Denon AVR-X4500H (Test)

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Die Fernbedienung überzeugt: Die Tasten sind nicht zu klein und übersichtlich angeordnet bzw. sinnvoll gruppiert. Wünschenswert wäre eine Beleuchtung der Tasten.

Der AVR-X4500H ist die Nummer 3 unter den AV-Boliden von Denon. Obwohl deutlich günstiger, hat er viele Funktionen der großen Modelle an Bord – so auch Auro 3D und das neue Tonformat IMAX Enhanced.

Größere Ausstattung zum kleineren Preis – das gibt es in der Receiver-Welt eher selten. Der Nachfolger des AVR-X4400H (Test in 11-2017) bietet diese reizvolle Kombination, ist er doch um 100 Euro günstiger geworden und bietet einen Großteil der Features des fast doppelt so teuren AVC-X6500H (Test in 11-2018).

Die große Neuerung am 1.500 Euro teuren bzw. günstigen AVR-X4500H ist IMAX Enhanced, das dank Firmware-Update jetzt auch einsatzfähig ist. Alle Infos zu Funktion und Klang haben wir im Kasten auf der rechten Seite zusammengefasst. Zu den kleinen Verbesserungen gehören der enhanced Audio Return Channel (eARC), die Sprachsteuerung mit Amazon Alexa und Apple Siri, Apples AirPlay 2 und die Web-Control-Funktion. Im Vergleich zum AVR-X6500H bringt der AVR-X4500H nur 9 statt 11 Endstufen, etwas weniger Leistung sowie einen abgespeckten Aufbau der Endstufen-Sektion mit.

An Bord ist auch analoges Radio via UKW-Band und Mittelwelle (AM), das dem größeren Bruder fehlt. Vermisst haben wir einen DAB+ Empfänger, der terrestrisches Radio in bester Digitalqualität in den Receiver holt. Vor dem Hintergrund, dass alle Kabelnetzbetreiber UKW aus ihrem Sortiment geschmissen haben, ist DAB+ so sinnvoll wie nie. An einer Stelle hat Denon dann doch eingespart: Es fehlt der vordere FBAS- und Stereo-Cinch-Eingang – aus unserer Sicht ist das verschmerzbar.

Vollgepackt bis zum Rand: Auch aufgrund des großen Hochstrom-Transformators oben rechts sowie der 9 diskret aufgebauten Endstufen wird das Gehäuse des Denon von den Bauteilen komplett ausgefüllt.

Updates im Detail

Über ein Firmware-Update bekam der AVR-X4500H bereits den eARC angeliefert, eine Weiterentwicklung des Audio-Return-Channels. Damit können auch hochauflösende Formate wie DTS-HD und Dolby TrueHD samt DTS:X- und Dolby Atmos-Codierung vom Fernseher via HDMI-Strippe an den Receiver gesendet werden.

Das Einmess-Mikrofon lässt sich dank seiner viereckigen Sockelform auf viele Kamera­stative passgenau aufstecken. Mit der Fassung an der Unterseite kann man es aber auch aufschrauben. Wer kein Stativ besitzt, kann die beiliegende Papp-Version im Design einer Rakete nutzen.

Die Sprachsteuerung des AVR-X4500H via Amazon Alexa fällt rudimentär aus, zumal der Fokus auf der Multiroom-Wiedergabe von Musik via Streaming-Dienste liegt („Alexa, spiele Abba über Amazon Music im Wohnzimmer“) und nicht auf der Gerätebedienung. Es funktionieren Lauter/Leiser und der Quellenwechsel. Voraussetzung für Alexa ist ein Amazon-Speaker wie der „Echo“ oder „Echo Dot“, damit das Zusammenspiel von Verstärker bzw. Denons HEOS-App und Alexa klappt. Ohne Zusatz-Lautsprecher kommt Apples Sprachlösung „Siri“ zurecht, die auf AirPlay 2 fußt; auch hier steht das Musikstreaming im Mittelpunkt. Neben dem Browser-Menü darf man den AVC-X4500H auch über die HEOS-App sowie Denons AV Remote-App bedienen – und über das Web-Setup: Mit Letzterem lässt sich der AV-Receiver bequem über einen Internet-Browser einrichten und steuern, hierzu muss man nur die Netzwerk-Adresse (IP) des Verstärkers aufrufen. Das Web-Setup funktionierte zum Testzeitpunkt allerdings noch nicht vollständig.

Audyssey-App: Die Gestaltung individueller Zielkurven für die Einmessung gehört zu den Stärken der App.

Wie alle AV-Receiver von Denons 2018er-Generation bekam der AVR-X4500H ein Facelift spendiert, das sich am 3.700 Euro teuren Flaggschiff AVC-X8500H (Test in 3-2018) orientiert. Das unverspielte Design gefällt uns ausgesprochen gut – weniger zufrieden waren wir mit dem Lautstärkeregler, der bei unserem Muster arg wackelte und keine optimale Anfassqualität bot. Auch die scharfen oberen Ecken der Aluminium-Frontplatte müssten nicht sein, ebenso wenig das Nachgeben des Deckels bei mäßigem Druck.

Der AVR-X4500H bietet vielfältige 4K-Skalierungs-Optionen für analoge wie digitale Bildsignale.

 

Decoder-Vielfalt

Bei Denons Oberklasse-Modellen gehört vollwertiger 3D-Sound mit Dolby Atmos, DTS:X und Auro  zum Standard; den Auro-Decoder gibt es bereits seit letztem Jahr umsonst. Zum weiteren Fundus gehören IMAX Enhanced, die Upmixer Dolby Surround, Auro-Matic, DTS Neural:X und DTS Virtual:X. Das Cross-Format-Upmixing ist in den meisten Fällen ebenfalls möglich, Ausnahme bilden wie bisher die nativen 3D-Tonformate, welche die Wiedergabe durch Fremd-Decoder verweigern. Ebenfalls mit an Bord sind 6 von Denon entwickelte Raumklang-Programme.

Via CEC-Steuerung lassen sich TV und Receiver koppeln, so klappt auch die Tonwiedergabe über ARC.

Die bewährte und größte Einmess-Automatik MultEQ XT32 von Audyssey unterstützt bis zu 8 Mess-punkte, zum Funktionsumfang gehören ferner die Loudness-Schaltung „Dynamic EQ“, die Dynamikreduktion „Dynamic Volume“, die Anti-Dröhn-Schaltung „LFC“ sowie die separate Einmessung von zwei Subwoofern („SubEQ HT“). Optional darf man mit der 22 Euro teuren App „Audyssey MultEQ Editor“ die Ergebnisse der Einmessung selbst manipulieren beziehungsweise nach persönlichen Hörvorlieben gestalten. Aus unserer Sicht suboptimal geriet der Standard-Equalizer, der keine Regelung der beiden Subwoofer vorsieht und alle übrigen Lautsprecher erst ab recht hohen 63 Hertz justiert. Zudem lässt er sich nicht bei aktivem Audyssey einschalten.    

Vorbildlich: Zahlreiche ECO-Modi inklusive Standby-Automatik für 3 Hörzonen erlauben das Stromsparen.

9 Endstufen & 11.2-Sound

Zu den 9 verbauten Endstufen gesellen sich beim  Denon 7.2.4-Pre-outs für vollwertigen 3D-Sound unter Zuhilfenahme externer Verstärker. Ungenutzte Endstufen können im AVC-X4500H für das Bi-Amping oder zwei weitere Hörzonen verwendet werden, wobei der Verstärker in Hörzone 2 und 3 auch Digitalströme der S/PDIF- und Koaxial-Buchsen wiedergibt; in Zone 2 zudem HDMI-Signale.

Die Boxenkonfiguration fällt vorbildlich aus, Pegel und Distanzen aller Lautsprecher lassen sich mit 0,5-dB-Schritten respektive 1-cm-Einheiten justieren. Das Bass-Management erlaubt zudem, für jeden Lautsprecher separat die Crossover-Frequenz zu bestimmen. Mehr zum Boxen-Setup lesen Sie im Kasten auf der nächsten Seite.

 

Video und Multimedia

Das Video-Board arbeitet nach dem HDMI-2.0-Standard und unterstützt 4K/60p-Signale samt HDCP 2.2 und HDR mit Dolby Vision, HDR10 und HLG, einzig HDR10+ geht nicht. Erste Geräte mit dem HDMI-Standard 2.1 kommen vermutlich erst nächstes Jahr auf den Markt. Eine Besonderheit ist der „Denon Link HD“, eine Cinch-Verbindung, welche die Steuerung des Signaltaktes via HDMI verkabelter Geräte dem Verstärker übergibt, was Laufzeitfehler (Jitter) minimieren und damit den Sound verbessern soll. Natürlich muss hierfür auch der Zuspieler über einen „Denon Link HD“ verfügen. Der Video-Scaler rechnet SD- und HD-Material für die HDMI-Ausgabe auf UHD-Auflösung hoch. Das 4K-Scaling führte allerdings zu dezenten Doppelkonturen, selbst wenn die Scaling-Option „Schärfe“ deaktiviert war. Der Video-Equalizer und die 6 Bildmodi – darunter 2 nach ISF-Norm (Day, Night) – funktionieren nicht bei Zuspielung von 4K-Signalen. Bei 1080p-Videos und geringer aufgelöstem Material gibt es keine Einschränkungen.

Der Mediaplayer schluckt auch Hi-Res-Dateien in den Formaten WAV, FLAC, ALAC und DSD (bis 5,6 MHz); Mehrkanal-Files lassen sich aber nicht abspielen. Neben USB gelangt Musik via AirPlay 2, Blue-tooth oder Netzwerkserver zum Receiver. Als kostenloses Internet-Radio steht TuneIn zur Verfügung, das mit umfangreichen Suchfunktionen überzeugt. Mit der HEOS-App lassen sich zudem viele Strea-ming-Dienste wie Spotify, Amazon Music, Tidal, Deezer, Juke oder Napster nutzen.

 

Tonqualität

Bis auf die 88 Watt im 7-Kanal-Modus (6 Ohm) lieferte der AVR-X4500H rund 2 bis 6 Watt pro Kanal weniger als sein Vorgänger. In der Praxis hat dies jedoch keinerlei Auswirkungen, die Leistung reicht auch für große Heimkinos bzw. Boxen locker aus. Bei normalem Betrieb zieht der Denon durchschnittlich 343 Watt aus der Steckdose, im Eco-Modus (Betriebsart „On“) sinkt der Verbrauch auf gute 155 Watt.

Im Hörtest machte der AVC-X4500H keine Experimente und brachte den typischen Denon-Sound zu Gehör: Voluminös, druckvoll, reich an Klangfarben und feinen Höhen, die auch bei XXL-Pegeln nicht lästig werden. Klassik von 5.1-SACD bot der Bolide räumlich überzeugend dar, dröselte Instrumente wie Chor sauber auf und spielte besonders schön in die Tiefe. Das Klanggeschehen löste sich schwerelos von allen Boxen, Schallfelder wirkten homogen und lückenlos. Ein Konzertflügel tönte mit glaubhafter Größe, auch grob- wie fein-dynamisch gab sich der Denon keine Blöße.

Die Einmess-Automatik erledigte ihren Job einwandfrei. Wem die beiden ermittelten EQ-Kurven „Flat“ und „Reference“ nicht gefallen beziehungsweise zu hell klingen, der kann per „Audyssey MultEQ App“ auch manuell eingreifen. Wie gewöhnt legte Audysseys „Dynamic EQ“-Schaltung eine gute Schippe Bass und Räumlichkeit drauf, je nach Material können sich dann die Rear-Speaker schon mal zu sehr in den Vordergrund drängeln. „Dynamic Volume“ eignet sich dank der deutlich hörbaren und 3-stufig einstellbaren Dynamik-Komprimierung bestens fürs Leisehören.

Dolby-Atmos-Trailer transportierte der AVR-X4500H glaubhaft, räumlich ausladend sowie mit greifbaren Soundobjekten in unseren Hörraum – bei Betrieb von 4 Höhenboxen auch über dem Kopf. Dann klang aufgrund der fehlenden Back-Rear-Boxen das rückwärtige Schallfeld jedoch etwas kleiner als mit dem AVC-6500H, der volle 7.1.4 Boxen befeuert.

Im Menü „Lautsprecher/Endstufen-Zuweis.“ legt man beim AVC-X4500H Art und Anzahl der Lautsprecher fest. Bei 3D-Tonformaten ist dies allerdings mit Einschränkungen verbunden. Zwar sind volle 11.2-Set­ups möglich, die definierte Position der Lautsprecher bestimmt jedoch die Verfügbarkeit der Decoder: Während Dolby Atmos und DTS:X stets parallel und bei allen Konfigurationen funktionieren, müssen für Auro 3D-Ton vordere Front-Height-Lautsprecher oder vordere Aufsatzboxen aktiv sein; für das hintere Boxenpaar kann man zwischen Height-, Decken- und Aufsatzboxen wählen. Surround-Height-Boxen (nicht zu verwechseln mit Back-Height-Boxen) schweigen bei Atmos-Ton; DTS:X hingegen nutzt sie.

4 Deckenboxen funktionieren bei DTS:X und Dolby Atmos; Auro streikt in dieser Konfiguration.

Mit Front-Height- und Rear-Height-Boxen funktionieren Auro 3D, Dolby Atmos und DTS:X problemlos.

Dolby Enabled Boxen sind neben DTS:X und Dolby auch bei Auro-Ton möglich.

Auros eigene 5.1.5-Matrix erlaubt den Einsatz eines „Voice of God“-Kanals; die Back-Rears bleiben stumm.

Trotz dieser Einschränkung hatten wir bei Actionszenen wie im Finale von „Ghost in the Shell“ (Dolby Atmos) eine Menge Spaß: Da stampfte der Kampfpanzer mit gewaltigen, druckvollen Schritten übers Schlachtfeld, Geschosse und Trümmer flogen detailreich sowie zum Greifen plastisch durch den Hörraum, so dass wir uns mitten in das Inferno versetzt fühlten. Ein klein wenig mosern müssen wir trotzdem, denn so mancher Konkurrent spielt hier noch einen Ticken dynamischer sowie etwas strammer im Tiefton.

Dolby hat in den letzten Jahren mit Dolby Atmos, Dolby Vision und sogar ganzen Dolby Kinos vorgelegt. So verwundert es kaum, dass Mitbewerber wie IMAX und DTS nun nachziehen. Deren Kollaboration nennt sich „IMAX Enhanced“, zielt auf den Heimkino-Markt und betrifft sowohl die Elektronik als auch die Inhalte. Im Idealfall soll die komplette Wieder­gabe-Kette nach Vorgaben der beiden Firmen optimiert sein. Ziel des Programms ist es, IMAX-Kinoerlebnisse zu Hause in bestmöglicher Qualität auf der Grundlage von DTS- und HDR-Technologie zu ermöglichen.

Im Audio-Menü erlaubt IMAX Enhanced Feinjustagen im Bass: „Hochpassfilter“ setzt für alle Lautsprecher außer den Subwoofer die Crossover-Frequenz auf die gewünschte Frequenz, die Voreinstellung liegt bei 70 Hertz. Der „Tiefpassfilter“ legt die oberste Grenzfrequenz des Basskanals fest, die ebenfalls auf 70 Hertz voreingestellt ist. Der „Subwoofer-Modus“ (standardmäßig auf „Aus“) bestimmt, ob der Subwoofer nur den LFE-Kanal oder zusätzlich auch die Bässe aller anderen Tonkanäle wiedergeben soll.

Voraussetzung sind natürlich entsprechende Inhalte. Hierfür sollen Spielfilme und Dokumentationen nach IMAX-Vorgaben und auf IMAX-Equipment in 4K-Auflösung und HDR gemastered werden, dazu gehören spezielle Verfahren der Rausch­reduktion und Helligkeitsanpassung für 4K-HDR-Displays. Bei auf IMAX-Kameras gedrehten Produktionen darf man sich zudem auf erweiterte Bildformate (1,78:1 statt 2,35:1) freuen. Doch was genau steckt hinter diesen Versprechungen?
Die technische Umsetzung in Heimkino-Geräten ist bisher eher stotternd angelaufen. Einzig die zum selben Mutterkonzern gehörenden Denon und Marantz haben IMAX Enhanced in ausgewählte AV-Receiver/-Verstärker integriert. Als Voraussetzung müssen IMAX-zertifizierte AV-Komponenten mindestens ein 5.1.4-Boxen-Layout ermöglichen, was 9 Endstufen plus Sub-Pre-out oder 10-Vorverstärker-Ausgänge erfordert. Für die optimale Wiedergabe von IMAX-Inhalten wird jedoch ein 7.2.4-Setup mit 2 Subwoofern und 4 Höhenlautsprechern empfohlen.

Liegt Ton im IMAX Enhanced Format an, schaltet der AVR-4500H automatisch in das IMAX-Sound-Programm auf Basis von DTS:X (7.1.4). Für den Test nutzten wir die US-Disc „Journey to the South Pacific“.

Laut Produkt-Manager Roland Krüger von Sound United werden „IMAX-Inhalte automatisch erkannt und der spezielle DTS:X Codec sowie ein spezielles Bassmanagement darauf angewendet, dies beinhaltet einen eigenen Bass-Boost, ein spezielles Remapping und es bestimmt auch die Übernahmefrequenzen (hier ist jedoch ein manueller Eingriff möglich). Sämtliche Bildbearbeitung wird bei Erkennung eines IMAX-Streams im Receiver übrigens automatisch deaktiviert, dies ist Voraussetzung für die Zertifizierung.“

Wie gehabt: Der Audio-Equalizer ist aufgrund seines eingeschränkten Frequenzgangs verbesserungsfähig.

Wer IMAX Enhanced hören möchte, muss noch auf Import-Scheiben aus Amerika zurückgreifen, für den Sound-Check holten wir uns die Dokumentation „Journey to the South Pacific“. Nach dem Starten der Disc wechselte der AVR-X4500H automatisch in den Modus „IMAX DTS:X“, im Grundmenü unter „Audio / Surround Parameter“ erscheint bei anliegendem IMAX-Ton ein spezielles Untermenü, welches ein gesondertes Bass-Management für den Enhanced DTS:X-Sound offeriert.

Praktisch: Für die Stereo-Wiedergabe kann man ein separates Lautsprecher-Setup definieren.

Und wie klingt es? Für den Test wechselten wir zwischen IMAX-Ton und DTS:X ohne IMAX-Metadaten, indem wir im Grundmenü den Reiter „IMAX“ aus bzw. auf „automatisch“ schalteten. Eine Klangoffenbarung blieb aus, Unterschiede waren gering bis gar nicht auszumachen. Bisweilen hatten wir das Gefühl, es klänge minimal offener, luftiger und größer; Stimmen schallten gefühlt ein Quäntchen voluminöser und sonorer. Bleibt zu hoffen, dass künftige Blu-rays mehr aus IMAX Enhanced herausholen. Bis jetzt sind noch keine Titel für Deutschland angekündigt.

Im Stereo-Betrieb (Direct-Modus) kam der AVR-X4500H mit allen Musikgenres bestens klar, feine Klangfarben und seine dezent sanfte Abstimmung  sorgten für viel Musikalität und „Swing“. Stimmen saßen bombenfest zwischen den Boxen, was sich bestens mit alten Mono-Aufnahmen überprüfen lässt. Räumlich spielte der Denon gut in die Tiefe und Breite, weniger spielte sich zwischen Boxen und Hörplatz ab. Unten herum klang der Denon  stets sauber, konturenreich und locker.       

Der Testbericht Denon AVR-X4500H (Gesamtwertung: 88, Preis/UVP: 1500 Euro) ist in audiovision Ausgabe 4-2019 erschienen.

Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

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