Tonqualität

Die stärkste Mehrkanal-Leistung im Test – im Sieben­kanal-Betrieb 78 Watt pro Kanal an sechs Ohm – macht Hoffnung auf eine dynamische, auch bei hohen Pegeln saubere Vorstellung im Hörtest – und der Denon liefert: So bringt er die Explosionen zu Beginn von "Iron Man" (DTS-HD Master Audio) durchsetzungskräftig und mit ordentlich Schub aus dem Basskeller. Beim Ausloten der Pegelgrenzen behält er lange die Übersicht, muss sich hier allerdings dem Anthem und dem Onkyo geschlagen geben, die noch höhere Lautstärken ohne hörbare Verzerrungen in den Hörraum wuchten.


Denon AVR-3312 - AV-Receiver für 1.100 €
Tolle Hilfe: Der Denon kann mit Hilfe eines Assistenten eingerichtet werden.
Dabei helfen klare Beschreibungen und zusätzliche Bilder und Grafiken.

Dass der Denon nicht nur Grobdynamiker ist, stellt er mit Mehrkanal-Musik unter Beweis, beispielsweise bei dem von Jane Monheit und John Pizzarelli dargebotenen "They Can't Take That Away From Me" (Dolby TrueHD), wo er dynamisch und straff, aber trotzdem feinfühlig und detailliert agiert. Er spannt eine sehr schön räumliche Klangbühne auf, in der sich Stimmen und Instrumente präzise orten lassen. Geht's dann mit 3 Doors Down im Bass mächtig zur Sache, zeigt er einen weit verbreiteten Fehler im Bass-Management: Mit auf "Large" gestellten Frontboxen und ohne Subwoofer tönt er im Tieftonbereich dünn und nicht sonderlich präzise. Erst mit einem potenten Subwoofer wartet er wieder mit Kraft und Durchsetzungsvermögen auch im Bass auf.

Keinerlei Schwächen zeigt er bei Musik von der CD. "Jazz at the Pawnshop" gibt er mit glaubwürdiger Räumlichkeit und schön dynamisch wieder, die Stimme von Therese Juel bei ihrem "Tiden Bara Gar" erklingt unverfärbt und präzise umrissen. Der Pure Direct-Modus steigert die Qualität sogar noch einmal merklich weiter, dann spielt der Denon noch luftiger und freier.

 
Denon AVR-3312 - AV-Receiver für 1.100 €
1.100 Euro: Der Denon AVR-3312 überzeugt mit der besten Mehrkanal-Leistung im Testfeld.
Auf der Front lassen sich iPad, iPhone oder iPod per USB direkt anschließen,
zudem bietet der Receiver Netzwerkfunktionen und AirPlay.





 


audiovision - Ausgabe 09/14

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