Blu-ray-Test: Full Circle – Last Exit Rock‘n‘Roll

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Von 1991 bis 1994 war Andy Brings Gitarrist der Gelsenkirchener Thrash-Metal-Band „Sodom“ – bevor er rausgeschmissen wurde. Jetzt verarbeitet er seine Geschichte in der selbstproduzierten Musik-Doku „Full Circle“. Was sich nach Nostalgie und Sinnsuche anhört, bleibt leider auch genau das: Weniger geht es um die Bandgeschichte als solche, stattdessen gibt es viel Seelen-Striptease des Regisseurs und Versöhnungsinterviews mit alten Weggefährten. Das dürfte nur  Hardcore-“Sodom“-Fans interessieren.

Die Stereospur verteilt die immer wieder eingestreuten Metal-Songs breit und dynamisch auf der Front, größtenteils wird aber geredet. Befremdlich wirkt, dass die von Brings selbst synchronisierte englische Tonspur einen starken deutschen Akzent nicht verstecken kann. Schärfe, Feinzeichnung und Kontrast bewegen sich auf einem hohen Niveau, in zahlreichen Schwarz-Weiß-Szenen bleiben alle Details erkennbar. Als Goodie gibt es Eindrücke der Kinopremiere (53:16), Videos von Dreharbeiten (69:28) sowie den durchaus interessanten Audiokommentar des Protagonisten.

Die Wertung 
Musik 2 von 6 Punkten
Bildqualität 4 von 6 Punkten
Tonqualität 2 von 6 Punkten
Bonusmaterial 4 von 6 Punkten
Die technischen Daten
Anbieter Arising Empire
Format Blu-ray
Länge 91 Minuten
Bildformat 1,78:1 (1080/24p)
Tonspuren Deutsch PCM 2.0-Stereo
Tonspuren Englisch PCM 2.0-Stereo

 

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