Klipsch SW-112 - Subwoofer für 800 Euro
Der Klipsch SW-112 kommt im schnörkellosen Gehäuse mit abgerundeten Kanten daher. Der Bassreflex-Subwoofer verzichtet auf Dämmmaterial und klingt beim Klopftest ein wenig hohl. Für Begeisterung sorgt aber ein brettharter Tieftöner, der mit seiner direkten Gangart überzeugt.
Technik
Eine derart steife Tieftönermembran ist den Testern bisher selten untergekommen. Der aus Fiberglas gefertigte Konus des 12-Zoll-Treibers wirkt hart wie Chitin, ist außergewöhnlich flach und wird von einer invers geformten Gummisicke eingefasst. Dank einer speziellen Verwebung der Glasfiberfasern werden Eigenresonanzen trotz der Härte der Membran effektiv bedämpft und spielen im Übertragungsbereich keine störende Rolle. Vorne sorgt ein aerodynamisch geformter Bassreflexkanal für zusätzlichen Schalldruck, der auch bei hohen Pegeln kaum Strömungsgeräusche produziert. Für die Leistungsversorgung setzen die Amerikaner auf patentierte Bash-Endstufentechnik, die mithilfe eines digital gesteuerten Netzteils hohe Effizienz ohne Wärmeentwicklung mit hohem Dämpfungsfaktor und guter Klangqualität kombiniert. Auf der Rückseite können auch Hochpegelsignale angeschlossen werden. Die Phase ist aber nur schaltbar, und jenseits der Regler für Pegel und Tiefpass findet man keine weiteren Einstellmöglichkeiten.
Coole Endstufentechnik: Der patentierte Bash-Verstärker produziert kaum Abwärme,
aber viel Leistung. Neben üblichen Line-Eingängen nimmt der Klipsch SW-112
an den Schraubklemmen auch Hochpegelsignale auf.


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