Teufel System 10 THX ULTRA 2 - 5.1-Boxenset für 8.000 Euro
Teufels überarbeitetes Flaggschiff System 10 im Test: Das größte Heimkino-Lautsprecherset der Firma liefert perfekten Sound und erweist so dem Kino seine Referenz.
Langjährige audiovision-Leser erinnern sich: Teufels Theater 10 steht seit einem Jahrzehnt für durchschlagenden Kino-Sound, geadelt durch das strengste THX-Zertifikat für Heimkino-Lautsprecher. Mit den gleichnamigen Vorgängern brachten wir schon 2000 und 2005 die Redaktions-Hörräume zum Beben. Nun wurde das System 10 überarbeitet und erscheint für 8.000 Euro in der dritten Auflage.
Technik
Schon das kompaktere und günstigere System 8 erfüllt die strenge THX Ultra 2-Norm (Test in audiovision 8-2010). Mit dem System 10 möchte die Berliner Lautsprecherschmiede höchste Ansprüche befriedigen. Schwarzer Hochglanz-Klavierlack und gebürstetes Alu sorgen für eine attraktive Optik. Die Verarbeitung erfüllt mit makellosen Oberflächen und exakten Spaltmaßen gehobene Ansprüche. Die vom Bass entlasteten Frontboxen verfügen mit je zwei 20er-Tief-/Mitteltönern und einem Zwölfer-Mitteltöner in Sandwich-Flachbauweise über viel Membranfläche. Die Leistungsangaben beeindrucken mit PA-verdächtigen Werten: Teufel spricht von 540 Watt Dauerbelastbarkeit und einem maximalen Schalldruck von 117 Dezibel.
Basstreiber: Sicke, Schwingspule und Zentrierspinne lassen große Hübe zu.
Durch die offene Gestaltung gelingt eine hervorragende Wärmeabfuhr.
Bei den Surrounds kommen konventionelle Konustreiber zum Einsatz. Mit je
vier Tief-/Mitteltönern und vier Hochton-Kalotten ist die Bestückung
ebenfalls großzügig. Per Drehschalter kann man den Abstrahlcharakter der
Surrounds von gegen- auf gleichphasig (Dipol/Bipol/Monopol) ändern.
Highlight ist der riesige Aktiv-Subwoofer: In seinem geschlossenen
Gehäuse mit 240 Liter Innenvolumen stecken zwei 15-Zoll-Langhub-Treiber,
befeuert von 1.200 Watt Endstufenleistung. Pegel und Phase lassen sich
per Fernbedienung justieren. Mit der THX-Taste gelingt die
Lautstärkeeinstellung sogar automatisch.
Die Rückseite des Subwoofers beherbergt ein Poti für das interne
Tiefpassfilter. Pegel und Phase werden per Fernbedienung eingestellt.
Sauberes Abstrahlverhalten des Centers: Seitlich sitzende Zuschauer hören
einen leicht verstärkten Mitteltonbereich und etwas weniger Höhen. Insgesamt
ändert sich der Klang für sie aber nur geringfügig, Dialoge bleiben somit
bestens verständlich.
Zusatzinfo: Enge Auswahl an THX-Ultra 2-Boxen
Die Auswahl an THX Ultra 2-Lautsprechern ist überschaubar: Vom Platzhirsch Teufel abgesehen, bieten hierzulande nur Jamo und Klipsch entsprechende Sets an. Die Spezifikationen, die für das Ultra 2-Zertifikat gelten, sind geheim: Verraten wird nur, dass mit solchen Sets eine verzerrungsarme Wiedergabe bei Kinolautstärke in Räumen bis 3.000 Kubikfuß (120 bis 150 Quadratmeter) möglich ist. Aus den grundlegenden Ähnlichkeiten verschiedener THX-Sets lassen sich Eigenschaften ableiten, die idealerweise für alle anspruchsvollen Heimkino-Boxensets gelten sollten. Durchgängig kommen identische Frontlautsprecher zum Einsatz, wodurch Klang- und Dynamikunterschiede zwischen Stereo und Center ausgeschlossen sind. Das rechteckige Gehäuse mit relativ niedriger Höhe erleichtert die Aufstellung des Centers, wenn er mangels schalltransparenter Bildwand unter- oder oberhalb der Leinwand stehen muss. Da sich die Gehäuse nicht beliebig groß gestalten lassen, spielen THX-Lautsprecher nur bis 80 Hertz, den Rest übernimmt der Subwoofer. Die Surround-Boxen sind als Dipole konstruiert, die mit der gegenphasigen Abstrahlung beider Schallwände einen nicht ortbaren Raumklang erzeugen. Kaum fürs Heimkino eignen sich hingegen Lautsprecher-Systeme für kommerzielle Kinos, obwohl es sie in wohnzimmertauglicher Größe und Leistungsauslegung gibt. Doch die Anschlüsse im Profi-Bereich sind anders (XLR, Speakon, Klinke), außerdem werden keine Dipole verwendet: Im kommerziellen Kinosaal sorgt die Menge und Aufstellhöhe der Lautsprecher für diffusen Surroundklang.
Weitere THX Ultra 2-Sets: Jamo (oben) erzielt per D’Appolito-Anordnung
ein definiertes Abstrahlverhalten, Klipsch setzt dazu auf Horntechnik.


Da die Texteinblendungen in "Der ganz normale Wahnsinn" eine wichtige Rolle spielen und sie obendrein via Animation ins Bild geschrieben werden, entschied sich Anbieter Tobis, zwei Film-Versionen auf die Blu-ray zu packen: eine mit englischer (Bild Mitte), eine mit deutscher Schriftanimation (Bild unten). Der Kunde kann wählen (Bild oben).

Als neuesten Hardware-Test können Sie ab sofort auf audiovision.de kostenlos den Test des 3D-Plasma-TVs Panasonic TX-P 50 ST 33 E im HTML-Format
abrufen. Der Sat-Tuner unterstützt Unicable-Installationen. Ferner ist die 3D-Konvertierungsoption erwähnenswert, die es nicht bei allen Panasonic-TVs gibt.
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abrufen. Die Ausstattung fällt üppig aus: Universaltuner, CI+ Slot für HD+ Sender, viele Multimedia-Extras und USB-Aufnahme.
Am 11. April titelte das Handelsblatt vom "Burn-out einer Ikone", womit Sony gemeint war, und die Financial Times Deutschland meldete: "Japan-Elektronik wird zum Auslaufmodell". Anfang April überschlugen sich in der Tat die Nachrichten, die eine Zeitenwende in der TV-Branche ankündigen:









London 1880: Um Frauen von der Hysterie zu heilen, legt ein junger Arzt (Hugh Dancy) bei seinen Patientinnen an intimen Stellen Hand an – mit durchschlagendem Erfolg. Dem manuellen Einsatz nicht mehr gewachsen, erfindet er den Vibrator. Lockere Brit-Komödie mit tollem Schauspielensemble (u.a. Maggie Gyllenhaal, Jonathan Pryce).
Als der Teenager Nathan Harper auf einer Webseite für vermisste Personen ein Kinderfoto von sich entdeckt, gerät er ohne ersichtlichen Grund ins Visier professioneller Killer und der CIA. Zielgruppengerechte "Auf der Flucht"-Variante mit "Twilight"-Star Taylor Lautner (der mit den Muskeln).
Um am Leben zu bleiben, muss Nick (Jesse Eisenberg) für das Möchtegern-Ganovenduo Dwayne (Danny McBride) und Travis eine Bank ausrauben. Da dem Pizzalieferant dafür nur wenige Stunden bleiben, bittet er seinen besten Freund (Aziz Ansari) um Hilfe. Natürlich geht alles schief, was schiefgehen kann. Die kurzweilige Krimikomödie erinnert an "Ananas Express", ohne dessen Klasse zu erreichen. 
TV-Techniker und Entscheidungsträger aus der ganzen Welt gaben im November ein Versprechen ab: Die nächste TV-Norm wird einheitlich. Doch die Liste der Vorhaben ist lang.
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Filme zum Kinostart auch im Wohnzimmer, dieser Traum rückt näher. Aber ob er jemals wahr wird, ist noch offen.