Blu-ray-Test: 15:17 to Paris

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Die getreue Verfilmung eines realen Terrorangriffs entwickelt aufgrund laienhafter Schauspieler und einer zu langen Vorgeschichte kaum Spannung.

Bild: Der scharfe Cinemascope-Transfer liefert natürliche Farben, sattes Schwarz und eine gute Graustufenzeichnung. Details bleiben selbst in schwach beleuchteten US-Baracken (44:19) gut erkennbar. Nur leicht verrauschtes Archivmaterial eines Besuchs bei Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande (83:17) fällt in Sachen Schärfe und Feinzeichnung ab.

Ton: Die deutsche 5.1-Spur bietet kaum Klang-Highlights. Während der ersten Hälfte des Films wird meist geredet, sodass die Surroundkanäle nur für den ruhigen Score und Umgebungseffekte wie Gemurmel in einer Kantine (30:50) genutzt werden. In Fahrt kommt die Tonspur bei einem kurzen Handgemenge im Zug, als ein Schuss laut aus dem Center knallt, während das pausenlose Schienenrattern und die schreienden Passagiere gut ortbar auf den Rears zu hören sind. Die englische Atmos-Spur mit 7.1-HD-Kern kann sich akustisch kaum absetzen.

Extras: „Jede Sekunde zählt“ (8:11), „Eine mutige Handlung“ (12:27).

Die Wertung 
Film 3 von 6 Punkten
Bildqualität 5 von 6 Punkten
Tonqualität 3 von 6 Punkten
Bonusmaterial 2 von 6 Punkten
Die technischen Daten
Anbieter Warner
Bildformat 2,35:1 (1080/24p)
Tonspur Deutsch Dolby Digital 5.1
Tonspur Englisch Dolby Atmos / TrueHD 7.1
Untertitel deutsch, englisch

 

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