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T-Bone79

Heimkino-Profi

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1

Mittwoch, 9. Juni 2010, 13:24

Akustikverbesserung (Nachhall) mit hohem WAF gesucht.

Hallo zusammen

vielleicht habt ihr nen guten Tipp für mich.
Wir renovieren derzeit unser Wohnzimmer.
Da der Abschluss der Arbeiten für den August geplant ist werden die einzelnen Schritte jetzt Stück um Stück umgesetzt.

Meiner Frau schwebt dabei eine akustisch nicht unbedenkliche Gestaltung des Wohnraums vor. :thumbdown:
Geplant ist, die Tapete zu entfernen und den Putz direkt zu bestreichen, Sämtliche Vorhänge werden durch dünne Flachvorhänge ersetzt. In Summe wird es mehr glatte Flächen geben, was sich schlecht auf den Nachhall auswirken wird.

Habt ihr vielleicht nen Tipp wie ich den Nachhall eindämmen kann ohne die Wohnlandschaft zu verschandeln?
Sämtliche Vorschläge und Erfahrungsberichte mit hohem WAF sind willkommen :D
Als ich nämlich Absorberplatten für an die Decke vorgeschlagen hatte, fand sie das nämlich gar nicht witzig ;)
In dem Ratgeberartikel der AV zum Thema Raumakustik wurden ja z.B bedruckte Absorber von Fastaudio vorgeschlagen, aber soviel Geld bin ich nicht bereit auszugeben.
tiefer...tiefer...noch viel tiefer...uuuhh - zu tief!... tiefer!

2

Freitag, 11. Juni 2010, 16:18

Der Architekt Ihres Vertrauens empfiehlt in diesem Fall Akustikputz. Unterscheidet sich nicht von normalem Putz und lässt sich ganz normal bestreichen. Ist halt ein wenig arbeitsaufwendig, keine Frage.
Beispiel für ein Produkt dieser Art:
http://www.dekozell.de/vorteile_des_putz…utz_einsetzbar/

3

Freitag, 11. Juni 2010, 19:10

...und floxxan als Alternative.

ÖKOSCHLUNZE...verklemmte Schnecke, die verbissen versucht, unsere Welt mit Umweltschutz zu retten.

T-Bone79

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4

Montag, 14. Juni 2010, 10:05

Also der Tipp ist bestimmt gut, aber für dieses Dekozell bin ich handwerklich zu ungeschickt. Floxxan erscheint da schon einfacher, so wie ich meine Frau verstanden habe hatte sie sich aber eher eine glatter Wand vorgestellt.

Ich nehme mal an dass Leinwandbilder o.ä. keine Verbesserung bewirken, oder?
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T-Bone79

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5

Montag, 14. Juni 2010, 13:44

Ich hab da grad noch was anderes gesehen:
Wandbilder aus Kunstrasen:
http://www.monofaktur.de/kunstrasen-bild-oase

Eigentlich ne witzige Idee, mal schauen, was die Chefin dazu sagt.
Auf der Seite werden auch schallschluckende Bilder verkauft, allerdings für 700 EUR aufwärts. 8|

Kann man sowas nicht selbst Basteln? Eigentlich bräuchte ich doch nur ne Rahmenkonstuktion mit Dämmmatte hintendran und dann vornerüber bespannen. Die Frage ist nur mit was, reguläre Leinwand wird ja kaum Schalldurchlässig sein, oder?
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6

Montag, 21. Juni 2010, 07:58

Eigentlich lacht da der Fuchs... :D an Dekozell getraust du dich nicht ran, aber glatte Wände sollen es werden? Das ist schon die hohe Schule der Malerei. ;) Ich würde Dekozell auf jeden Fall den Vorzug geben, weil es ohne großen Aufwand auf den Wunschfarbton abgestimmt werden kann. Es sieht nur so kompliziert aus, da es sehr ausführlich beschrieben wird.

Alternativ zu deinen Bildern kannst du auch langflorige Auslegware auf eine Spannplatte (z.B. 2 Stück 2,00 mal 0,50 nebeneinander gehängt) kleben und diese dann noch farblich auf deinen Raum abstimmen. Mit etwas Abstand auf die Wand montiert ergibt das bestimmt einen interssanten Effekt.

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T-Bone79

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7

Montag, 21. Juni 2010, 09:39

Kleines Update:

@ IX
Recht hast Du, das mit der glatten Wand bemalen is ja wohl doch nicht so dolle. nachdem die Tapete jetzt (halbwegs) unten ist musste ich feststellen, dass die Wand untendrunter nicht unbedingt streichfähig aussieht. Also machbar sicher, schön is aber anders. (offtopic: was hab ich geflucht, die Tapetenunterschicht bleibt schön an der Wand kleben, und geht in Fitzelchen von 1cm^2 ab - sehr dolle :thumbdown: ) Aber zurück zur Wandgestaltung: Also Tapete weg, Ergebnis: der Raum wird immer halliger, so ne dicke Tapete dämpft also auch etwas weg! (lern) Mit floxxan &co konnte sich die Chefin nicht anfreunden, also haben wir uns wieder auf ne Tapete geeinigt. Die is jetzt schön dick und hat auch eine unregelmäßige Struktur, so dass ich denke dass das schon mal wieder ne Verbesserung bringt.
Ansonsten muss ich mal schauen, wir hatten evtl. noch über nen kleinen Raumteiler nachgedacht, den könnte man dann noch mit Büchern bestücken, bringt sicher auch noch was.

Danke für den Tipp mit der Wandgestaltung, da muss ich mal schauen was sich machen lässt.

Ansonsten mach ich bei Interesse gern noch einen eigenen Thread auf, um die Baufortschrittsmaßnahmen bis August zu dokumentieren. (Der wird aber erst in zwei Wochen kommen, da ab nächster Woche Urlaub angesagt ist :thumbup: )
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8

Freitag, 13. Mai 2011, 13:25

Hallo allerseits! :)
Möchte diesen älteren Thread mal wieder zum Leben erwecken, indem ich jetzt selbst mal eine Frage stelle zu diesem Thema.
Ich plane auch gerade den Umbau unseres Wohnzimmers zum Heimkino.
Da der Raum sowieso völlig entkernt wird, hab ich also noch alle Optionen offen.
Ich habe mir überlegt, sämtliche Wände flächendeckend mit dünnen Styroporplatten oder Ähnlichem zu bekleben und die dann wiedeum mit einer groben Rauhfaser überzutapezieren.
Wie denkt ihr darüber und welches Material wäre für sowas am besten geeignet?
Oder ist Aktusikputz doch effektiver, was die Akustikverbesserung betrifft?
Mit "weichen" Wänden könnte ich, glaub ich, leben.
Kleine Kinder, die evtl. ihre Daumen in den Styropor drücken würden, gibts in unserem Haushalt nicht.
Vielleicht kann hier jemand helfen?!
Gruß!
Dirk

T-Bone79

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9

Freitag, 13. Mai 2011, 16:33

Styropor ist zu hart und nicht offenporig genug um als Absorber zu dienen.
Schau mal hier
http://hifi-alt.de/uploads/files/raumakustik.pdf
in dem Artikel ist das akustische Grundprinzip eines Hörraums sehr leicht verständlich erklärt. Hintenraus gibt es auch einen Vergelich verschiedener Werkstoffe. Das Thema Raumakustik hab ich mittlerweile gelernt ist kein leichtes.
Da kann man auch viel kaputt machen, also überdämpfen.
Ich denke, mit einem schönen Teppich, ein paar Polstermöbel und mit etwas dickeren Vorhängen kann man schon viel erreichen, was den Nachhall angeht.
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