FSK18 – und trotzdem Geschnitten

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Man sollte meinen, dass erwachsene Filmfans selbst entscheiden dürfen, was im heimischen Player landet. Doch bei manchen Streifen verlangt die FSK sogar für eine 18er-Freigabe Kürzungen.

So etwa bei „Brawl in Cell Block 99“ (Test hier), dessen Gewaltorgien hierzulande gut eine Minute kürzer ausfallen. Ob Anbieter Universum eine Uncut-Veröffentlichung per SPIO/JK-Prüfung nachreicht, wie einst bei „Crank 2“ (2009), steht noch nicht fest. Dem Statham-Actioner fehlen in seiner FSK18-Fassung sogar fast drei Minuten. Etwa gleich viel wie Rob Zombies Neuverfilmung „Halloween 2“ (2009), bei der sogar die SPIO/JK-Fassung um 68 Sekunden gekürzt wurde. Auch Schlitzerkollege „Leatherface“ (2017) kam nicht ungeschoren an der FSK vorbei. 93 Sekunden unblutiger fällt das Prequel zum „Texas Chainsaw Massacre“ in Deutschland aus. Und in der FSK18-Fassung von „John Rambo“ (2008) darf sich der Elitesoldat nur zwei Minuten kürzer durch Thailands Dschungel kämpfen – und das, obwohl die ersten drei Teile längst ungekürzt erhältlich sind.

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