Blu-ray-Test: The First Purge

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Das muss man erstmal schaffen: Jeder „Purge“-Teil der mittlerweile vier Filme umfassenden Reihe ist erfolgreicher als sein Vorgänger. Das weltweite Kino-Einspiel steigerte sich von 89 auf 136 Millionen US-Dollar. Kein Wunder, dass Teil 5 bereits beschlossene Sache ist und 2019 ins Kino kommt. Die filmische Qualität konnten die Macher zwar nicht kontinuierlich steigern, für einen kurzweiligen Action-Abend reicht es aber auch bei „The First Purge“.

Wie am Titel unschwer zu erkennen, handelt es sich bei Teil 4 um ein Prequel: man erfährt, wie alles begann. Die Vereinigten Staaten steht gesellschaftlich am Abgrund. Um die Verbrechensrate für den Rest des Jahres zu drücken, testen „Die neuen Gründungsväter Amerikas“ eine soziologische Theorie, bei der die Bürger des New Yorker Stadtteils Staten Island eine Nacht lang ungehindert alle Straftaten begehen dürfen.

Trotz des kommerziellen Erfolges ist das Bonusmaterial ein schlechter Witz. In rekordverdächtigen 84 Sekunden werden Stunts und Sets behandelt, weitere 82 Sekunden widmen sich den coolen Masken. In einem vermutlich für PR-Zwecke produzierten 5-Minuten-Beitrag diskutieren Cast und Crew über die Relevanz des Films im derzeitigen soziopolitischen Klima. Die gleichzeitig erscheinende UHD-Blu-ray bietet leider auch nicht mehr Extras.         

Die Wertung 
Film 5 von 6 Punkten
Bildqualität 5 von 6 Punkten
Tonqualität 5 von 6 Punkten
Bonusmaterial 3 von 6 Punkten
Die technischen Daten
Anbieter Studiocanal
Bildformat 2,35:1 (1080/24p)
Tonspur Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1
Tonspur Englisch Dolby Atmos / TrueHD
Untertitel deutsch

 

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