen hat der N5 uns überzeugt. Bei mit 50 Hertz übertragenen Sport- oder Showveranstaltungen profitiert das Bild von der hohen Bewegungsschärfe dank der reaktionsschnellen Panels. Auch hier leistet sich die Zwischenbildberechnung CMD kaum Schwächen und kann die Schärfe sichtbar aufwerten. Gerade bei Fußballübertragungen mit vielen Kameraschwenks zeigen sich (selbst bei Full-HD-Zuspielung) Vorteile gegenüber der X-Serie. Verzichtet man auf alle Bildverbesserer, so erreicht der N5 einen durchschnittlichen Inputlag von 40 Millisekunden, was auch für die meisten Gamer reichen sollte.                     

Der Testbericht JVC DLA-N5 (Gesamtwertung: 89, Preis/UVP: 6000 Euro) ist in audiovision Ausgabe 7-2019 erschienen.

Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

AV-Fazit

89 sehr gut

Tolle Farben, echte 4K-Auflösung und ein hervorragender Schwarzwert ­– JVCs neuer Heimkino-Einsteiger DLA-N5 macht enorm viel Spaß. Die Unterschiede zu den großen Brüdern fallen in der Praxis geringer aus, als es die Preisdifferenz vermuten lässt. Einzig der In-Bild-Kontrast gibt Anlass zur Kritik, aber dieses Manko lässt sich unter Umständen per Firmware-Update beheben.
Ekki Schmitt

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