LG 50 PZ 955 S - 3D-Plasma-TV für 1.900 Euro
Der LG ist der Preisknüller im Test: Händler bieten den Plasma mit THX-Zertifikat bereits ab 1.400 Euro an. Der 50-Zöller lockt mit viel Ausstattung wie WLAN und Shutterbrille.
Ausstattung und Bedienung
Zusätzlich legt LG eine Funkfernbedienung bei: Wie per Computer-Maus lassen sich alle Funktionen durch Zeigen und Klicken intuitiv steuern. An Internet-Apps gibt es neben dem Web-Browser gut gemachte Portale wie MySpass sowie Videotheken wie Maxdome. Gut: Der TV unterstützt YouTube-Videos in 3D und HD. Per USB und Netzwerk erkennt der Mediaplayer viele Videoformate, über die Anleitung und Menü vorbildlich informieren. HbbTV soll an Bord sein, funktionierte aber trotz aktueller Software (05.00.08) nicht. Der Sat-Tuner unterstützt drehbare Antennen. Die Bedienung schwächelt: Das Startmenü ist überfrachtet, der Zugang zum Bildmenü kompliziert. Die Senderliste hat weder Sortierfilter noch durchgehende Nummerierung und ist schlecht vorsortiert.
Zweifach: Zum LG gibt es sowohl eine traditionelle
als auch eine Funkfernbedienung (rechts).
.
Bildqualität Fernsehen
Natürliche Farben ergeben sich in den THX- und isf-Expert-Voreinstellungen, bei THX lassen sich aber Helligkeit und Farbsättigung nicht korrigieren. Ein praktisches Extra ist der Bildassistent: Dank kommentierter Testbilder gelingt eine exakte Einstellung des TV-Tuners. Tagsüber bleicht das Bild bei Auflicht aus, großflächig helle Bilder erscheinen im Vergleich zu den LCD-Modellen kraftlos. Am Abend hingegen gelingt ein überzeugendes TV-Bild mit natürlichen Farben. Das etwas weiche Bild bei SD-Sendern lässt sich durch leicht angehobene H- und V-Schärfe verbessern, HD-Sender sehen optimal aus. Die Bewegungsschärfe bei Film ist erstklassig, schnelle Motive in Sportübertragungen (50 Hertz-Video) versieht der TV mit einer Doppelkante wie frühe 100 Hertz-Röhrenfernseher. HDMI-Signale (576i) erscheinen mit ordentlicher Schärfe und sauberem Vollbild. Für hochskaliertes 4:3 fehlt ein 16:9-Letterbox-Zoom. Die grauen 4:3-Seitenbalken lassen sich im Gegensatz zu den meisten anderen Plasma-TVs nicht schwarz schalten. Der Stromverbrauch hängt vom Bildinhalt ab, er schwankt zwischen 130 und 330 Watt. Die akustischen Qualitäten mit leichter Mittenbetonung und sattem, aber dröhnendem Brustton sind nur mittelmäßig.
Dreingabe: Für den drahtlosen Webzugang spendiert LG einen USB-Dongle.
Weniger schön ist allerdings, dass eine Kopfhörerbuchse fehlt.


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