Sony BDP-S 780 - Blu-ray-Player für 230 Euro
Im Vergleich zu Sonys flachen 3D-Flundern BDP-S 480 für 160 Euro und BDP-S 580 für 180 Euro (Test in audiovision 8-11) ist der S 780 zehn Millimeter höher. Er bringt neben Sony-Spezialitäten wie der SA-CD-Wiedergabe umfangreiche Bildregler und eine 2D/3D-Konvertierung mit.
Ausstattung und Bedienung
Mit Ausnahme von umschaltbaren Gamma-Kennlinien für verschieden helle Räume waren Videoregler bei Sonys 3D-Playern bislang Mangelware. Mit dem Neuling kommen Tüftler nun auf ihre Kosten: Neben zahlreichen Bildeinstellungen gibt es sogar eine 2D/3D-Konvertierung. Die dreistufige Schaltung produziert aber eher einen Pseudo-3D-Effekt. Im etwas unübersichtlichen Menü lassen sich alle HDMI-Farbmodi von RGB bis YCbCr 4:4:4, HDMI-Auflösungen von 576i bis 1080p sowie die Ausgabe des Quellmaterials in originaler Auflösung anwählen. Neu ist das SBM-Menü (Super Bit Mapping), das die besonders fein gestufte Wiedergabe von Grauverläufen verspricht, aber kaum sichtbare Effekte liefert.
Der BDP-S 780 braucht wenig Strom, weshalb sein Lüfter so gut wie nie anspringt. Auch das Laufwerk agiert die meiste Zeit sehr leise, nur die Ladezeiten mit verschiedenen Scheiben sind noch nicht rekordverdächtig. Sonys Schnellstartmodus braucht rund zehn Watt im Standby, hilft aber nur begrenzt, da er vor allem die Hochlaufzeit beim Einschalten beschleunigt. Zur eingelegten CD oder Blu-ray holt sich der Sony mittels der Gracenote-Datenbank Infos zu Titel und Interpreten aus dem Internet. Mit "Bravia Internetvideo" greift er auf weitere 25 Dienste zu, neben Tagesschau, YouTube und Diensten von Sat1, ProSieben, Kabel1 und Eurosport stehen weitere Nachrichten- sowie Lifestyle-Programme bereit. Ein Webbrowser ermöglicht Surfen im Internet, unterstützt durch eine USB-Tastatur, die sich vorn oder hinten anschließen lässt. Zum Teil kostenpflichtige Musikvideos, etwa von den Berliner Philharmonikern, sind unter dem Musik-Symbol gelistet. Kostenpflichtig ist auch Sonys Video-on-Demand-Dienst "Qriocity", der gegen Gebühr von drei bis fünf Euro Leihfilme für 48 Stunden bereitstellt. Mehr Nutzen dürfte die Skype-Funktion bringen, die mit Hilfe der USB-Kamera CMU-BR 100 für 100 Euro Videotelefonate ermöglicht. Steuern lässt sich der Sony auch per Smartphone.
Über USB und DLNA-Netzwerk erscheinen scharf skalierte Fotos mit automatisch richtigen Hochformaten. Begleitmusik zur Diaschau ist aber nur über USB oder Disc anwählbar. Der Player erkennt 3D-Fotos im MPO-Format und gibt sie dreidimensional im Format 1080/60i aus. AVCHD-Videos und diverse MPEG-Formate laufen über Netzwerk und USB, DivX-Videos werden nicht erkannt.

Übersichtlich: Die SonyFernbedienung lässt sich intuitiv bedienen,
navigiert aber gelegentlich durch tief verschachtelte Menüs
im PS3-Stil.
Bildqualität
Der Sony ist ein ausgezeichneter DVD-Player und begeistert durch seine feine Skalierung. Fachleute erkennen das in Testbildern am gleichmäßigen Sechs-Megahertz-Burst, Laien sehen es beim Kinostreifen "Sechs Tage sieben Nächte" anhand der feinen Streben des Sportfliegers oder des steilen Propellerblatts, das keine Treppenstufen aufweist. In diesem Film klappt auch die Vollbildwandlung perfekt. Dagegen wirft die Rummelplatzszene von "Space Cowboys" den Sony für etliche Sekunden aus der Bahn, sichtbar am flimmernden Bauzaun. Hier handelt es sich aber um eine Ausnahme – andere kritische Szenen etwa aus "Die Bourne Identität" meistert der Player souverän. Feine Details auf DVD werden minimal weich gezeichnet. Beim Gegensteuern helfen Bildregler wie "Textur-Remaster", die Details, aber auch Mosquito-Noise deutlich hervorheben, während der Regler "Super-Auflösung" scharfe waagerechte und senkrechte Kanten fein anspitzt. Anders als der wenig effektive Regler "Kontrast-Remaster" steuert "Klares Schwarz" die Abstufung dunkler Kontraste sichtbar nach. Die Bildregler wirken sich nicht auf Fotos aus, aber auf Blu-rays in 2D oder 3D. Im Labor glänzt der Sony mit glattem HDMI-Frequenzgang und neutralen Farben. Auch sein HDTV-De-Interlacer arbeitet sehr sauber und fügt TV-Motive oder Dokumentationen zu feinen, flimmerfreien Vollbildern zusammen.

Zweiter USB-Anschluss: Mit Hilfe einer separat erhältlichen USB-Kamera
ermöglicht der Sony BDP-S 780 Videotelefonie über Skype. Sein Lüfter steht die
meiste Zeit still, da der Player wenig Strom verbraucht und kaum Abwärme produziert.


Der japanische Elektronikhersteller Toshiba setzt bei seinen vier neuen Smart-TV-Reihen L4, M6, L7 und M8 auf die Trendthemen Vernetzung und Cloud. So haben die Zuschauer die Möglichkeit, direkt von der Couch aus auf soziale Netzwerke zuzugreifen und medienübergreifende Suchfunktionen zu nutzen, die individuelle Vorlieben berücksichtigen. 
Gleich vier neue Blu-ray-Player hat Sony seit Ende April im Sortiment, die sich mit Ausnahme des Einstiegsmodells BDP-S1100 per WLAN ins Internet einbinden lassen und somit den Zugriff auf die Dienste Music Unlimited, Video Unlimited, Maxdome und Lovefilm gestatten.
Die neuen Einstiegs-Receiver von Denon heißen seltsamerweise nicht AVR-1714, AVR-1914 und AVR-2114, sondern hören auf die Typenbezeichnungen AVR-X500, AVR-X1000 und AVR-X2000.
Immer schlanker, immer dezenter, immer schicker – der Trend bei Flachbildfernsehern ist eindeutig. Doch häufig wird die ansprechende Optik der Geräte durch wuchtige HDMI- und Antennenkabel beeinträchtigt, die zudem eine Montage direkt an der Wand erschweren.
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abrufen. Der Sat-Tuner unterstützt drehbare Antennen, anders als der LG aber ohne USALS, das die Antenne automatisch auf die Satelliten ausrichtet.









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