Sharp LC-46 LE 830 E - 3D-LED-TV für 1.600 Euro
Zum günstigen Preis von 1.600 Euro liefert Sharp eine 3D-Shutterbrille und einen WLAN-USB-Dongle mit. Die technische Besonderheit des 3D-TVs liegt im Quattron-Bildschirm: Zusätzliche gelbe Subpixel sollen bessere Farben ermöglichen.
Ausstattung und Bedienung
Mit der Aufzeichnung auf USB-Festplatte kann der Sharp nicht dienen, zumindest ist Time-Shift möglich: Mit einem 1-Gigabyte-Stick lässt sich das TV-Programm je nach Datenrate sieben bis 19 Minuten zwischenspeichern – genug für den Gang zum Kühlschrank oder aufs Klo. Der Mediaplayer spielt via Netzwerkstream nur wenige Videoformate ab, per USB unterstützt er aber DivX und H.264. HbbTV fehlt, was aber kein großer Verlust ist: Das von Philips übernommene Net-TV-Portal enthält mit ARD, ZDF und Arte die wichtigsten Mediatheken und bietet viel Information und Unterhaltung, inklusive Webbrowser und Skype. YouTube-Clips erscheinen nur in Standard-Auflösung. Das Menü ist Geschmackssache: Es verdeckt wenig vom Bild, einige Register sind wegen der winzigen Schrift aber schwer lesbar. Nur bedingt überzeugt die Sendernavigation, da eine Favoritenliste fehlt und nicht alle wichtigen Sender vorn in der Liste stehen. Immerhin lassen sich alle Programme dank alphabetischer Sortierung rasch finden.
Passabel: An der Sharp-Fernbedienung gefallen die
sinnvolle Gruppierung und die Handlichkeit,
die Tasten könnten aber teils größer ausfallen.
Bildqualität Fernsehen
Ohne Änderungen ist der Modus "Film" nicht zu gebrauchen: Wächserne Gesichter, übertriebene Licht- und Schattenbetonung und erdige Farben machen das TV-Bild unansehnlich. Nach Abschalten des Rauschfilters und Umschalten des "Farbskalabereichs" zeigt sich ein sauberes und natürliches Bild. Die Feinzeichnung überzeugt nun vor allem bei HD-Sendern, SDTV-Sender wirken etwas weicher als bei den anderen TVs. Kameraschwenks und rasante Sportaufnahmen meistert der Sharp ohne Wischer, allerdings nur in "Scan"-Einstellung, die seine Leuchtdichte auf 130 cd/m² reduziert: Für sonnendurchflutete Wohnzimmer ist das zu wenig, für normales Raumlicht langt es aber locker. Die HDMI-Signalverarbeitung funktioniert ordentlich, bereits 576i-Signale erscheinen mit passabler Schärfe und sauberer Vollbild-Verwebung. Mit hochskalierten HDMI-Signalen wird das Bild noch feiner. Mangels Formatumschaltung erscheinen 4:3-Signale aber verzerrt, sofern nicht das Zuspielgerät übers passende Format verfügt. Kräftige Bässe, transparente Höhen und eine für TV-Verhältnisse hohe Maximallautstärke machen den Ton angenehm.
Rar: Der Sharp verfügt über eine vollbeschaltete Scart-Buchse, drei USB-Anschlüsse und
kommt ohne Kabeladapter aus.


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