Yamaha RX-A 2010 - AV-Receiver für 1.400 Euro
Yamahas neue Receiver-Serie soll Maßstäbe beim Klang setzen. Aber auch die Ausstattung mit Profi-Klangregelung und neun Endstufen verdient Beachtung.
Schon die zuletzt getesteten Yamaha-Receiver wie der RX-V 2067 und der 3067 hatten Top-Klang und eine enorme Funktionsvielfalt zu bieten. Die neue Aventage-Serie soll den Klang weiter verbessern. Dafür hat Yamaha die Vibrationsentkopplung und die Einmess-Automatik überarbeitet.
Ausstattung und Technik
Mit neun Endstufen lassen sich verschiedenste Boxen-Setups realisieren und drei Räume individuell beschallen. Großer Aufwand steckt hinter den Akustiksimulationen, die nun auch am Kopfhörer bereit stehen. ProLogic 2z & Co. fehlen, denn bei den Front- und Höheneffekten setzt Yamaha auf eigene Formate. Das Highlight sind die einzigartigen Setup-Optionen: So lassen sich die beiden Subwoofer-Ausgänge individuell konfigurieren (Phase, EQ, Entfernung) und sogar stereophon (links/rechts oder vorne/hinten) ansteuern, was viele Probleme mit der Raumakustik löst. Dazu bietet der an Receivern seltene semi-parametrische Equalizer enorme Möglichkeiten (siehe Kasten). Nur die Distanzeinstellung für die Boxen könnte noch feiner als auf fünf Zentimeter genau sein.
Die riesige Fernbedienung mit 93 Tasten ist nicht gerade handlich,
dafür gibt es viele Direktfunktionen. Mit einer kompakten Zweitfernbedienung
lassen sich Grundfunktionen steuern.
Video und Multimedia
Wie beim Onkyo kommt die bewährte Videoverarbeitung von HQV zum Einsatz, wobei beim Yamaha das 4k-Upscaling fehlt. Analog-Video und HDMI gelangen über zwei HDMI-Ausgänge mit Ausgangsauflösungen bis 1080p zu TV und Projektor. Der Video-Equalizer mit sechs Parametern ermöglicht feine Korrekturen an den wichtigsten Bildparametern. Abgesehen vom leichten Schärfeverlust bei der Analog/Digital-Wandlung ist die Bildqualität sehr gut. Mit nur fünf Watt fällt der Stromverbrauch bei der Weiterleitung von HDMI-Signalen im Standby vorbildlich aus.
Musik vom iPhone lässt sich per USB-Buchse auf der Front abspielen, optional gibt es Docking-Stationen. Über USB und Netzwerk akzeptiert der Receiver viele Formate wie MP3, WMA, AAC, WAV und FLAC. Der Musikshop "Napster" und das gut sortierte Yamaha-Webradio mit Podcast-Funktion bieten Zugriff auf ein riesiges Musikangebot. Die Steuerung klappt auch per Web-Interface oder App, die Bedienung selbst ist komplex, aber durchdacht.
Umfangreich: Der Yamaha versorgt bis zu neun Lautsprecher gleichzeitig und verfügt
über zahlreiche Audio- und Videoanschlüsse, die sich zum Teil frei zuweisen lassen.



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abrufen. Im Inneren arbeitet ein bewährter Zwölf-Zöller. Der Langhub-Treiber mit neuer Fasermembran verträgt laut Nubert Auslenkungen von bis zu fünf Zentimetern und höhere Eingangsleistungen.
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