Denon AVR-3311 - AV-Receiver für 1.400 Euro
Mit seinen sieben Endstufen kann der neue AVR-3311 bis zu elf verschieden platzierte Lautsprecher ansteuern. Je nach Lust und Laune setzt man per Dolby ProLogic IIz auf zusätzliche Höhenkanäle für stärker von oben ortbare Effekte oder wählt Audyssey DSX und damit zwei Breitenkanäle für noch weiter nach außen versetzte Boxen. Zudem ist der AVR-3311 mit aktueller HDMI-1.4a-Technik auch für 3D bestens gerüstet.
Ausstattung und Technik
Wie der größere AVR-4310 (Test in audiovision 10-2009) bringt der neue AVR-3311 sechs HDMI-Eingänge mit, einen davon gut zugänglich hinter der Frontklappe. Dort lassen sich ferner iPod/iPhone oder ein Speicherstick mit MP3-Musik anschließen. Über USB und DLNA-Netzwerk spielt der Receiver Fotos ab, allerdings sehen sie vor allem über Netzwerk schlecht aus. Als Musiklieferant hingegen macht sich der Denon gut, denn er empfängt tausende Internet-Radiostationen und bietet analoge AM-/FM-Tuner sowie einen Phono-Eingang.
Im Vergleich zum AVR 4310 spart sich der Neue viele S-Video-Buchsen und versorgt Nebenräume nur mit zwei Tonausgängen und einem FBAS-Videosignal. Analoge und digitale Videoquellen kann er hochskalieren und an zwei HDMI-Buchsen ausgeben, jedoch nicht gleichzeitig. Der erste HDMI-Ausgang ist ARC-fähig; über ihn lässt sich der TV-Ton zum Receiver zurückleiten. Pluspunkte gibt es ferner für die flexible Weiterleitung von HDMI-Signalen im Stand-by, die wenig Strom verbraucht.
Denon liefert zwei Fernbedienungen mit; die einfachere
eignet sich zur Steuerung in einer der beiden Nebenzonen.
Zum 100-jährigen Firmenjubiläum spendiert Denon dem AVR-3311 die
Einmess-Automatik Audyssey MultEQ XT, die bis zu acht Positionen im Raum
erfasst. Ebenfalls an Bord sind Audyssey Dynamik EQ für gehörrichtigen
Klang bei geringen Lautstärken und Audyssey Dynamik Volume für eine
automatische Pegelanpassung von unterschiedlich lauten Tonquellen. Für
Eingriffe in die Klangcharakteristik oder zum Ausgleich der Raumakustik
steht neben überbrückbaren Bass- und Höhenreglern ein
Neun-Band-Equalizer bereit. Er lässt sich unterschiedlich einstellen,
entweder für alle Kanäle gleichzeitig, nur für die Frontboxen oder für
jeden einzelnen Kanal. Schade, dass er bei 63 Hertz Schluss macht. Des
Weiteren bietet das Audiomenü eine Tonverzögerung bis 200 Millisekunden.
Mittels Firmware-Update, das Ende September erhältlich sein soll, lässt sich der Denon mit dem iPhone und iPad bedienen.
Professionelles Feedback: Nur wenige AV-Receiver liefern so ausführliche Informationen wie der Denon.
Videoverarbeitung
Fast alle Videofunktionen des Könners AVR-4310 wurden übernommen. Die Videokonvertierung des neuen Denon kümmert sich wahlweise nur um analoges Video oder zusätzlich um digitale Quellen. Alle Auflösungen bis 1080/24p lassen sich auch manuell einstellen; dazu stehen Regler für ein Rauschfilter sowie Kontrast, Helligkeit, Farbsättigung, Farbton und Schärfe bereit. Die Einstellungen merkt sich der Denon für jeden Eingang. So kommen unterschiedliche Bildquellen mit besten Voreinstellungen beim Display an.
Bei der Verarbeitung von SDTV-Video wechselte der Denon AVR-3311 immer wieder in einen falschen Bildmodus und ruckelte heftig. Betroffen davon ist nur TV-Material mit 50 Hertz, Kinofilme funktionieren. Die Filmmode-Erkennung klappt bei unserem Stolperstein "Sechs Tage, sieben Nächte" gut, mit "Space Cowboys" verursacht sie jedoch Flackern. Der Wechsel vom Bildmodus "Auto" auf "Video 2" bringt nichts – außer andere Störungen.
Upscaling von HDTV-Video auf 1080p gelingt in Perfektion. Im Modus "Auto" meistert der Denon all unsere Tests für Filme, Dokumentationen und sogar exotisches 1080/30p. Per "Inverse Telecine" eliminiert er zudem das 3:2-Pulldown-Ruckeln, sowohl von DVDs im Format 480/60i als auch von HDTV-Kino im Format 1080/60i und stellt die originale Kino-Frequenz von 24 Bildern pro Sekunde wieder her – Filmfans mit großer NTSC-DVD-Sammlung werden es ihm danken. Allerdings wandelt der Denon im Auflösungsmodus "Auto" Kinofilme von der Blu-ray im Format 1080/24p unnötigerweise in ruckelnde 60-Hertz-Videos um – das hat der AVR-4310 nicht gemacht. Gut gefallen die detaillierten Menü-Informationen zu den Bildparametern.


Der japanische Elektronikhersteller Toshiba setzt bei seinen vier neuen Smart-TV-Reihen L4, M6, L7 und M8 auf die Trendthemen Vernetzung und Cloud. So haben die Zuschauer die Möglichkeit, direkt von der Couch aus auf soziale Netzwerke zuzugreifen und medienübergreifende Suchfunktionen zu nutzen, die individuelle Vorlieben berücksichtigen. 
Gleich vier neue Blu-ray-Player hat Sony seit Ende April im Sortiment, die sich mit Ausnahme des Einstiegsmodells BDP-S1100 per WLAN ins Internet einbinden lassen und somit den Zugriff auf die Dienste Music Unlimited, Video Unlimited, Maxdome und Lovefilm gestatten.
Die neuen Einstiegs-Receiver von Denon heißen seltsamerweise nicht AVR-1714, AVR-1914 und AVR-2114, sondern hören auf die Typenbezeichnungen AVR-X500, AVR-X1000 und AVR-X2000.
Immer schlanker, immer dezenter, immer schicker – der Trend bei Flachbildfernsehern ist eindeutig. Doch häufig wird die ansprechende Optik der Geräte durch wuchtige HDMI- und Antennenkabel beeinträchtigt, die zudem eine Montage direkt an der Wand erschweren.
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abrufen. Der Sat-Tuner unterstützt drehbare Antennen, anders als der LG aber ohne USALS, das die Antenne automatisch auf die Satelliten ausrichtet.









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