Philips BDP-7600 - Blu-ray-Player für 230 Euro

Philips BDP-7600 - Blu-ray-Player für 230 €Philips führt im aktuellen Sortiment vier 3D-Player. Den Einsteiger BDP 3280 gibt es schon ab 130 Euro, den BDP 5200 mit WiFi und Internet-applikationen für günstige 175 Euro. Unterhalb des Flaggschiffs BDP 9600 für 690 Euro positioniert sich der BDP 7600 für 230 Euro. Er bietet mit "Cinema Perfect HD" zusätzliche Bildregler sowie einen analogen 7.1-Tonausgang.

 

Ausstattung und Bedienung

Im Bildmodus "Benutzerdefiniert" sind sieben Bildregler zugänglich, die auch bei 3D-Filmen wirken. Menüeinträge wie "Geräuschreduktion" statt "Rauschreduktion" sorgen allerdings für Schmunzeln. Wenn man die Regler per Options­taste anwählt, lässt sich ihre Wirkung bei laufendem Bild kontrollieren. Die Bildmodi "Lebhaft" oder "Erweitert" sollte man meiden, da sie überschärfte oder im Kontrast überzogene Einstellungen liefern. Lobenswert sind die von 576i bis 1080/24p einstellbaren HDMI-Auflösungen und die mögliche Bildausgabe in der originalen Auflösung der Disc.

Der in China gebaute Player ist 43 Millimeter flach und hat eine geschwungene Bedienleiste mit hellblau hinterleuchteten Softkeys. Er braucht keinen Lüfter und verfügt über ein leises, solide wirkendes Laufwerk, das DVDs schon in neun Sekunden und Blu-rays mit Java-Menü wie "Men in Black" in 26 Sekunden startet. Für den Download von BD-Live-Extras oder Online-Videos gibt es auf der Rückseite ein SD-Kartenlaufwerk, das sich aber nicht für die Wiedergabe anderer Medien eignet.

Über USB und DLNA-Netzwerk spielt der Philips Fotos in bester Skalierung und mit Begleitmusik ab und zeigt Hochformate automatisch aufrecht. Dazu verarbeitet er HD-Videoformate wie AVCHD, DivX HD oder WMV und H.264 oder spielt MPEG-Videos. 3D-Fotos im MPO-Format erkennt er allerdings nicht. Neu ist, dass sich die USB-Schnittstelle für eine USB-Tastatur nutzen lässt, was die Bedienung der Internet-Applikationen sowie den direkten Internet-Zugriff deutlich erleichtert. Der Philips erwartet eine amerikanisch belegte Tastatur, sonst sind die Buchstaben "z" und "y" vertauscht. Dank des flotten Internet-Zugriffs gelangt man schneller auf die Google-Startseite als mit so manchem PC.

Unter "Net TV" bietet Philips zwei Dutzend attraktive Internet-Angebote wie YouTube, Twitter oder Facebook und Napster sowie Internet-Radio. Weitere 50 Dienste stecken hinter dem Button "App Gallery", darunter Nützliches wie Wetterportale oder Staumeldungen. Auch iPhone-Nutzer kommen auf ihre Kosten und können den Philips per Smartphone-Steuerung bedienen.

Philips BDP-7600 - Blu-ray-Player für 230 €
Rund und handlich: Die kleine Fernbedienung des Philips bietet ein sparsames
und übersichtliches Tastenfeld, verzichtet aber auf eine Eject-Funktion.

Bildqualität

Bisherige Philips-Player zeigten DVDs oft mit Säumen an senkrechten Kanten; der BDP 7600 produziert sie nun an waagerechten Kanten, was sich auch im Bildmenü "Detailoptimierung" nicht ändern lässt. Wechselt man auf die HDMI-Auflösung 576i oder 576p, verschwinden die Säume. Im Vollbildmodus 576p beweist der Philips seine Talente und meistert unsere Stolpersteine aus "Sechs Tage sieben Nächte" oder "Space Cowboys" ohne Verzögerung. Auch mit Blu-rays zeigt er Klasse. Neben heute standardmäßig perfekten Kinobildern in den Formaten 1080/24p oder 1080/60p wandelt sein Videoprozessor auch TV-Material im Format 1080i oder Filme im Format 1080/30p in flimmerfreie Vollbilder um. Der Bildregler "Detailoptimierung" hebt feine Strukturen sichtbar an, ohne störende Säume zu produzieren. Die dreifach schaltbare Kontrastoptimierung ACE (Adaptive Contrast Enhancement) expandiert dunkle Inhalte automatisch, falls der Bereich bis zum absoluten Schwarz nicht voll genutzt wird. Dank korrekter Bildschärfe und neutraler Farben sammelt der Philips auch im Labortest fleißig Punkte.

Philips BDP-7600 - Blu-ray-Player für 230 €
Problemlöser für ältere Receiver: Die Stereo-Cinchausgänge des BDP 7600 lassen
sich als Surround-Back-Kanäle definieren, weshalb der Philips vollständigen intern
decodierten 7.1-Ton analog an ältere AV-Receiver übertragen kann.

 



 

   



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