Mein Kollege Florian Goisl hat einmal versucht, das in einer etwas anderen Form textlich zu beschreiben:
"Ein TV braucht die zwei zusätzlichen Bildformate 4:3 und Letterbox-Zoom, um in 4:3 ausgestrahltes Material ("nicht anamorph") via HDMI zu 1080p hochskaliert, ordnungsgemäß darzustellen. Hört sich kompliziert an, ist an zwei Beispielen aber einfach zu verstehen:
Alte Titanic DVD, Film im Cinemascop-Format (2,35:1).
-16:9: Köpfe sind in die Breite verzerrt
-4:3: Das Bild hat allseitig Balken (links, rechts, oben, unten)
-Letterbox-Zoom (=16:9-Zoom): --> Richtige Bilddarstellung
Analog ausgestrahlte Akte-X oder Simpsons-Aufnahmen (1,33:1)
-16:9: Köpfe sind in die Breite verzerrt
-4:3: --> Richtige Bilddarstellung (mit seitlichen schwarzen Balken)
-Letterbox-Zoom (=16:9-Zoom): --> Bild wird vergrößert dargestellt (Bildinfos oben und unten verschwinden)
Leider haben TVs in der Regel viele zusätzliche Formate, die das Bild ungleichmäßig verzerren und überhaupt keinen Sinn machen. Oft sind die Formate auch anders bezeichnet, als oben angegeben. In dem Fall hilft nur ausprobieren, wie es am besten passt. Wer einen TV besitzt, bei dem die oben angesprochenen Formate fehlen, kann:
A) entweder mit dem verzerrten Format leben
B) ausprobieren, ob der Zuspieler eventuell zusätzliche Formate mitbringt
C) 4:3-Material via HDMI-576p zum TV schicken, in dem Fall ist das passende Format am TV immer zu finden
Ich hoffe, dass ich Ihnen damit dienlich sein konnte und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Florian Goisl"
Wenn ein Gerät also bei 1080p-Zuspielung nicht die richtigen Formate anbietet, bleibt immer noch Fall C), also die Einstellung der Quelle auf 576i.
Wahrscheinlich müsste man für bessere Verständlichkeit aber doch nochmal einen Grafiker bemühen, das das optisch veranschaulicht. Vielleicht klappt das in einer der nächsten Ausgaben.