Extreme Gefängnisse

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Lebenslang gefangen auf einer Insel ohne Chance auf Entkommen: Steve McQueens Schicksal in einer französischen Strafkolonie in „Papillon“ (Test hier) klingt wie die Hölle auf Erden. Gefängnisse der außergewöhnlichen Art stehen in Hollywood regelmäßig im Mittelpunkt des Geschehens.

So dürfte sich jeder an „Die Klapperschlange“ (1981) mit Kurt Russell (Bild) erinnern, in dem ganz Manhattan zur gesetzlosen Knast-Insel verkommen ist, auf der die US-Regierung ihre gefährlichsten Verbrecher „entsorgt“. In der Fortsetzung von 1996 widerfuhr Los Angeles dasselbe Schcksal. In ein Gefängnis der virtuellen Art werden zum Tod Verurteilte in „Gamer“ (2009) gesteckt. Ferngesteuert durch Implantate müssen sie als Charaktere eines tödlichen Videospiels herhalten. Ebenfalls wenig zimperlich ist man in Lockout (2012) und schießt Guy Pearce als verurteilten Mörder kurzerhand auf eine Raumstation, um ihn in einer Stasiskapsel kaltzustellen. In „Prison Planet“ (1992) wiederum ballert man Sträflinge einfach auf einen fremden Planeten, allerdings ohne Erfolg – mit einer Wertung von 2,3 in der Internet Movie Database (imdb.de) gehört er zu den schlechtesten aller Zeiten.

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