Blu-ray-Test: Joe Bonamassa – British Blues Explosion

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Bei seinem Konzert im Old Royal Naval College in Greenwich nahe London performte Gitarren-Virtuose Joe Bonamassa große Hits der britischen Blueslegenden Eric Clapton, Jimmy Page, und Jeff Beck – ihres Zeichens alle ehemalige Lead-Gitarristen der Kultband „The Yardbirds“. Heraus kam eine gelungene Hommage an den kantigen, rohen Stil der 1960er-Jahre. Bonamassas markante Stimme sowie zahlreiche eingängige Riffs und Solo-Ein-lagen gaben den bekannten Songs einen rasanten Neuanstrich, den kein Blues-Fan verpassen sollte.

Bild und Tonqualität: Der 5.1-Track bringt Bona-massas soulige Stimme authentisch und gut verständlich rüber, Gitarrensoli sind sauber durchgezeichnet und bei Griffwechseln sind aufgrund der guten Feinzeichnung sogar die über die Saiten gleitenden Finger hörbar. Instrumente verteilen sich ortbar über die breite Frontbühne, auf den Rears tönt dezenter Hall mit Betonung auf Bonamassas Gesang. Das 1,78:1-Bild dürfte etwas schärfer und detaillierter aussehen, Rauschen und leichte Kompressionsschwächen stören vor allem in dunklen Bildbereichen. Dicke 3 Punkte.

Extra: Als Boni findet man eine Performance von Bonamassas „Taxman“ (7:25) und Aufnahmen von der Verleihung des „Brick in the Wall“-Awards (5:01). Außerdem gibt es einen Blues-Geschichtsunterricht von Musikjournalist Mick Wall (3:02), sowie eine Fotogalerie und ein Booklet.

Die Wertung 
Musik 5 von 6 Punkten
Bildqualität 3 von 6 Punkten
Tonqualität 4 von 6 Punkten
Bonusmaterial 2 von 6 Punkten
Die technischen Daten
Anbieter Provogue / Mascot
Format Blu-ray
Länge 104 Minuten
Bildformat 1,78:1 (1080/24p)
Tonspuren DTS-HD Master Audio 5.1
PCM 2.0-Stereo 48 kHz / 24 Bit

 

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