Blu-ray-Test: The Crow

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Test Americas SweetheartsDer Rockmusiker Eric Draven (Brandon Lee) muss hilflos mitansehen, wie die Männer des Gangsters Top Dollar (Michael Wincott) seine Verlobte vergewaltigen und ermorden, bevor sie auch ihn töten. Ein Jahr nach dem Verbrechen steigt Eric aus seinem Grab, an seiner Seite eine Krähe als ständiger Begleiter.

Sie hat ihn zum Leben erweckt und verleiht ihm übernatürliche Kräfte. Mit diesem vor visuellen Effekten nur so strotzenden Großstadtmärchen gab Werbefilmer Alex Proyas ("I, Robot") 1994 sein Regiedebüt.

Bild: Eurovideo griff auf den zehn Jahre alten Disney-Transfer zurück – mit entsprechend enttäuschendem Ergebnis. Das Rauschen ist grob, die Detailzeichnung und Plastizität eingeschränkt, in dunklen Bereichen saufen Details ab und oft blitzen Dropouts auf. So wird die technische Präsentation der optisch opulenten Inszenierung leider nie gerecht.  

Ton: Obwohl in 5.1 gedreht wurde "The Crow" nur in 2.0 synchronisiert. Der 5.1-Upmix der DVD klang dumpf, wenig detailreich und im Grunde wie besseres ProLogic. Daran hat sich auf Blu-ray leider nichts geändert – trotz DTS-HD Master Audio. Das englische Original kommt differenzierter und im Hochtonbereich besser aufgelöst daher (man vergleiche die Musik und den einsetzenden Regen bei 5:00). Doch einen guten Dynamikumfang und satten Bass vermisst man bei beiden Spuren. Wie beim Bild gibt’s dafür knappe drei Punkte.

Extras: Audiokommentar, Making-of (15:54), "Portrait des Schöpfers von The Crow" (32:11), entfallene und verlängerte Szenen (11:00), zusätzliche Szenen (5:13), "Entwürfe des Filmsets" (0:57), Storyboards (1:18), Trailer.   

Die Wertung   
Film 5 von 6 Punkten
Bildqualität 3 von 6 Punkten
Tonqualität 3 von 6 Punkten
Bonusmaterial 3 von 6 Punkten
   
Die technischen Daten  
Anbieter Eurovideo
Originaltitel The Crow
Laufzeit 101 Minuten
FSK ab 18 Jahren
Bildformat 1,78:1 (1080p/24Hz)
Ton Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1
Ton Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
BD-Live ja

 

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