Tonqualität
Dass günstig keineswegs schwachbrüstig bedeuten muss, stellt der Sony bei unseren Audiomessungen im Labor unter Beweis. Mit seinen rund 70 Watt Kanalleistung im Fünfkanal- und knapp 150 Watt im Stereobetrieb setzt er sich mit einem kleinen Vorsprung auf den Pioneer an die Spitze unseres 5.1-Testfelds. Seine Einmess-Automatik funktioniert bei der Erstinstallation reibungslos und justiert die Pegel ebenso korrekt wie die Entfernung der Lautsprecher.
270 Euro: Die große Displayeinfassung und viele sichtbare Bedienelemente lassen den Sony erwachsen wirken.
Der Hörtest beginnt diesmal mit "Nobody Does It Better" von Carly Simon auf Audio-CD, einem mit warmem Timbre aufgenommenem Stück. Hier liefert der Sony sowohl über HDMI als auch über den optischen Eingang einen fein aufgelösten und direkten Klang. Im Direktvergleich zum Pioneer 820 spielt er mit etwas prägnanteren Bässen und Höhen und einem leicht zurückhaltenden Grundton auf, musiziert aber weder angestrengt noch stressig, sondern vielmehr mit angenehmer Lässigkeit. Ebenso überzeugt die mehrkanalige Musikwiedergabe, etwa beim druckvoll gemischten Funk-Track "Gaslighting Abbie" in DTS 5.1 von Steely Dan. Hier wuchtet der Sony die Bassdrum von allen Receivern im Testfeld am druckvollsten in den Raum. Vor allem bei hohen Pegeln fällt auf, dass er einen Tick wärmer und mit sanfteren Höhen spielt als der Pioneer. Erwartungsgemäß produziert der Sony auch einen guten Kinoton; weil ihm Decoder für die Hochbit-Tonformate fehlen, sollte ihm der Ton bei Blu-ray-Wiedergabe allerdings in PCM zugespielt werden. Im Actionfilm "Jumper" (DTS-Master Audio 7.1) produziert der Sony eine kräftige Klangkulisse und gibt die geschickt verteilten Surroundeffekte präzise wieder. Im Vergleich lösen sich beim Pioneer Geräusche aber etwas besser von den Boxen, der Klang wirkt eine Spur schwereloser.
Fazit
Für nur 270 Euro bietet der Sony einen ausgewogenen und kräftigen Klang. Allerdings setzt es etliche Punktabzüge für die Ausstattungsmängel, die simplen Klemmanschlüsse, die spärlichen Klangregler und das Fehlen von Decodern für Dolby TrueHD und DTS-HD. Leider ist der 80 Euro teurere STR-610 (Test auf Seite 35) keine echte Alternative.

Technische Ausstattung und Bewertung

Dieser Test ist in der audiovision 8/2010 erschienen.
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Da die Texteinblendungen in "Der ganz normale Wahnsinn" eine wichtige Rolle spielen und sie obendrein via Animation ins Bild geschrieben werden, entschied sich Anbieter Tobis, zwei Film-Versionen auf die Blu-ray zu packen: eine mit englischer (Bild Mitte), eine mit deutscher Schriftanimation (Bild unten). Der Kunde kann wählen (Bild oben).

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abrufen. Der Sat-Tuner unterstützt Unicable-Installationen. Ferner ist die 3D-Konvertierungsoption erwähnenswert, die es nicht bei allen Panasonic-TVs gibt.
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Am 11. April titelte das Handelsblatt vom "Burn-out einer Ikone", womit Sony gemeint war, und die Financial Times Deutschland meldete: "Japan-Elektronik wird zum Auslaufmodell". Anfang April überschlugen sich in der Tat die Nachrichten, die eine Zeitenwende in der TV-Branche ankündigen:









London 1880: Um Frauen von der Hysterie zu heilen, legt ein junger Arzt (Hugh Dancy) bei seinen Patientinnen an intimen Stellen Hand an – mit durchschlagendem Erfolg. Dem manuellen Einsatz nicht mehr gewachsen, erfindet er den Vibrator. Lockere Brit-Komödie mit tollem Schauspielensemble (u.a. Maggie Gyllenhaal, Jonathan Pryce).
Als der Teenager Nathan Harper auf einer Webseite für vermisste Personen ein Kinderfoto von sich entdeckt, gerät er ohne ersichtlichen Grund ins Visier professioneller Killer und der CIA. Zielgruppengerechte "Auf der Flucht"-Variante mit "Twilight"-Star Taylor Lautner (der mit den Muskeln).
Um am Leben zu bleiben, muss Nick (Jesse Eisenberg) für das Möchtegern-Ganovenduo Dwayne (Danny McBride) und Travis eine Bank ausrauben. Da dem Pizzalieferant dafür nur wenige Stunden bleiben, bittet er seinen besten Freund (Aziz Ansari) um Hilfe. Natürlich geht alles schief, was schiefgehen kann. Die kurzweilige Krimikomödie erinnert an "Ananas Express", ohne dessen Klasse zu erreichen. 
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Das größte Ärgernis bei 3D-Filmen sind Doppelkonturen. Sie können viele Ursachen haben – und oft kann man nichts dagegen tun.
Filme zum Kinostart auch im Wohnzimmer, dieser Traum rückt näher. Aber ob er jemals wahr wird, ist noch offen.