Onkyo TX-NR 809 - AV-Receiver für 1.100 Euro
Als einziger Receiver im Test bringt der Onkyo TX-NR 809 eine THX-Zertifizierung mit. Auch die HDMI-Skalierung auf 4k (siehe audiovision 6-2011, Seite 66) beherrscht nur er.
Ausstattung und Technik
Damit Einschränkungen in der Akustik des Hörraums den Spaß nicht begrenzen, spendierte Onkyo dem Gerät das Einmess-System Audyssey MultEQ XT, das auch der Marantz und der Denon mitbringen. Es misst bis zu acht Positionen im Raum und ermittelt daraus Korrekturkurven für alle Lautsprecher. Anschlüsse bietet der Onkyo nicht nur für ein normales 7.1-Boxenset, sondern stellt zusätzlich Terminals für Front-Wide- und Front-High-Lautsprecher bereit. Das ist trotz nur sieben eingebauter Endstufen sinnvoll, denn über die "SP Layout"-Taste auf der Fernbedienung lässt sich direkt zwischen den einzelnen Konfigurationen umschalten.
Als Einziger im Testfeld wartet der Onkyo mit einer Zertifizierung nach THX Select 2 Plus auf. Auch seine acht HDMI-Eingänge – einer davon auf der Front – sind selbst in dieser Preisklasse aller Ehren wert. Zudem versteht der Receiver sich perfekt auf die Verarbeitung von Videosignalen. Die De-Interlacing- und Upscaling-Fähigkeiten des QDEO-Videoprozessors sind hervorragend, SD-Bilder von analogen Quellen und von HDMI werden fehlerfrei in 1080p gewandelt. Neben den üblichen Bildreglern gibt es pro Eingang Steller für Bildformat, Schärfe, Rauschfilter und Farbtemperatur. Sogar eine von der ISF zertifizierte Bildeinstellung ist verfügbar.
Die "SP LAYOUT" Taste der Onkyo Fernbedienung schaltet
direkt zwischen mehreren Lautsprecher-Konfigurationen um.
Auf der Oberfläche des Gebers findet man sich schnell zurecht.
Per Netzwerk-Buchse greift der Receiver sowohl auf DLNA-Musikserver im
Heimnetz als auch auf Internet-Radiostationen zu. Der USB-Anschluss
erlaubt das Abspielen von Musikdateien auf USB-Speichermedien. Selbst
eine VGA-Buchse zum Anschluss an den analogen Monitor-Ausgang eines PCs
gab Onkyo dem Gerät mit auf den Weg. So können auch Heimkino-Fans mit
einem älteren HTPC in den Genuss eines direkten Anschlusses an den
Receiver kommen – und das, ohne sich, wie sonst unabdingbar, groß
Gedanken um die Video-Einstellungen im PC machen zu müssen. Eine
AirPlay-Funktion, mit der andere Geräte im Test punkten können, fehlt
leider.
Mittels einer VGA-Buchse bietet der Onkyo auch älteren Heimkino-PCs Anschluss.
Das Gerät beherrscht die HDMI-Durchleitung im Standby,
verbrät dabei aber mit 46 Watt zu viel Leistung.



Als neuesten Hardware-Test können Sie ab sofort auf audiovision.de kostenlos den Test des Subwoofers Nubert Nuvero AW-17 im HTML-Format
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