Pioneer BDP-140 - Blu-ray-Player für 200 Euro
Während Pioneers erster 3D-Player BDP-430 noch in Zusammenarbeit mit Sharp entstand, handelt es sich beim BDP-140 um eine neue, in China hergestellte Player-Generation. Er beherrscht die SA-CD-Wiedergabe, unterstützt Netzwerkfunktionen und bietet Justagen für Bildtüftler.
Ausstattung und Bedienung
Der BDP-140 ist ein moderner 3D-Player mit DLNA-Streaming und YouTube-Zugang und kann per iPod & Co bedient werden. Zudem lässt er sich auch als hochwertiger DVD-Player mit "PureCinema Progressive Scan" für bestes 1080p-Upscaling einsetzen. Der Videoprozessor bietet Bildregler für Helligkeit, Kontrast, Farbton und Sättigung sowie Schärfe und Rauschfilter. Leider lassen sich die Bildregler nur im Stop-Modus steuern und nicht bei laufendem Kinobild. Einen umschaltbaren "Pure Cinema"-Filmmodus braucht der Player nicht, denn er erkennt den korrekten Vollbildmodus für Kinofilme und TV-Material automatisch. HDMI-Auflösungen ab 576i sowie alle HDMI-Farbmodi lassen sich im Menü wählen oder direkt per Fernbedienungstaste "HDMI" umschalten.
Mit einer Bauhöhe von knapp sechs Zentimetern widersetzt sich der Pioneer dem Trend zur radikalen Flachbauweise, kommt aber ohne lärmenden Lüfter aus. Die Quick-Start-Funktion beschleunigt allerdings nur im Player zurückgelassene Scheiben; da sie im Standby neun Watt verbraucht, sollte man sie abschalten. Geeignete Discs spielt der Player an der letzten Abspielstelle ab, falls man diesen Modus im Setup aktiviert. Die Ladezeiten reichen von zwölf Sekunden für eine DVD bis zu 42 Sekunden für komplexe Scheiben wie "Men in Black" mit BD-Java-Menü. Hinten steht ein zweiter USB-Anschluss bereit, der sich als Speicher für BD-Live-Downloads nützen lässt. Alternativ kann man hier einen separat erhältlichen WLAN-Dongle anschließen.
In Sachen Internet-Portale beschränkt sich der Pioneer auf YouTube sowie Picasa; die meisten Mitbewerber bieten mehr. Dagegen geizt er nicht bei Multimedia-Formaten und spielt über DLNA-Netzwerk oder USB-Stick HD-Videos wie DivX-HD, AVCHD, MPEG-4 sowie WMV, MKV und MOV ab. Auch MPEG-2-Videos und TS-Files sowie scharf skalierte Fotos mit Begleitmusik kommen auf den Schirm, aber keine 3D-Fotos im MPO-Format.

Edel: Pioneers Fernbedienung wirkt mit ihrer gebürsteten
Aluminium-Oberfläche hochwertig. Die HDMI-Auflösung
lässt sich direkt umschalten.
Bildqualität
Im Farbmodus "RGB" erscheinen verfälschte Farben, was den Player im Labortest Punkte kostet. In den anderen Farbmodi oder im empfohlenen Modus "YCbCr 422" ist aber alles in Ordnung, die Farben wirken natürlich. Ansonsten überzeugt der Pioneer durch sein sauberes DVD-Upscaling. Feine Details wirken allerdings etwas weich gezeichnet, woran der dreistufige Schärferegler im Bildmenü wenig ändert. Erst im Bildmodus "Benutzerdefiniert" findet sich ein zweiter Schärferegler, der in Stufe 1 horizontale und vertikale Kanten bei DVDs sichtbar anhebt. Stärkere Stufen sollte man nicht wählen, denn sie erzeugen Säume.
Die Vollbildwandlung meistert die Strandszene aus "Sechs Tage sieben Nächte" und weitere kritische Szenen des Films fehlerfrei. In "Space Cowboys" behält der Pioneer den korrekten Filmmode auch nach dem Videoschnitt in der Rummelplatzszene bei, weshalb die Baulatten im Hintergrund flimmerfrei bleiben. Die Vollbildwandlung ist nahezu perfekt, nur in "Gladiator" flimmern einige Szenen für kurze Zeit. Überzeugend verarbeitet der Player Blu-rays, denn neben unseren obligatorischen Tests mit Kino- und TV-Material setzt er auch HD-Videos im seltenen Format 1080/30p flimmerfrei ins Full-HD-Format 1080/60p um.

Überschaubar: Der Pioneer BDP-140 spart sich YUV-Ausgänge und gibt Videosignale neben
HDMI nur als analoges FBAS-Signal aus. Der zweite USB-Anschluss kann für einen
separat erhältlichen WLAN-Konverter genutzt werden. Ein Lüfter wird nicht gebraucht.


Da die Texteinblendungen in "Der ganz normale Wahnsinn" eine wichtige Rolle spielen und sie obendrein via Animation ins Bild geschrieben werden, entschied sich Anbieter Tobis, zwei Film-Versionen auf die Blu-ray zu packen: eine mit englischer (Bild Mitte), eine mit deutscher Schriftanimation (Bild unten). Der Kunde kann wählen (Bild oben).

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abrufen. Der Sat-Tuner unterstützt Unicable-Installationen. Ferner ist die 3D-Konvertierungsoption erwähnenswert, die es nicht bei allen Panasonic-TVs gibt.
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Am 11. April titelte das Handelsblatt vom "Burn-out einer Ikone", womit Sony gemeint war, und die Financial Times Deutschland meldete: "Japan-Elektronik wird zum Auslaufmodell". Anfang April überschlugen sich in der Tat die Nachrichten, die eine Zeitenwende in der TV-Branche ankündigen:









London 1880: Um Frauen von der Hysterie zu heilen, legt ein junger Arzt (Hugh Dancy) bei seinen Patientinnen an intimen Stellen Hand an – mit durchschlagendem Erfolg. Dem manuellen Einsatz nicht mehr gewachsen, erfindet er den Vibrator. Lockere Brit-Komödie mit tollem Schauspielensemble (u.a. Maggie Gyllenhaal, Jonathan Pryce).
Als der Teenager Nathan Harper auf einer Webseite für vermisste Personen ein Kinderfoto von sich entdeckt, gerät er ohne ersichtlichen Grund ins Visier professioneller Killer und der CIA. Zielgruppengerechte "Auf der Flucht"-Variante mit "Twilight"-Star Taylor Lautner (der mit den Muskeln).
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TV-Techniker und Entscheidungsträger aus der ganzen Welt gaben im November ein Versprechen ab: Die nächste TV-Norm wird einheitlich. Doch die Liste der Vorhaben ist lang.
Das größte Ärgernis bei 3D-Filmen sind Doppelkonturen. Sie können viele Ursachen haben – und oft kann man nichts dagegen tun.
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