Philips 52 PFL 9606 - 3D-LED-TV für 3.000 Euro
Mit 3.000 Euro ist der 52 Zoll große Philips das teuerste Modell im Test. Pfiffig: Sein Tischfuß dient auch als Wandhalterung. Technik-Highlight ist die in feinen Zonen geregelte Hintergrundbeleuchtung (Local Dimming), die Kontrast und Stromverbrauch optimiert.
Ausstattung und Bedienung
Die 3D-Shutter-Brille (PTA 516) kostet 80 Euro extra, sonst ist die Ausstattung komplett. Dazu gehört die immer wieder beeindruckende Effektleuchte Ambilight: Knapp 300 farbige Leuchtdioden erzeugen ein stimmungsvolles, augenfreundliches Licht, der Verbrauch dafür liegt bei maximal 17 Watt. Der Mediaplayer spielt per USB und Netzwerk viele Videoformate, beherrscht aber keine 3D-Fotos (MPO-Dateien). Das NetTV-Portal überzeugt durch interessante Angebote wie MySpass, Internet-Radio und Videotheken wie acetrax. Im Vergleich zum Modell 46 PFL 9706 (audiovision 12-2011) lassen sich bei YouTube neben HD-Clips auch 3D-Side-by-Side-Videos wiedergeben. Die Bedienung nervt: Das verschachtelte Menü geizt mit Infos zu Signalen und Multimedia-Dateien. Einige Funktionen sind schlecht zugänglich und lassen sich nicht optimal bedienen (siehe auch USB-Aufnahme-Report auf Seite 27). Die Senderliste wirkt unübersichtlich, die Sendernavigation geht dank brauchbarer Vorsortierung und Suchfiltern in Ordnung.
Geschmackssache: Die Philips-Fernbedienung hat wenig
Direktfunktionen und horizontal platzierte Wippen für Sender und
Lautstärke.
Bildqualität Fernsehen
Neben den beiden isf-Modi empfehlen wir die Voreinstellung Kino, die mit allen wichtigen Bildreglern aufwartet. Dank des eher matten Bildschirms und recht hoher Lichtreserven eignet sich der Philips bestens für helle Räume. Eine Besonderheit ist der in zehn Stufen regelbare Bildbeschnitt, der auch bei SDTV-Sendern funktioniert: Stellt man den Bildrand-Regler auf 0, entsteht ein TV-Bild mit überdurchschnittlich vielen Details. In Kameraschwenks ergibt sich bei aktivem Clear LCD und HD Natural Motion ein weitgehend unverwischtes Bild mit scharfen Motivkanten, allerdings auch mit leichten Schlieren. Aus HDMI-Signalen in Standard-Auflösung 576i macht der TV feine Bilder, wobei in Testszenen wie im fünften Kapitel der DVD "Sechs Tage, sieben Nächte", leichtes Zeilenflimmern auftritt. Für hochskalierte 4:3-Signale fehlt ein passendes Format. Der Stromverbrauch beträgt bei halber Grundhelligkeit und aktivem Local Dimming nur 90 Watt. Dank zusätzlicher Lautsprecher im Fuß hat der Ton ordentlichen Bass, Höhen und Mitten klingen aber leicht verwaschen.
Sauber: Das Anschlussfeld ist gut zugänglich, die weiße Rückwand
erleichtert das Lesen der Beschriftung.


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abrufen. Obwohl der Onkyo TX-NR 818 mit einem Marktpreis von 900 Euro der günstigste Receiver in diesem Testfeld ist, bietet er rare Funktionen wie eine digitale Frequenzweiche, wofür es von uns gleich mal einen Innovations-Award gibt.
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