Blu-ray-Test: Death Wish

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Wie man nach wenigen Sekunden erfährt, wurde der Audiokommentar mit Regisseur Eli Roth und Produzent Roger Birnbaum am Tag des Kinostarts aufgenommen. Das erklärt vielleicht den Enthusiasmus, den Roth bei seinen oft durchaus interessanten Ausführungen an den Tag legt – wusste er da noch nicht, dass sein Remake des Charles-Bronson-Klassikers bei Kritikern und Fans nur mäßig ankommen würde.

Den Vergleich mit dem berühmten, bei uns unter dem Titel „Ein Mann sieht Rot“ firmierenden Vorbild hält „Death Wish“ zwar nicht stand, ist für sich genommen aber ein unterhaltsamer Rache-Actioner, bei dem Bruce Willis deutlich mehr Elan zeigt als bei seinen letzen Videotheken-Werken.

An der Story hat sich erwartungsgemäß wenig geändert: Als seine Frau bei einem Überfall getötet wird und die Tochter im Koma liegt, sinnt Chirurg Paul (Willis) auf Rache. Schwer bewaffnet und voller Wut sucht er in Chicagos Unterwelt nach den Tätern – und hinterlässt eine blutige Spur.

Dass die Rolle als gebrochener Vater dem Action-Altstar (63 Jahre) auch schauspielerisch einiges abverlangte, erfährt man im interessanten aber leider arg kurzen Making-of. Auch die entfallenen Szenen mit optionalem Regiekommentar sind einen Blick wert. Die verlängerten Segmente der im Film vorkommenden Talkshows kann man sich hingegen schenken. Mehr offeriert leider auch die ebenfalls erhältliche 4K-Blu-ray nicht.                               

Die Wertung 
Film 4 von 6 Punkten
Bildqualität 5 von 6 Punkten
Tonqualität 4 von 6 Punkten
Bonusmaterial 3 von 6 Punkten
Die technischen Daten
Anbieter Universum
Bildformat 2,35:1 (1080/24p)
Tonspur Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1
Tonspur Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
Untertitel deutsch, englisch

 

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