„Criminal Squad“: Ein Film, drei Fassungen

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Dass es zu einem Film mehrere Schnittfassungen gibt, ist keine Seltenheit. Oft versucht man mit längeren Versionen zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal Kasse zu machen oder mit einer gekürzten Fassung ein breiteres Publikum zu erreichen. Etwas anders verhält sich die Lage bei „Criminal Squad“ (Test hier). Hier war dem deutschen Filmverleih die 140-minütige US-Kinofassung offenbar zu langatmig für den hiesigen Markt. Kurzerhand entfernte man 16 Minuten an zugegebenermaßen nicht sonderlich spannender Nebenhandlung, Polizisten-Ehefrau Debbie (Bild) fiel dem Rotstift gar komplett zum Opfer – aus dem Abspann wurde die Schauspielerin Dawn Olivieri allerdings nicht entfernt.

Im Gegensatz zum Kinopublikum haben die Blu-ray-Käufer jedoch die Wahl zwischen der Deutschland-exklusiven und der amerikanischen Kinofassung – auch Letztere wurde komplett synchronisiert. Auf einer zweiten Scheibe befindet sich sogar ein 148-minütiger Unrated-Cut, der allerdings nur in Englisch vorliegt. Doch auch hier gibt es nicht mehr Action, sondern  weitere Familientreffen und Fitnessstudio-Besuche.

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