Blu-ray-Test: Nur ein kleiner Gefallen

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Die unscheinbare Mom-Bloggerin Stephanie (Anna Kendrick) freundet sich mit der extravaganten Mode-PR-Chefin Emily (Blake Lively) an. Alles läuft prima, doch dann verschwindet die neue beste Freundin auf mysteriöse Weise. Mit Hilfe ihrer Follower stellt Stephanie eigene Nachforschungen an. Der gelungene Mix aus Krimi und schwarzer Komödie erscheint bei uns nicht als 4K-Blu-ray (siehe hier).

Bild: Entgegen Thriller-Konventionen kommt der Cinemascope-Transfer knallbunt, kontrastreich und rauschfrei daher und sieht eher wie eine Komödie aus. Auch beim Bildformat geht man mit einem Seitenverhältnis von 2,00:1 ungewöhnliche Wege. Die Bildschärfe und Detailzeichnung gefallen, alle Computerschriften während der Videotagebuch-Sequenzen sind lesbar. Gelegentlich wünscht man sich mehr Plastizität, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. 

Ton: Vor allem während der diversen französischen Song-Einspielungen füllt die 7.1-DTS-HD-Abmischung das Heimkino mit Leben. In Sachen Bass und Dynamik hätte man aber ruhig zwei Schippen drauf legen können, zudem kommt die Effektkulisse meist recht frontlastig daher.

Extras: Von den drei Audiokommentaren der US-Disc ist nur einer übrig geblieben (mit dem Regisseur und der Crew). Darüber hinaus birgt der Silberling die Beiträge „Gravestone Martinis (19:40), „Suburban Noir: Der visuelle Stil“ (12:27), „Tagebuch eines modebewussten Regisseurs“ (10:43), „Dreiecksbeziehungen“ (6:10), „Style by Paul“ (4:46), „Dennis Nylon“ (4:55), „Nur so ein kleines Playdate“ (4:33), „Flash Mob: Das Making-of“ (5:22) sowie ein alternatives Ende (5:55), entfallene Szenen (11:46), ein Gag-Reel (3:29) und den Trailer.

Die Wertung 
Film 5 von 6 Punkten
Bildqualität 5 von 6 Punkten
Tonqualität 3 von 6 Punkten
Bonusmaterial 3 von 6 Punkten
Die technischen Daten
Anbieter Studiocanal
Bildformat 2,00:1 (1080/24p)
Tonspur Deutsch DTS-HD Master Audio 7.1
Tonspur Englisch DTS-HD Master Audio 7.1
Untertitel deutsch, englisch

 

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