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Donnerstag, 16. Februar 2012, 13:44

Diskussion zum Test des Boxensets Bowers & Wilkins CM-Set in audiovision 03-2012

Hier können Sie sich mit anderen Mitgliedern und der audiovision-Redaktion über das Boxenset Bowers & Wilkins CM-Set austauschen.

Viel Spaß!

2

Montag, 5. März 2012, 10:45

Die Ueberraschung war nicht nicht der eigentliche Test, dieses ohne Zweifel guten Surround-Set, sondern der Hinweis auf dem AVR Pioneer SC-LX 85 mit seinen Digital-Endstufen, dass dieser in Betrieb mit den B&W Set unter 4Ω einknickt und damit klanglich nicht zu gebrauchen ist, obwohl die Speaker nur eine leichte Delle innerhalb zwischen 3 und 4 Ω aufweisen.

Dies dürfte einem Highend AVR von 2450Euro überhaupt nicht passieren und hat so in einer Form noch keiner geschrieben. Gut, dass es wenigstens einer schreibt!

T-Bone79

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3

Montag, 5. März 2012, 13:15

Irgendwie wundert mich das schon länger dass die AVRs von Pioneer schon einige Male als "Fehlerquelle!" genannt werden.
Der Pioneer SC LX 90 wurde auch schon mal als "zu schwach" eingestuft.
Schon seltsam...
tiefer...tiefer...noch viel tiefer...uuuhh - zu tief!... tiefer!

4

Dienstag, 6. März 2012, 13:32

Irgendwie wundert mich das schon länger dass die AVRs von Pioneer schon einige Male als "Fehlerquelle!" genannt werden.
Der Pioneer SC LX 90 wurde auch schon mal als "zu schwach" eingestuft.
hmm, ist mir so noch nicht aufgefallen, hast du dafür 'ne Bezugsquelle?

Das ist wohl eher die "old-story" 8Ohm,6Ohm geht 4Ohm geht auch, drunter geht nixxx mehr.
Dass es trotzdem geht, beweist ja der im Test gewechselte AVR von Onkyo.

Dass es "nur" an den Digitalendstufen liegen soll, glaub ich nicht, denn die Diskussion gab es ja damals schon, beim Test eines Denon AVR.

Was allerdings nichts an der Tatsache ändert ... .

T-Bone79

Heimkino-Profi

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5

Dienstag, 6. März 2012, 14:01

Ich ziziere mal aus dem Testarchiv des Focal Chorus 800 Tests

"Nach längerem Ausprobieren erweist sich der Verstärker, Pioneers Flaggschiff SC-LX 90, als Übeltäter. Den hatten die Tester verwendet, weil er mehr als genug Verstärkerleistung hat, sich bisher im Test­alltag völlig problemlos zeigte und mit allen Boxen klar kam. Nicht aber mit dem Focal-Set: Das blüht erst auf, als wir ihm mit der 16.000 Euro teuren Vor/End-Kombi Statement D2/P5 von Anthem zu Leibe rücken. Jetzt ertönen 3 Doors Down mit dem gewohnten Druck im Tief- und Grundton, der Klangcharakter wirkt harmonisch. "

Hat mich damals echt gewundert da ich selbst viele Jahre erfolgreich Focal an nem rel schwachen Denon betrieben habe - ohne Probleme
tiefer...tiefer...noch viel tiefer...uuuhh - zu tief!... tiefer!

6

Mittwoch, 7. März 2012, 11:43

Du meinst diesen Test:
http://audiovision.de/Test-Archiv/Tests/…er-4300/Seite-2
"Umso mehr enttäuschen die ersten Töne im Hörraum. "Away From the Sun"
von 3 Doors Down kommt mit seltsam wenig Druck, Sänger Brad Arnold
klingt aggressiv und spitz. Mit "The Hand That Feeds" von den Nine Inch
Nails bestätigt sich der Eindruck. Dieses ohnehin kantige Stück mit
seinem satten Mittenanteil klingt ungenießbar, Bass und Grundton ertönen
unterbelichtet, der Präsenzbereich dafür überbetont. Trotz guter
dreidimensionaler Darstellung mit präziser Ortbarkeit stellt sich kein
ausgewogenes Klangbild ein.
... Fazit: mit potentem Verstärker werden mit den französischen Boxen glücklich.
Normale AV-Receiver hingegen zeigen sich überfordert."
Normale AVReceiver? Der Pioneer ist also ein "normaler" AVR?!

Hier im Forum schreibt ja "ExRancher", unter
"Diskussion zum Test des Boxensets Kef Q Set in audiovision 01-2012",
dass er auch gewisse Probleme mit dem KEF-Q-Set hat und mit seinem Pioneer Lx 83.
Im audio wurde die KEF-Q900 getestet.
u.a. mit einer Impedanz: 3Ω.
Im neuen audio 04/12 wurde die Kef Q700 getestet: Messlabor als 4Ohm angegeben.
Hinweis-Text:"schwierige und schwankende Impedanz".
Was auch im Frequenz-schrieb erkennbar ist.

Daraus lässt sich doch nun folgern, dass die großen Pioneer AVR mit ihren Digitalendstufen, mit Lautsprechern die unter 4 Ohm absacken Probleme haben.
Dass Pioneer seine teuren AVR in den Londoner Air-Studios zertifizieren lässt (was immer das bedeutet), erweist sich ja scheinbar aufgrund o.g. Probleme nur als Werbegag, der nicht nachvollziehbar ist. Mit welchen Speakern wird denn da getestet, wenn man schon im eigenem Land sitzt, wo auch B&W,KEF beheimatet sind.

http://audiovision.de/Test-Archiv/Tests/…00-Euro/Seite-2

Hat mich damals echt gewundert da ich selbst viele Jahre erfolgreich Focal an nem rel schwachen Denon betrieben habe - ohne Probleme
Ich hatte damals ebenso Focal, aus der Electra Serie. Die hingen allerdings an Denon POA 6600
und Denon POA 5000 (gebrückt) u. einer Rotel Surround Vorstufe. Da gab's auch keine Probleme :D
Irgendwann ist mir die ganze Sache allerdings zu groß geworden, halber Qmeter an Endstufen war mir zu viel.

Jetzt werkelt bei mir ein Pioneer LX82 :whistling: an Canton-Ergo902,mit dem ich hochzufrieden bin.
Allerdings im Verbund an den Pioneer Pre-outs mit einer Rotel RB1072 für vorne, linke,rechte Boxen.

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »missile318« (8. März 2012, 08:35) aus folgendem Grund: Text korrigiert.


T-Bone79

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7

Montag, 12. März 2012, 09:33

Also ich fahre derzeit die Martin Logan Motion 12 als Front, auch schwierige LS zumindest nach diesem Audio Test. klick
Da wird sogar von 2,2 Ohm Impedanzminimum geschrieben!
Hab mir damals rieseg Sorgen gemacht wegen Verstärkerleistung, meinem AVR etc.
Fazit:
Weder mit meinem Denon 3310, noch mit meinem NAD 326 BEE hab ich bisher Probleme gehabt.
Die Kombo spielt in meinen Räumlichkeiten laut klar mit Nachdruck und lässt nichts vermissen.

Obs dann doch an den Digitalendstufen liegt???
Messtechnisch kann ich es mir eigentlich nicht erklären.

Das mit den Air Studios hab ich bisher immer als Soundabstimmung verstanden, die Pios waren ja nicht gerade für ihr lineares Verhalten berühmt. Soll sich aber gebessert haben, zumal das Einmessprogramm wohl wieder einiges rausholt.
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8

Freitag, 30. März 2012, 13:00

Obs dann doch an den Digitalendstufen liegt???
Messtechnisch kann ich es mir eigentlich nicht erklären.
Kann's evtl an den digitalen Endstufen liegen?
Sogenannte Digitalos sollen im Dämpfungsfaktor nicht so dolle sein,
wenn dann komplexe Lasten als Speaker an den AVR dran hängen, könnten die Endstufen leicht ins "wabern" geraten.

Wobei ja nicht nur Pioneer mit Digitalendstufen in den AVR arbeitet, sondern auch andere Hersteller wie Onkyo.

Wenn jedenfalls last stabile Boxen am Pioneer hängen, ist der Receiver bestimmt eine Klasse für sich.
Ich hab gestern mal Dark Planet (in der dreier Box) gesehen, mit meinem Pioneer AVR82 und der digitalen Zweikanal Endstufe RB-1072 als Turbobrenner für die linken/rechten Frontspeaker
http://www.filmstarts.de/kritiken/199749…r/19267764.html
und war hin+weg, vom fulminanten Klangteppich.
Eine der wenigen Produktionen (DTS-HD7.1), wo man denkt, dass hinten mehr Speaker stehen, als nur meine zwei Rears.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »missile318« (1. April 2012, 12:45)