Blu-ray-Test: Aquaman

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Nachdem er in „Justice League“ hinter Batman & Co. die zweite Geige spielen musste, darf Jason Momoa als Aquaman in seinem ersten Solo-Abenteuer zeigen, was in ihm steckt. Mit Schlagkraft und Humor sorgt er in einer mystischen Unterwasserwelt für Recht und Ordnung – oder versucht es zumindest. Leider wirkt das Ganze nicht wie eine stringente Story (daher sparen wir uns eine Inhaltsangabe), als vielmehr wie eine Aneinanderreihung thematisch zusammenhängender Actionszenen, die zugegeben toll aussehen.

Entsprechend sind die Bonusbeiträge „Aqua-Tech“ und „Die Erschaffung der Tiefsee-Kreaturen“, die sich mit der nicht selten an Avatar erinnernden Atlantis-Welt beschäf-tigen, am interessantesten. Und durch den Beitrag „Königreich der sieben Meere“ führt niemand Geringeres als Dolph Lundgren, der im Film eine Nebenrolle hat. Dabei gibt die ehemalige Action-Ikone Hinweise auf eine Fortsetzung. Die ist mittlerweile beschlossene Sache und kommt 2022 in die Kinos. Auch als 3D-Blu-ray und Steelbook erhältlich.                         

Bild: Die kontrastreiche, meist knackscharfe und nicht selten knallbunte Optik gehört mit zum Besten, was uns dieses Jahr auf Blu-ray untergekommen ist. Vor allem die Unterwasserwelten faszinieren mit ihrer Farbenpracht. Wenn die Protagonisten von Wasser umgeben sind, ist das Bild stilistisch bedingt allerdings nicht immer ganz klar. Obwohl keine IMAX-Kameras verwendet wurden, wechselt das Format zwischen 2,35:1 und 1,78:1, allerdings nicht so häufig und damit weniger nervig als bei anderen Super-helden-Filmen. Dabei wirken die 1,78:1-Szenen minimal weicher. 

Ton: Die hervorragende Dolby-Atmos-Abmischung steht der Top-Bildqualität in nichts nach.

Die Wertung 
Film 4 von 6 Punkten
Bildqualität 6 von 6 Punkten
Tonqualität 6 von 6 Punkten
Bonusmaterial 3 von 6 Punkten
Die technischen Daten
Anbieter Warner
Bildformat 2,35:1 (1080/24p)
Tonspur Deutsch Dolby Atmos / TrueHD 7.1
Tonspur Englisch Dolby Atmos / TrueHD 7.1
Untertitel deutsch, englisch

 

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