Blu-ray-Test: Babylon Berlin

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Im Berlin der goldenen Zwanziger muss sich der drogenabhängige Polizist Gereon (Volker Bruch) mit der jungen Gelegenheitsprostituierten Lotte (Liv Lisa Fries) zusammentun, um einen Erpressungsfall aufzuklären. Dabei geraten die beiden in einen Strudel aus Sex, Gewalt und politischem Extremismus, der die dekadente Fassade der Hauptstadt zum Einsturz bringt. Die mit 40 Millionen Euro Budget teuerste deutsche Serie aller Zeiten (eine Co-Produktion von ARD und Sky) liefert eine tiefgreifende Milieustudie gemischt mit spannenden Krimi-Elementen.

Starkes Rauschen des 1080i-Transfers trimmt vor allem nächtliche Szenen auf alt und nagt bisweilen an Schärfe und Feinzeichnung. Bei hellen Aufnahmen strahlen die Kleider der Cabaret-Tänzerinnen aber schön bunt. Sattes Schwarz sorgt für ein Plus an Plastizität. Der jazzlastige Score verteilt sich über alle Kanäle, ansonsten spielt sich das Geschehen meist vorne ab. Bei häufigen Tanzeinlagen in den Clubs der Stadt kommt die HD-Tonspur ordentlich in Schwung, Schüssen und Schlägereien fehlt es aber an Dynamik. Für Extras war offenbar kein Geld mehr vorhanden.

Die Wertung 
Serie 5 von 6 Punkten
Bildqualität 4 von 6 Punkten
Tonqualität 3 von 6 Punkten
Bonusmaterial 0 von 6 Punkten
Die technischen Daten
Anbieter Universum
Format Blu-ray
Discs / Folgen 2 / 8
Zirka-Preis 25 Euro
Bildformat 1,78:1 (1080/50i)
Tonspur Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1
Untertitel deutsch

 

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